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Faszination  Faszination: Suzuki SX4 WRC

Premiere auf der Insel



So richtig schön giftig dreinschauen kann Suzukis Mini-SUV SX4 auch schon in der zivilen Alltagsversion. Jetzt tut er nicht nur so: Die Rallye-Ausführung SX4 WRC ist auf Testfahrt unter realen Rallye-Bedingungen.

 
 Suzuki SX4 WRC
  
 Suzuki SX4 WRC  - Foto: Wolff  Suzuki SX4 WRC - Foto: Wolff  Suzuki SX4 WRC - Foto: Hersteller  Suzuki SX4 WRC - Foto: Wolff  Suzuki SX4 WRC - Foto: Wolff  Suzuki SX4 WRC - Foto: Wolff

Die äußere Hülle täuscht - wie meist im harten Renn-Geschäft. Äußerlich sehen die beiden Rallye-Maschinen, die Suzuki derzeit komplett montiert hat, aus wie zwei SX4, die durch die Bottroper Tunigszene gejagt worden sind. Mit Radkästen, die sie fast so breit wie lang machen, mit Heckflügeln wie von einem kleinen Sportflugzeug, mit Speichenfelgen, die riesige Bremssättel durchscheinen lassen. Und mit dem gleichen giftigen Blick wie die Straßenversion.

Aber unter der Hülle steckt ein fast komplett anderes Auto. Das zeigen schon die Motor-Daten. Vier Zylinder? Passt noch. Vier Ventile pro Zylinder? Auch.

Aber dann passt nichts mehr. Das wassergekühlte Aggregat, aus dem J20-Motor weiter entwickelt und mit Turbo aufgerüstet, schafft 235 kW/320 PS - der stärkste Straßen-SX4 kommt gerade mal auf 88 kW/120 PS. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Drehmoment: Den 280 Nm, die für gewöhnlich bei 2000 Umdrehungen in der Straßenversion anliegen, stehen bei 3500 Umdrehungen 590 Nm in der WRC-Version gegenüber. Das sind 70 Nm mehr als der stärkste Porsche, der 911 GT2 aufzuweisen hat. Mit den 1,2 Tonnen Leergewicht des SX4 WRC hat so viel Kraft nur wenig Mühe.

Auch sonst sieht die Technik ein wenig viel anders aus. Wenn beim Service die Räder abmontiert sind, wird der Blick frei auf eine HighTech-Aufhängung mit wuchtigen Reiger Stoßdämpfern und riesigen Bremsscheiben mit extra Kühlung. Das ausgebeinte Innere erinnert in nichts an einen bequemen Lifestyle-SUV sondern an einen vergitterten Tigerkäfig mit dem Interieur eines Baukrans.

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Monster-Pläne
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Ab dem kommenden Jahr soll das Geschoss aus Japan ganz regulär in der Rallye-Weltmeisterschaft mitmischen. Und Suzukis Sportchef Nobuhiro "Monster" Tajima hat schon große Pläne. Wenigstens ein paar Mal will er mit seinen Fahrern schon aufs Treppchen. Und unter den ersten Fünf möchte er am Ende der Saison 2008 schon landen.

Bei den ersten Testfahrten unter Rallye-Bedingungen bereiten aber noch selbst kleinere Dinge große Freude: Nach der Korsika-Rallye strahlte Tajima schon, "dass wir unser Hauptziel, das neue Auto ins Ziel zu bringen, erreicht haben". Und das schafften Testpilot Nicolas Bernardi und Vorleser Jean-Marc Fortin sogar in passablen Zeiten - wenn sie nicht gerade von Problemen vor allem an der Hydraulik ausgebremst wurden. Um so bemerkenswerter der Zieleinlauf, als dass der WRC-Suzuki vorher erst weniger als 1000 Testkilometer absolviert hat, die meisten davon in Südfrankreich.

Beim Weltmeisterschaftslauf auf Korsika stand während der 16 Wertungsprüfungen vor allem das Fahren auf Asphalt auf der Agenda der Ingenieure. Viele Bauteile wurden zum ersten Mal unter realen Bedingungen eingesetzt. Während der drei Tage wurde der Trim für die unterschiedlichsten Asphalt-Bedingungen ausgetestet, für enge Spitzkurven und immer wieder loser Schotter. Die Straßen auf Korsika sind zum Teil extrem eng und wegen der unkalkulierbaren Wetterbedingungen wird die Wahl der richtigen Reifen schnell zum Lotteriespiel.

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Schotter in Wales
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Beim zweiten Testlauf Anfang Dezember in Wales steht dann das Fahren auf Schotter im Terminplan. Dort werden Sebastian Lindholm und sein Co-Pilot Tomi Tuominen ausprobieren, wo die Grenzen für den kleinen weißen Giftzwerg liegen.

Ob die WRC, die im Januar 2008 traditionell mit der Rallye Monte Carlo startet, so erfolgreich wird, wie Tajima hofft, wird sich zeigen. Denn Insider sehen das Suzuki-Engagement in der WRC eher halbherzig. Während bei großen Teams wie Citroën mehr als 200 Mitarbeiter am Erfolg arbeiten, kommt Suzuki derzeit gerade mal auf 25 Mitarbeiter in seinem Pariser WRC-Team unter dem Technischen Direktor Michel Nandan. Und auch der Umfang der bisherigen Tests erscheint vielen etwas arg bescheiden.

Für Suzuki gehört die Teilnahme an der Rallye-WM nach eigenem Bekunden dennoch zu den großen Marketing-Unternehmungen der nächsten Jahre. In Deutschland läuft der Suzuki Rallye Cup mit 21 Teams erfolgreich im Umfeld der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Und auf internationalem Parkett hat man sich seit 2002 im Junior Rallye Championship (JRC) die ersten Meriten verdient - in Korsika gewann der Schwede P.G. Anderson auf seinem Ignis Super 1600 den JRC-Titel jetzt schon zum zweiten Mal. Sein Teamkollege Urmo Aava wurde Zweiter.

Das ist doch zumindest schon mal eine gute Basis.

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Text:  Eine eMail an Jürgen Wolff schicken Auf Artikel linken
Fotos: Wolff

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