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Mazda RX-8 Challenge  Praxistest: Mazda RX-8

Rotation ist alles



Ein Porsche oder Maserati ist ihnen als Sportwagen zu gewöhnlich? Schauen Sie einfach mal bei Mazda rein. Der RX-8 bietet prächtige Fahrleistungen und ist ungewöhnlicher denn je. Den lieben nicht nur Physikfans.

 
Mazda RX-8 Challenge
  
Mazda RX-8 Challenge - Foto: press-inform Mazda RX-8 Challenge- Foto: press-inform Mazda RX-8 Challenge- Foto: press-inform Mazda RX-8 Challenge- Foto: press-inform Mazda RX-8 Challenge- Foto: press-inform Mazda RX-8 Challenge- Foto: press-inform
Mazda RX-8 Challenge
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[+] Drehfreudides Aggregat, gute Straßenlage, schaltfreudiges Getriebe, gute Fahrleistungen, Fondtüren, vernünftiger Preis, gute Ausstattung
[-] Bescheidenes Platzangebot, kleiner Tank, hoher Verbrauch, kleiner und zerklüfteter Kofferraum

Die Entwicklung des Rotationskolbenmotors im Automobilbau begann in den dreißiger Jahren mit dem schwäbischen Erfinder Felix Wankel - einem Tüftler ohne Ingenieurspatent. Doch erst 1957 kam der NSU Wankel.

Der Rotationskolbenmotor unterscheidet sich in seiner Funktionsweise grundlegend von anderen konventionellen Verbrennungsmotoren. Der Kolben rotiert in einem in der Mitte leicht eingeschnürten ovalen Gehäuse. Zwischen den drei Flanken des Rotors und der Innenfläche des Gehäuses entstehen drei Arbeitsräume, deren Rauminhalt sich während einer Rotorumdrehung ständig ändert. Diese Funktionsweise macht Kurbelwelle und Ventile überflüssig, die einzigen bewegten Teile sind Rotationskolben und Exzenterwelle.

Während ein normaler Viertakter für zwei Umdrehungen der Kurbelwelle vier Arbeitstakte braucht, schafft der Rotationskolbenmotor alle vier Takte bei einer einzigen Umdrehung. Ein Zweischeiben-Rotationskolbenmotor läuft so ruhig wie ein normaler Sechszylinder. Die geringe Anzahl der Bauteile erlaubt ein niedriges Gewicht und eine kompakte Größe. Bei Mazda, damals noch Toyo Kogyo, erkannte man frühzeitig das Potential dieser Technologie und erwarb 1961 die Lizenz für den Nachbau des NSU/Wankel.

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Prinzenrolle
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Zwei Jahre später präsentierte Mazda den Prototypen "Cosmo Sport" mit einem Drehkolbenmotor – im gleichen Jahr stellte NSU den Wankel-Spider vor. Ab 1967 baute NSU den legendären Ro 80 mit 2 x 495 cm³ Kammervolumen und einer Leistung 115 PS. Bei Mazda baute man den "Cosmo Sport" ab diesem Jahr mit 2 x 491 cm³ und 110 PS in Serie und begründete damit die fast vierzigjährige Vorherrschaft auf diesem Sektor.

Es folgten bis 1977 die Modelle R100, RX-2, RX-3, RX-4 und RX-5. Ab 1978 wurde fast 20 Jahre lang der RX-7 gebaut – insgesamt 1.8 Millionen Fahrzeuge. 1991 gewann Mazda als erster japanischer Hersteller das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit drei Rennwagen vom Typ 787. Die 4-Scheiben-Drehkolbenmotoren waren mit variabler Saugrohr-Einspritzung ausgerüstet und brachten eine Leistung von 700 PS. Das war der einzige Sieg für ein Fahrzeug mit Drehkolbenmotor, da die FIA durch eine Reglements-Änderung diese seither vom Rennsport ausschließt.

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Geburtstagsgeschenk
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Am 13. August 2002 wurde schließlich zum 100. Geburtstag des Autodidakten Wankel der Mazda RX-8 mit dem neu entwickelten Rotationskolbenmotoren RENESIS vorgestellt. Bei der Entwicklung des RENESIS standen vor allem drei Ziele im Lastenheft: Der neue Motor sollte eine in etwa vergleichbare Leistung bringen wie das Biturbo-Aggregat des Vorgängers, und zwar bei geringerem Kraftstoffverbrauch und minimierten Schadstoffemissionen.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Der Motor läuft extrem vibrationsarm und ist außerordentlich drehfreudig.

