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Porsche Boxster S  Praxistest: Porsche Boxster S

Fahr und spar?



Schon der kleine Porsche garantiert höchsten Fahrspaß. Erst recht, wenn beim Boxster hinten noch ein »S« drauf steht. Und was die reine Investition angeht, ist Boxster fahren im Vergleich nicht mal besonders teuer.

 
Porsche Boxster S
  
Porsche Boxster S - Foto: Wolff Porsche Boxster S- Foto: Wolff Porsche Boxster S- Foto: Wolff Porsche Boxster S- Foto: Wolff Porsche Boxster S- Foto: Wolff Porsche Boxster S- Foto: Wolff
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Porsche Boxster Spyder
[+] Überragende Fahrleistungen, kraftvoller Motor, sehr gute Kurvenlage, kräftige Bremsen, ordentlicher Kofferraum, passgenaue Sitze, ausgezeichnete Qualität, hohe Wertbeständigkeit, Dach läßt sich bis 50 km/h öffnen
[-] Hoher Verbrauch, teuer in der Anschaffung, zum Teil fipselige Schalter, eingeschränkte Sicht nach hinten bei geschlossenem Dach

Machen wir gleich mal Schluss mit ein paar Vorurteilen.

Vorurteil Nummer Eins: Ein Porsche ist teuer. Das gilt zwar für die laufenden Kosten - aber nur bedingt für die Investition selbst. Denn wer seinen als Neuwagen gekauften Porsche Boxster S nach einem Jahr wieder losschlägt, macht nur wenig mehr Verlust als mit einem VW GTI und deutlich weniger als etwa mit einem biederen Citroën C5. Für ein Jahr und 25.000 Kilometer Porsche Boxster fahren werden knapp 13.600 Euro Wertverlust fällig - laut DAT-Liste in etwa die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Das gleiche Jahr im Golf GTI kostet rund 12.400 Euro - und im C5 gar an die 15.700 Euro.

Vorurteil Nummer Zwei: Ein Porsche taugt nicht als Alltagsauto - einfach nicht genug Platz. Addiert man bei dem Mittelmotor-Sportler die Volumina des vorderen und hinteren Laderaums, kommt man auf sehr beachtliche 280 Liter Stauraum - fünf Liter mehr als beim Familien-Golf und deutlich mehr als bei diversen anderen offenen Zweisitzern von BMW Z4 bis Mazda MX-5. Und: Der Porsche-Stauraum ist bierkastentauglich. In der großen Mulde unter der Haube vorne lassen sich problemlos mindestens zwei Getränkekisten plus üppigem Wocheneinkauf unterbringen.

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Lustprinzip
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Damit wäre der Abteilung "Vernunft und Geldanlage" Genüge getan. Kommen wir zu dem, was beim Boxster wirklich wichtig ist - zum Lustprinzip. Denn vor allem anderen macht der kleine Porsche Spaß und Laune. Das Fahrerlebnis ist einfach überragend, die Fahrleistungen überzeugend - vor allem, wenn man das Sportpaket mit geordert hat und am Heck zusätzlich noch ein geschwungenes "S" glänzt. Das steht für 50 PS mehr als beim normalen Boxster und für Werte wie im Motorsport. Mit seinen 3387 cm³ Hubraum aus sechs Zylindern stemmt der kultivierte S-Boxster-Boxer 217 kW/295 PS und ein Drehmoment von satten 340 Nm.

Das macht selbst schaltfaules Fahren möglich, reicht aber mit dem rührig betätigten Handschaltgetriebe auch für eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 5,4 Sekunden und eine nach Porsche-Tradition nicht abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 272 km/h. Die 20,8 Kilometer Nordschleife des Nürburgrings schafft er mit 8:23 Minuten schneller als ein Mercedes SLK 55 AMG und genau so schnell wie der Aston Martin DB7 GT. Sportlich ist angesichts solcher Fahrleistungen allerdings auch der Verbrauch - offiziell 10,6 Liter SuperPlus auf 100 Kilometern. Theoretisch. Im Praxistest waren es reale 12,9 Liter.

Aber auch außerhalb der Rennstrecke sorgt der Boxster für jede Menge Fahrspaß - fast schon wie sein großer Bruder 911. Die sechs Gänge flutschen knackig und präzise durch die Schaltkulisse, die stramme und sehr präzise Zahnstangenlenkung macht bei jedem Tempo nur Freude. Die Karosserie ist bis hin zum Unterboden auf Aerodynamik optimiert (cw=0,29). Wenn es etwas schneller zugeht, fährt der Heckspoiler automatisch aus und sorgt für eine bessere Bodenhaftung auf der hinteren Achse.

