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Porsche Boxster S  Fahrbericht: Porsche Boxster S

Grüne Mamba



Es gibt viele Roadster. Doch nur wenige vermitteln ein so knackiges und gleichzeitig sicheres Fahrgefühl wie ein Porsche Boxster. Der Mittelmotor-Sportler verzeiht seinem Piloten viel - nur keine Ebbe im Geldbeutel.

 
Porsche Boxster S
  
Porsche Boxster S - Foto: Viehmann Porsche Boxster S- Foto: Viehmann Porsche Boxster S- Foto: Viehmann Porsche Boxster S- Foto: Viehmann Porsche Boxster S- Foto: Viehmann Porsche Boxster S- Foto: Viehmann
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Porsche Boxster Spyder
[+] Grandios sporliches Fahrwerk, präzise Lenkung, sicheres Fahrverhalten, beeindruckende Fahrleistungen, für einen Sportwagen ordentlicher Gepäckraum
[-] Hoher Preis und teure Extras, eingeschränkte Sicht bei geschlossenem Dach

Ein signalgrünes Raubtier schlängelt sich über die Landstraße, immer auf der Jagd nach der nächsten Kurve. Statt lautlosem Zischeln gibt es jedoch ein kräftiges Röhren von sich, das beim Herunterschalten in ein erwartungsvolles Brabbeln übergeht. Der Porsche Boxster bleibt trotz des einen oder anderen elektronischen Spielerchens eine reinrassige Fahrmaschine.

1,45 Tonnen wiegt der Roadster in der S-Version und mit Doppelkupplungsgetriebe an Bord. Das ist weniger, als Audis TT Roadster 3.2 quattro (184 kW/250 PS), Mercedes SLK 350 (224 kW/305) oder BMW Z4 sDrive 35i (225 kW/306 PS) mit sich herum schleppen – aber immer noch weit mehr als das, was Leichtbau-Roadster wie der Lotus Elise auf die Waage bringen.

Dass sich der Boxster dennoch fast leichtfüßig fährt, liegt vor allem am klassischen Mittelmotorkonzept mit der Gewichtsverteilung 50/50. Selbst wenn das Heck einmal leicht wird, tut es das berechenbar und gesittet. Mit schnellen Gegenlenkimpulsen kann man den Wagen wieder auf Kurs bringen, bevor das Stabilitätsprogramm den Fahrer ausbremsen muss.

Der Sechszylinder-Boxermotor mit 3,4 Litern Hubraum und 228 kW/310 PS (der Boxster ohne S hat 188 kW/255 PS) entfaltet sein maximales Drehmoment von 360 Newtonmetern ab 4400 Touren. Doch schon vorher steht reichlich Durchzug zur Verfügung. Die kleine Delle, die die Drehmomentkurve zwischen 3000 und 4000 Touren aufweist, scheint jedenfalls nur auf dem Papier zu existieren – der Boxster S zeigt sich in allen Lebenslagen giftig.

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Kernig, aber nicht zu laut
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Der Zweisitzer beschleunigt in 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h (SLK 350: 5,4 Sekunden; Audi TT 3.2 quattro: 5,9 Sekunden; BMW Z4 sDrive 35i: 5,2 Sekunden). Bei allem Temperament ist das Geräuschniveau des Porsche moderat. Bei geöffnetem Verdeck sind selbst bei 150 km/h noch Gespräche knapp über Zimmerlautstärke möglich, und die Luftverwirbelungen halten sich dank Windschott in engen Grenzen.

Den Durchschnittsverbrauch des Boxster S hat Porsche bei der Modellpflege unter anderem durch Umstellung auf Benzin-Direkteinspritzung auf 8,9 bis 9,8 Liter pro 100 Kilometer (je nach Getriebe und Leistung) reduziert. Unser Testwagen genehmigte sich laut Bordcomputer bei schnellen Landstraßenfahrten zwischen 10 und 12 Litern.

Bei der Lenkung hat Porsche auf elektrische Systeme verzichtet und setzt weiter auf eine hydraulisch unterstützte Zahnstangenlenkung mit variabler Übersetzung. "Wir wollen auf die Impulse von der Straße nicht verzichten", sagt Porsches Entwicklungschef Wolfgang Dürheimer. Die Rückmeldung vom Asphalt ist in der Tat perfekt, die Lenkbewegungen werden mit militärischer Genauigkeit an die Räder weitergeleitet.

Eine mechanische Quersperre an der Hinterachse verbessert die Traktion und verlängert ebenfalls die Leine des ESP. Es gibt beim Boxster S eigentlich kaum eine Situation, bei der man einen Allradantrieb wirklich vermisst – selbst bei streckenweise rutschiger Straße lässt sich der Wagen um die Kurven zirkeln, ohne dass durchdrehende Antriebsräder oder nervöse Ausschläge den Spaß verderben.

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Aufpreisbuch statt Aufpreisliste
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Für das volle Fahrspaß-Paket muss man allerdings knietief in die Tasche greifen. Das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe haut mit 2.945 Euro ins Kontor, das elektronische Fahrwerks-Dämpfungssystem mit 1.547 Euro, das Sperrdifferenzial mit 1.130 Euro. Wer den Sound der Sportabgasanlage genießen will, muss weitere 1.915 Euro einplanen, das Sport Chrono Paket mit Launch-Control-Funktion und weiteren Einstellmöglichkeiten will mit mindestens 797 Euro bezahlt werden.

Hat man sich erst einmal durch diese Liste gearbeitet, folgen Komfortoptionen wie Xenonlicht, Windschott oder spezielle Farbwünsche. Den Basispreis des Boxster S (55.781 Euro, im Vergleich zu 46.142 Euro für den normalen Boxster) kann man somit eher als Richtwert betrachten und sich dann mit dem 85 Seiten starken Katalog ins Kaminzimmer zurückziehen.

Auch andere Premiummarken rufen stattliche Summen für den gehobenen Freiluftspaß auf. Der Audi TT Roadster 3.2 quattro kostet 44.150 Euro, der BMW Z4 sDrive 35i steht mit 47.450 Euro in der Liste und beim Mercedes SLK 350 ist man mit 47.689 Euro dabei. Das Mittelmotor-Konzept macht den Boxster allerdings zu einer Besonderheit – jedenfalls noch: Wenn Volkswagen seine Roadster-Studie Concept BlueSports zur Serienreife entwickelt, könnte Porsche Mittelmotor-Konkurrenz aus dem eigenen Konzern ins Haus stehen.

Zu den Absatzerwartungen der neuen Boxster- und Cayman-Modelle sagen die Zuffenhausener nichts. Bei den Gesamtverkaufszahlen werde man 2009 aber wohl "das hohe Niveau des Vorjahres nicht erreichen" - auch der Sportwagenbauer richtet sich auf einen Dämpfer ein. Der könnte durch das Facelift beim Boxster/Cayman und den neuen Panamera allerdings noch im Rahmen bleiben.

Porsche Boxster S
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Fotos: Viehmann

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