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Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D  Praxistest: Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D

Der Kämpfer



Beharrlichkeit ist eine Eigenschaft, die besonders Asiaten nachgesagt wird. Sie scheint zum Erfolg zu führen: Nach der geschiedenen Ehe mit DaimlerChrysler hat Mitsubishi für den Outlander neue Partner gefunden - Peugeot und Citroën.

 
Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D
  
Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D - Foto: Zaumseil Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D- Foto: Zaumseil Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D- Foto: Hersteller Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D- Foto: Wolff Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D- Foto: Hersteller Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D- Foto: Zaumseil
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Mitsubishi Outlander (2007)
[+] Kraftvoller Durchzug, gutes Platzangebot, großer Kofferraum, hohe Zuladung, ausgezeichnete Verarbeitung, solide im Gelände, sicheres Fahrverhalten, standesgemäßer Verbrauch
[-] Kaum Platz in dritter Sitzreihe, müde Basisausstattung, lauter Motor, Anfahrschwäche

Nicht, dass Mitsubishi Offroad-Knowhow bei PSA suchen müßte. Doch in Sachen Dieselmotoren und Produktplazierung sind die Franzosen durchaus erfolgreich. Was also kann man von einem französisch-japanischen SUV erwarten? Hydraulische Fahrwerke, plüschige Sessel und kindgerechte Armaturen? Keineswegs: Der neue Mitsubishi Outlander (der in anderem Gewande bei Peugeot 4007 und bei Citroën C-Crosser heißt) ist ein solider Mix aus Beinahe-Geländewagen und Kombi-Van - und das ist es schließlich, was einen SUV ausmacht.

Die Marketingexperten bei Mitsubishi sehen als Hauptkriterien für den Kauf eines SUV: Design, Flexibilität und Raumangebot. Die Geländetauglichkeit dagegen spiele eine eher untergeordnete Rolle.

Das Outfit des Mitsubishi Outlander gefällt denn auch schon auf den ersten Blick: Klare Karosserielinien, ausgeprägte Radhäuser und eine leichte Keilform geben ihm ein eigenständiges Äußeres. Die Frontpartie im Stil eines Pajero Evo erinnert an so manch eindrucksvollen Dakar-Sieg. Dass auch die Heckansicht ein wenig an den Pajero erinnert, verstärkt diesen Eindruck nur noch.

In Sachen Flexibilität fällt im Innenraum als erstes die dritte Sitzreihe auf - für einen Wagen von 4,64 Länge nicht ganz alltäglich. Entsprechend fühlen sich dort auch allenfalls Kinder wohl - selbst wenn die zweite Reihe ganz nach vorn geschoben ist und diese dann wiederum nur noch sehr wenig Beinfreiheit bietet. Mitsubishi nennt das "Hide & Seat". Mit wenigen Handgriffen lässt sich der Outlander wieder in einen deutlich bequemeren Fünfsitzer verwandeln - die letzten beiden Sitze verschwinden einfach unter den Ladeboden des Kofferraumes.

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Großer Laderaum
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In diesem Zustand verfügt der Outlander über 541 Liter Kofferraumvolumen - ein Wert, der sich durch Umlegen von Reihe Zwei auf immerhin 1.691 Liter steigern lässt. So sind auch komplette Möbel zu transportieren - sofern man sie über die 60 Zentimeter Ladekante bekommt. Insgesamt verkraftet der Familien-SUV 630 Kilogramm Zuladung.

Das restliche Raumangebot ist dank 1,72 Meter Fahrzeughöhe und 2,67 Meter Radstand ordentlich. Fünf Erwachsene haben ausreichend Platz und können sich über ein gutes Raumgefühl auf allen Plätzen freuen. Allerdings wird es in der Mitte der zweiten Reihe etwas eng, erst recht, wenn Kindersitze in den ISOFIX-Befestigungen der äußeren Plätze stecken.

Armaturenbrett, Mittelkonsole und Türverkleidungen sind von großen Kunststoffflächen geprägt, die durch einige aluminiumfarbene Applikationen immerhin etwas aufgelockert werden - nicht gerade chic, aber allemal pflegeleicht. Mittelkonsole und Cockpit sind klar strukturiert. Fast alle Bedienelemente und Anzeigen sind dort, wo man sie vermutet. Lediglich die Schalter für Nebelschlussleuchte, Nebelscheinwerfer und Cockpitbeleuchtung sind etwas unglücklich schräg hinter dem Lenkrad angebracht.

