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Ratgeber  Ratgeber: Radarwarner im Navi

Blitzkrieg



Urlaubszeit – Blitzerzeit. In jedem Sommer wird so manche Urlaubskasse durch teure Tickets geschmälert. Moderne Navigationssysteme können vor fest installierten Radarfallen warnen. Aber dürfen sie das überhaupt?

 
 
  
      

Viele Hersteller mobiler Navigationssysteme bieten als Zusatzfunktion Blitzer-Warner an. Die Software enthält eine Datenbank mit stationären Radarfallen. Per Download aus dem Internet kann man die Daten immer auf dem Laufenden halten. Sobald man sich einem Starenkasten nähert, kommt eine Warnung – je nach Einstellung sowohl mit Alarmglöckchen als auch mit blinkendem Blitzer-Symbol.

Was zunächst gut klingt, kann schnell ins Auge gehen. Zum einen geben die Hersteller keine Auskunft darüber, wie viele Starenkästen tatsächlich in der Datenbank enthalten sind. Zum anderen können die Systeme nicht vor mobilen Radarfallen warnen. Dazu kommt der rechtliche Aspekt: Zwar gibt es unterschiedliche juristische Meinungen zum Thema, aber die meisten gehen davon aus, dass Blitzer-Warner genau wie klassische Radarwarner gar nicht erlaubt sind.

Paragraph 23 Absatz 1b der Straßenverkehrsordnung verbietet den Betrieb von Geräten, die dazu bestimmt sind, "Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören". Explizit genannt werden Radarwarner und Laserstörgeräte. Wird man mit solchen Geräten erwischt, drohen ein Bußgeld und Punkte in Flensburg. Viele Verkehrsexperten gehen davon aus, dass Paragraph 23 auch Blitzer-Warner im Navigationssystem einschließt.

Der ADAC zum Beispiel rät davon ab, solche Systeme zu benutzen. "Diese Geräte bieten keinen ‚Schutz’ vor Bußgeldern. Im Gegenteil: Sie wiegen den Benutzer in falscher Sicherheit, weil eben nicht alle Überwachungsmaßnahmen angezeigt werden. Gleichzeitig verleitet die scheinbare Sicherheit zu einer risikoreicheren Fahrweise", sagt ADAC-Sprecher Maximilian Maurer.

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Verbot in der Schweiz
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Die Hersteller der Blitzer-Melder sehen das anders: "So fährt man wesentlich entspannter, stellt sich frühzeitig auf kritische Situationen ein und kann das Fahrverhalten entsprechend anpassen", sagt zum Beispiel Falk über seine neuen Navigationssysteme, für die man kostenlos einen Blitzer-Warner bekommt. So ganz trauen die Navi-Spezialisten dem Braten aber doch nicht: "Der Blitzer-Warner darf nur für die Routenplanung verwendet werden und muss während der Fahrt ausgeschaltet sein", empfiehlt Falk vorsichtshalber seinen Kunden.

Im Ausland gibt es zum Teil schon eindeutige Verbote. In der Schweiz dürfen Navigationssysteme mit Blitzer-Warnfunktion weder gekauft noch benutzt werden. Wer an der Grenze damit erwischt wird, kann eine böse Überraschung erleben. "Die Polizei und Zollbehörden stellen solche Geräte und Vorrichtungen sicher und erstatten Anzeige. Die Gerichte verfügen Buße und lassen die Geräte einziehen und vernichten", warnt das Schweizer Bundesamt für Straßen.

Viele Autofahrer lassen aber nicht locker. In Internet-Foren wird heiß über die neueste Warn-Software diskutiert, in gigantischen Datenbanken kann man sich die Position zehntausender Starenkästen in ganz Europa auf digitalen Karten anzeigen lassen.

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Bewährte Hausmittel
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Aber es gibt ja auch bewährte Hausmittel gegen Blitzer. Vor allem ein wachsames Auge. Auf Autobahnen machen es sich Radarfallen gern bei Brückenpfeilern im Mittelstreifen gemütlich. Weiße Strichmarkierungen auf der Fahrbahn sind ein guter Warnhinweis. Damit wird der Abstand kontrolliert oder die Ausrichtung der Messgeräte überprüft. In Baustellen wird ebenfalls gern kontrolliert, was im Sinne der Verkehrssicherheit verständlich ist.

Vorsicht ist auch bei abschüssigen Landstraßen angebracht. Hier ist die Geschwindigkeit schnell mal unabsichtlich ein paar km/h zu hoch. Da riecht so mancher Blitzer verdächtig nach Abzocke. Alle halbe Stunde ist der Griff zum Autoradio Pflicht. Wer die verschiedenen Sender durchschaltet, erwischt früher oder später einen, der aktuelle Blitzer-Meldungen durchgibt.

Der beste Blitzer-Schutz freilich lautet immer noch: Fuß vom Gas. Auf der Ferienreise im Ausland sollte man besonders penibel die Tempolimits beachten. Denn dort sind Bußgelder meist höher als in Deutschland, oft wird das Geld sofort eingetrieben. Dann ist blitzartig Ebbe in der Urlaubskasse.

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Text:  Eine eMail an Sebastian Viehmann schicken Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller

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