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Porsche Cayman   Fahrbericht: Porsche Cayman

Die Sache mit dem S



In kleinen, gut geplanten Schritten hält Porsche seine Modellpaletten in Schwung. Jüngstes Beispiel ist der Cayman – ab sofort auch ohne das bislang obligatorische "S" zu bekommen. Wer will, kann 50 PS, 15 km/h Spitze und 10.900 Euro sparen.

 
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Porsche Cayman S (2013)
Porsche Cayman
Porsche Cayman S
[+] Souveränes Fahrwerk, kraftvoller Motor, exakte Lenkung, kräftige Bremsen, hohes Sicherheitsniveau, sehr gute Gewichtsverteilung, genügend Stauraum, ausgezeichnete Sitze, wertstabil
[-] Hoher Preis, schlechte Serienausstattung, eingeschränkte Rundumsicht, Fünfgang-Getriebe

Wenn der Name Porsche fällt, gibt es bei vielen Autofans schweißnasse Hände. Als die Zuffenhausener vor Jahren verkündeten, dass eine Coupéversion des Boxsters kommen soll, freuten sich denn auch viele schon auf einen Schnäppchen-Porsche namens Cayman. Doch Schnappi war alles andere als ein Schnäppchen. Zunächst gab es nur den sportlichen Cayman S - 295 PS stark und über 58.000 Euro teurer. Erst jetzt bringen die Stuttgarter den Schmalhans-Cayman. Einfach nur ein Einsteiger-Porsche - oder doch eine sinnvolle Alternative?

245 PS, 258 km/h und 2,7 Liter Hubraum sollten für die meisten reichen – sollte man meinen. Oder muss es doch etwas mehr sein? Es ist wie so oft: Es kommt drauf an: Wer nur den Cayman kennen lernt und nicht den Bruder mit dem "S" im Logo, der wird mit seinem Potenzial mehr als zufrieden sein.

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2,7 gegen 3,4 Liter
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Doch wer im Vergleich den deutlich bulligeren Cayman S auf Autobahnen und Landstraßen bewegt, der kommt schnell ins Grübeln. Es ist sicher nicht die Höchstgeschwindigkeit, denn 258 oder 273 km/h sind beide allemal genug. Fahrwerk und Lenkung sind bei beiden identisch - und jeweils ein Genuss. Auch die etwas kleinere Bremsanlage des schwächeren Bruders arbeitet erstklassig und gibt keinen Anlass zur Klage.

Doch dem neuen Basis-Cayman fehlt eben genau dieses gewisse Fünkchen Feuer, das das "S" so begehrenswert macht. Die 700 Kubikzentimeter mehr Hubraum spürt man in höheren Drehzahlbereichen dauernd. Hier lässt es der kleinere Sechszylinder aus engen Kurven heraus oder bergan etwas am Biss und Tatendrang des Erstgeborenen vermissen.

Dabei hat der agile Cayman gerade auf Landstraßen ein durchaus enormes Suchtpotenzial. Der Mittelmotor bringt nicht nur einen zweiteiligen Laderaum von 410 Litern, sondern auch eine exzellente Gewichtsverteilung auf die Straße. Jede Kurve ist Genuss - man wünscht, das Geschlängel sollte nie ein Ende nehmen. Wen stört da schon das enge Volant, das sich bei beiden eng um den Fahrer schmiegt?

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10.900 Euro schlechter?
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Die beiden Aggregate sind von der Grundkonzeption her identisch. Der Cayman ohne "S" hat 2,7 Liter Hubraum, 180 kW/245 PS und 273 Nm maximales Drehmoment. 258 km/h Spitze, 0 auf 100 km/h in 6,1 Sekunden und 80 bis 120 km/h in 6,9 Sekunden lassen viele potente Konkurrenten hinter sich. Der kleinere Hubraum wurde durch einen kleineren Durchmesser der Gusskolben erreicht. Der Hub von 78 Millimetern blieb dagegen ebenso wie Auspuffanlage unverändert.

Wie bei Cayman S und der 911er-Serie arbeitet hinter den Frontsitzen des 4,34 Meter langen Schwabenpfeils die bekannte VarioCam-Plus-Technik. Diese Steuerzeitenverstellung steigert Drehmoment, Leistung und Ansprechverhalten, reduziert dagegen die Verbrauchswerte. So soll sich der 1,3 Tonnen schwere Hecktriebler mit 9,3 Litern SuperPlus auf 100 Kilometern begnügen. Die ersten Testfahrten belegen: Ein realer Verbrauch von 10 bis 11 Litern scheint durchaus möglich.

Aber so sehr man den Cayman auch scheucht - man wird das unterschwellige Gefühl nicht los: Mit dem "S" hätte man sich doch besser entschieden. Dessen große Stärke sind weit mehr als die 50 PS Leistungszuwachs und ein Drehmomentplus von knapp 70 Nm. Da ist insbesondere das serienmäßige Sechsgang-Getriebe, das Porsche dem kleineren Cayman nur gegen Aufpreis spendiert. Unverständlich, denn die Fünfgangversion nervt gerade bei langen Autobahnfahrten mit hohen Drehzahlen. Um die sechs Gänge kommt man daher nicht herum. Zusammen mit der elektronischen Dämpfereinstellung PASM (Gesamtpreis 2.088 Euro) erscheint der Preisunterschied von knapp 11.000 Euro dann schon etwas besser überbrückbar.

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Identische Kargheit
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So ähnlich sich die beiden Brüder bei der Optik sind, so identisch sind auch die kargen Serienausstattungen. Ab Werk gibt es bei beiden kaum mehr als in der Golf-Klasse. Dabei kostet bereits der Porsche Cayman mindestens 47.647 Euro. Mehr als teilelektrische Sitze, eine Klimaanlage, 17-Zoll-Alufelgen und das komplette Sicherheitspaket sind dann aber noch nicht an Bord. Jede Winzigkeit lässt man sich bei den knauserigen Schwaben extra bezahlen. Wer die Ausstattungsquoten bei Porsche kennt, der weiß, dass kaum ein Cayman unter 55.000 Euro vom Hof eines Händlers rollen dürfte. Welcher Sportwagenfan wird schon auf angenehme Nützlichkeiten wie elektrische Ledersitze, Xenonlicht, Klimaautomatik oder ein Navigationssystem verzichten?

Wenn es endlich ans Bestellen geht, geistert einem neben allem Fahrgenuss immer wieder dieser Preisunterschied von 11.000 Euro durch den Kopf. Ist der Cayman nun wirklich so viel Euro "schlechter" als sein kräftigerer Bruder?

Nein, ist er nicht. Aber wer sich nur für ihn entscheidet, der wird wohl lebenslänglich doch von nagendem Zweifel geplagt sein. An der Optik kann es jedenfalls nicht liegen. Nur wer ganz genau hinschaut, kann die beiden Brüder auseinander halten. Der Cayman bietet im Vergleich zum Cayman S schwarze Bremssättel, dunkle Bugspoilerlippen und ein ovales Endrohr. Das wars auch schon.

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