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Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D  Praxistest: Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D

Im fremden Gewand



Die Asiaten haben schnell gelernt: Ohne Diesel geht in Europa nix – erst recht nicht bei den Vans. Und wer keinen eigenen Selbstzünder hat, der muss halt auf Einkaufstour gehen. Mitsubishi wurde bei VW fündig.

 
Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D
  
Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D - Foto: Grundhoff Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D- Foto: Grundhoff Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D- Foto: Grundhoff Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D- Foto: Grundhoff Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D- Foto: Hersteller Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D- Foto: Grundhoff
Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D
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Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D
[+] Kräftiger Diesel, gutes Platzangebot, großer und variabler Kofferraum, gute Federung, ausgewogenes Fahrwerk, sichere Straßenlage, solide Verarbeitung
[-] Starke Wankbewegungen, Flockvelourssitze, wenig Knieraum im Fond, unübersichtliche Karosserie

Die Dieselaggregate aus Niedersachsen haben eine lange Reise vor sich. Entwickelt und gebaut in Deutschland werden die 136 PS starken Vierzylinder mit Pumpe-Düse-Technik nach Japan verschifft. Hier treffen sie mit den Benzintriebwerken zusammen, die den 4,77 Meter langen Grandis im Normalfall befeuern. Mitsubishi zeigt, dass es nicht immer teure Eigenkreationen sein müssen, die unter der Motorhaube ihre Arbeit verichten.

Dass es letztlich ein Motor von Volkswagen ist, der den sechs- oder siebensitzigen Japaner antreibt, mag viele überraschen. Denn auch wenn sich DaimlerChrysler und Mitsubishi zuletzt mehr schiedlich als friedlich trennten, wurden die Aggregate doch noch zu Zeiten sanfter Zweisamkeit bei der norddeutschen Konkurrenz geordert. Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass nicht nur motorische Gründe Volkswagen den Vorzug gaben. Unterm Strich war es der Preis, zu dem Mitsubishi nicht nein sagen konnte.

Ähnlich wie die restliche TDI-Armada aus dem Hause VW zeigt sich der zwei Liter große Dieselmotor auch im Grandis nicht von seiner leisen Seite. Gerade beim Kaltstart geht ein so kraftvolles Schütteln durch die ohnehin nicht gerade steife Karosserie, dass es einen nur so schaudert. Nach ein paar Minuten und gestiegener Motortemperatur sind die gröbsten Vibrationen verschwunden und der 310 Nm starke Selbstzünder klettert munter die Hügel der schwäbischen Alb hinauf.

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Wanken und schwanken
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Der Grandis will sich nicht nur durch sein betont sportliches Design als fahrdynamischer Van präsentieren. Die Lenkung ist angenehm direkt und das Fahrwerk recht straff. Allein die starken Wankbewegungen erinnern spätestens bei der dritten Kurve daran, dass ein Van eben doch kein Sportwagen sein kann. Zudem ist der Fronttriebler mit 1,7 Tonnen Leergewicht alles anders als ein Wiesel. Da zahlt es sich schon aus, dass das maximale Drehmoment bereits bei 1.750 U/min zur Verfügung steht. Im Praxistest pendelte sich der Durchschnittsverbrauch bei 7,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern ein. Ein Liter Aufschlag zur Werksangabe ist allemal im Rahmen.

Der durchaus charismatische Japaner hat für einen Mittelklassevan einiges los. Mit ein wenig Anlauf knackt der Grandis tapfer die 200er Marke. Real sind es kaum mehr als 190 - doch auch damit kann man bei den lauten Windgeräuschen leben. Während es vom Start weg munter zur Sache geht, wird es ab 150 km/h dann doch recht träge. Geht es bergan, hilft da nur ein Griff zur nicht gerade leichtgängigen Sechsgang-Schaltbox.

Auf längeren Strecken fühlt sich der Grandis besonders wohl: Bei Tempo 150 den Tempomat einschalten und sich in aller Ruhe mit dem grottenschlechten Navigationssystem befassen. Das lässt sich selbst bei nur mittelprächtiger Sonneneinstrahlung kaum ablesen – gerade wenn man mit eingeschaltetem Fahrlicht unterwegs ist. Bedienung und Colorbildschirm lassen einen von den deutlich besseren Systemen der Konkurrenz träumen, die seit Jahren verfügbar sind. Das gilt auch für das Armaturenbrett, das sich durch verstreute Bedienelemente erst auf den zweiten Blick problemlos bedienen lässt.

Im Innern des Familien-Vans geht es geräumig zu. Die Sitze sind bequem und für Personen jeder Größe passend zu justieren. Den alles andere als kuschelfreudigen Flockvelours findet man hingegen allenfalls noch bei Citroen. Die Sitzbezüge bieten Hinterteil und Rücken guten Halt, sehen jedoch wenig hochwertig aus und fühlen sich elektrisiert an. Ein Grund mehr, sich für die optionalen Lederstühle zu entscheiden. Ganz nebenbei hat man die Qual der Wahl: Den Grandis findet man mit sechs oder sieben Sitzen in der Bestellliste.

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Bordkino
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Die bessere Wahl ist der Sechser, denn hier gibt es in der zweiten Reihe bequeme Clubsessel, die Nervereien des Nachwuchses auf längeren Strecken spürbar im Rahmen halten. Wenn das nicht reicht, hilft ein im Dach untergebrachtes DVD-Entertainmentsystem aus dem Zubehör. Größere Mitreisende freuen sich über bequeme Armlehnen, zahlreiche Ablagen und die praktischen Klapptische. Doch die Knie könnten etwas mehr Platz vertragen.

Anders als einige seiner Konkurrenten gibt es den Mitsubishi Grandis nicht mit Schiebetüren. Große Tore erlauben jedoch ein einfaches Ein- und Aussteigen – vorausgesetzt, man befindet sich nicht in einer engen Parklücke. Erwartungsgemäß reicht die Sitzbank der dritten Reihe nur für Kinder bis maximal 1,60 Meter. Normalerweise verschwinden die beiden Notsitze mit drei Handumdrehen im Kofferraumboden. Das Laderaumvolumen variiert zwischen 320 und 1.545 Litern - da hätte sich so manches Familienoberhaupt ein paar Liter mehr gewünscht.

Die Preisskala für den Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D beginnt mit der Ausstattungsvariante "Invite" und startet bei 27.290 Euro. Dafür gibt es unter anderem Annehmlichkeiten wie ESP, Klimaautomatik, Soundsystem, Tempomat und sechs Airbags. Leder ist angesichts der Velourssitze jedoch ein Muss.

Mitsubishi Grandis 2.0 Di-D
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Fotos: Grundhoff

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