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Lamellen kuppeln
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Gut platziert dagegen ist der der Wahlschalter für die Antriebsart: zwischen den Vordersitzen an der Schaltkulisse. Der elektronisch geregelte Allradantrieb (AWC) mit variabler Kraftverteilung wurde von Mitsubishi für den Outlander und seine französischen Brüder neu entwickelt und bietet reinen Frontantrieb, Allradantrieb und Allradantrieb mit gesperrtem Mittendifferential.

Mittels elektronisch geregelter Lamellenkupplung wird die Antriebskraft je nach Traktion auf alle Räder verteilt. Nur im reinen Frontantriebsmodus ist der komplette hintere Antriebsstrang vom Getriebe entkoppelt. Auf eine Getriebeuntersetzung hat man bei Mitsubishi bewusst verzichtet. Doch auch ohne funktioniert der Antrieb auf Straßen und Feldwegen gut.

Dass der Mitsubishi Outlander aber kein Fahrzeug für Wald und Flur ist, wird auf verschlammten Feldwegen schnell klar - mit nur 178 Millimetern Bodenfreiheit ist nicht weit zu kommen. Doch zum Steinbruch oder Baggersee kommt man durchaus - auch ohne Wege. Denn im Gegensatz zu echten Offroadern wiegt der SUV gerade mal 1,7 Tonnen.

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Guter Bekannter
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Unter der Motorhaube des Outlander 2.0 DI-D findet sich keine Neuentwicklung von Mitsubishi, sondern ein alter und lautstarker Bekannter aus Wolfsburg: der 2-Liter-Turbodiesel mit Direkteinspitzung, Ladeluftkühler und Partikelfilter.

Der größere 2,2 Liter Diesel aus dem PSA-Regal wurde mittlerweile nachgereicht und ist die bessere Wahl. Dabei geht der VW-Diesel mit 103 kW/140 PS und einem Drehmoment von 310 Newtonmetern recht souverän zu Werke. Mit dem serienmäßigen Sechsganggetriebe ist der Spurt von 0 auf Tempo 100 in 10,8 Sekunden absolviert, ab Tempo 187 haben dann auch 140 Pferde dem Luftwiderstand nichts mehr entgegenzusetzen.

Obwohl damit nicht gerade übermotorisiert, lässt sich die japanisch-deutsche Kombination recht flott durch alle Verkehrslagen bewegen. Eine subjektiv etwas träge Beschleunigung aus dem Stand heraus wird durch die Elastizität bei Autobahngeschwindigkeiten wett gemacht.

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Kein Sparangebot
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Der Outlander kann schon durch seine indirekte Lenkung eine gewisse Trägheit in den Reaktionen nicht verhehlen. Die Straßenlage jedoch ist ordentlich. Trotz etwas unruhigem Geradeauslauf absolviert der SUV Landstraßen absolut problemlos, auch wenn sie kurviger sind. Bedingt durch die Fahrzeughöhe ist eine recht deutliche Seitenneigung spürbar, ein angepasster Fahrstil ist dennoch nicht nötig.

Für regnerische Tage empfiehlt sich der Allradmodus, allerdings wird die zusätzliche Sicherheit durch mehr Kraftstoffverbrauch erkauft. Der lag im Testbetrieb bei 6,9 bis 7,5 Liter pro 100 Kilometer, je nach Häufigkeit von Autobahn- und Gelände-Einsätzen - für so ein Fahrzeug durchaus akzeptabel.

Die Sicherheitsausstattung ist mit ABS, elektronischer Bremskraftverteilung, ESP, Airbags, Kindersitzbefestigungen und Fahrlichtautomatik nicht minder akzeptabel. Die Basisausstattung "Inform" des Mitsubishi Outlander 2.0 DI-D kostet ab 28.990 Euro und verfügt unter anderem über elektrische Spiegel, Klimaautomatik und CD-Player. Für Nebelscheinwerfer, Dachreling, Tempomat, Leichtmetallfelgen, Multifunktions-Lederlenkrad, Xenon-Licht, abgedunkelte Seitenscheiben, Lederausstattung, Glas-Schiebe-/Hubdach und ein besseres Audiosystem muss die höherwertige Ausstattungslinie "Instyle" für 35.190 Euro geordert werden.

Mitsubishi Outlander 2.0 Di-D
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Fotos: Zaumseil

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