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Straff und komfortabel
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Das straffe - aber per Knopfdruck auch durchaus komfortabel zu schaltende - breite (Sport-)Fahrwerk und das optimal austarierte Mittelmotor-Konzept sorgen dafür, dass der Boxster sogar noch besser als der normale 911 bis in den Grenzbereich hinein stoisch und wie auf Schienen um die Kurven läuft. Die elektronischen Helferlein greifen erst spät aber wirksam ein. Die knackigen Bremsen sorgen für eine ebenso prompte Verzögerung wie der Motor für eine kraftvolle Beschleunigung schon aus dem Drehzahlkeller heraus.

Innen ist alles optimal platziert. Hebel und Pedale liegen optimal erreichbar, alle wichtigen Instrumente sind im Blickfeld - nach Porscheart dominiert nicht vom Tacho sondern vom Drehzahlmesser. Die Mittelkonsole wirkt etwas überladen und die kleinen Tasten sind nicht bei jedem Tempo und Straßenbelag sicher zu treffen.

Wirklich groß darf man im Boxster nicht sein - die körpergerecht geformten und straffen Sitze bieten ausgezeichneten Seitenhalt, lassen sich aber allenfalls für Zeitgenossen bis 1,85 wirklich weit genug nach hinten schieben. Beim 911 war das früher auch so - bleibt also die Hoffnung, dass bei einem irgendwann mal runderneuerten Boxster endlich auch ein paar Zentimeter mehr dazu kommen. Immerhin: Die Kopffreiheit ist auch bei geschlossenem Cabriodach bestens. Was dagegen wieder fehlt sind genügend Ablagen - irgendwo sucht man immer, wo man Handy, Hausschlüssel oder Geldbeutel rutschsicher ablegen kann.

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Sportliches Training
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Über die Verarbeitung des Schwaben muss man nicht viel Worte verlieren - perfekt. Für ein Cabrio ist die Karosserie sehr torsionssteif - auch auf holpriger Piste rappelt nichts oder rüttelt. Das Dach, das sich selbst in Fahrt bis 50 km/h binnen 12 Sekunden öffnen oder schließen lässt, rastet präzise ein. Front- und Heckklappe lassen sich bequem vom Fahrersitz aus mit zwei Tasten entriegeln. In engen Parklücken verlangen die breiten Türen vor allem bei geschlossenem Dach Maßarbeit beim Öffnen und Hinausschlüpfen. Der Aus- und Einstieg ist wegen der tiefen Sitze ohnehin etwas sportlich - aber so funktionieren Sportwagen nun mal. Und es trainiert die Beinmuskulatur.

Allenfalls kann man an den mattsilbernen Knöpfen mäkeln, die wie in allen Porsche-Modellreihen ein wenig billig wirken. Oder an dem fummeligen kleinen Einschub für die Chipkarte des Telefons. Andere Dinge sind einfach nur schade, lassen sich aber nun mal konstruktionsbedingt nicht ändern. Der Mittelmotor zum Beispiel verschwindet unsichtbar hinter einer Abdeckung, nur die Füllstutzen für Öl und Wasser sind hinter einer Klappe zu sehen. Dabei würde man doch gerade bei einem Sportwagen gerne immer wieder mal sehen, was ihn so satt röhrend vorantreibt. Und auch die bei geschlossenem Dach nicht gerade überragende Sicht nach schräg hinten ist nun mal dem Prinzip Stoffmütze geschuldet.

Der Spaß hat seinen Preis - vor allem beim Unterhalt. Aber auch in der Anschaffung selbst addieren sich die Wünsche schnell zu imposanten Summen. Der Basispreis für den Porsche Boxster S liegt bei 54.710 Euro. Dazu lassen sich die Schwaben selbst noch solche Dinge wie Bi-Xenon-Scheinwerfer (1059 Euro) oder eine Schaltwegverkürzung (571 Euro) bezahlen. Ganz zu schweigen von den diversen Sportpaketen, Navi (satte 2921 Euro) oder Windschott (327 Euro). Aber ist die Hürde der reinen Investition erst mal geschafft, ist das Geld auch unter kaufmännischen Gesichtspunkten gar nicht schlecht angelegt. Siehe oben.

Porsche Boxster S
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Fotos: Wolff

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