So sollte dann auch das Design des Neuen etwas Besonderes sein – ohne jedoch mit dem schon fast traditionellen Auftritt der RX-Serie zu brechen. Entsprechend wirkt der Mazda RX-8 mit seinem Stummelheck eher wie ein sportliches Coupé denn wie ein Sportwagen: rundes Dach, die bullige Frontpartie, rassige Seitenlinie und stark ausgestellte Kotflügel.

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Gas geben, Gas nehmen
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Allerdings verfügt der RX-8 wie ein klassischer Sportwagen über einen Frontmotor und einen Heckantrieb. Der kompakte Motor erlaubt seine Platzierung zur Fahrzeugmitte hin und trägt mit dem zentral verlaufenden Antriebsstrang zur idealen Gewichtsverteilung von jeweils 50 Prozent auf Vorder- und Hinterachse bei.

Die Türen öffnen beim RX-8 gegenläufig. Der Einstieg in den Fond ist folgerichtig einfach, die Platzverhältnisse und die Kniefreiheit hinten überraschend gut - sofern Fahrer und Fondspassagiere nicht über 1,8 Meter groß ist. Der Ausblick nach Hinten ist nicht sehr üppig, da die rückwärtigen Türen – sicher aus Stabilitätsgründen – sehr viel Blech zeigen. Der Kofferraum bietet zerklüftete 290 Liter Volumen, eine abschließbare Plastiksperre zwischen den Rücksitzen gibt Platz für zwei Paar Ski frei. Das Lenkrad ist leider nur höhenverstellbar.

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Sportdress
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Dafür entschädigen die liebevolle Innenraumgestaltung und das gefällige Cockpit. Die gute Verarbeitung würde dem Begriff Premium sicher gerecht – inklusive der Schaltkulisse aus Metall. Aber: Die Materialien des Cockpits und die Bedienhebel am Lenkrad sind lediglich eines Großserienmodells würdig.

Besonders ist am Mazda RX-8 nicht zuletzt auch der Motorsound: Nach dem Start hört man ein vibrationsfreies Surren. Das ändert sich schnell beim Gasgeben: Bemerkenswert unangestrengt durcheilt der Motor das Drehzahlband mit Geräuschen, die eher an posaunende Motorräder erinnern.

Nicht nur die Motorgeräusche zwingen zum Umdenken, auch der kleine Hubraum des Drehkolbenmotors bedingt ein deutlich höheres Drehzahlniveau als in vergleichbaren Situationen mit normalen Motoren. Bei 5.500 Touren liegt das maximale Drehmoment von 211 Nm an - die Maximalleistung von 231 PS erst kurz vor der Drehzahlgrenze.

Entsprechend kurz hat Mazda das Sechsganggetriebe abgestimmt, zusammen mit der hervorragenden Laufruhe fühlt sich der Fahrer zu keiner Zeit genervt – im Gegenteil: Der Mazda RX-8 hängt präzise am Gas und gibt selbst kleinste Fußbewegungen mit einer wundervollen akustischen Quittung an die Hinterräder weiter.

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Freude am Übersteuern
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Dank des neu entwickelten Fahrwerkes und der ausgewogenen Gewichtsverteilung hat der RX-8 eine sehr präzise Straßenlage mit sehr hohem fahrdynamischen Potenzial. Er lenkt spontan und präzise ohne Untersteuern in die vom Fahrer gewünschte Richtung. Mit dem hin und wieder wegwischenden Heck - bei Gaswechseln in schnellen Kurven beispielsweise - ist der RX-8 eine wahre Freude für die Fans des kontrolliert übersteuerndes Heckantriebs. Keine Sorge: Das serienmäßige ESP gestattet lediglich wenige adrenalinfördernde Zentimeter. Trotz des sportlichen Fahrwerkes bringen Bodenwellen keine Unruhe in das Fahrverhalten.

Zum Cruisen eignet der RX-8 sich ebenso gut. Man kann den Mazda kurz über der Leerlaufdrehzahl ganz ohne Bocken durch die Shopping-Mall führen. Trotzdem macht der Mazda RX-8 zu viel Spaß, um ihn (ökonomisch) langsam zu fahren. Deshalb ist die Herstellerangabe für den Kraftstoffverbrauch von 11,4 Litern Super auf 100 Kilometer eher ein theoretischer Wert. Der Mazda RX-8 in der getesteten Version "Revolution" und mit 170 kW/231 PS kostet ab 33.500 Euro. Ein Nissan 350Z liegt auf Augenhöhe - hat allerdings 280 PS. Mehr Exklusivität bekommt der RX-8-Käufer allerdings in punkto Motorisierung und Karosseriekonzept.

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Fotos: press-inform

Wie entsteht ein Praxistest? Das erfahren Sie Mazda RX-8 Challenge hier

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