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Kia Rio und Picanto   Neuvorstellung: Kia Rio und Picanto

Rio Picanto



Revolution statt Evolution verspricht Kia mit seinen neuen Modellen. Den Anfang machen der Picanto und der Rio. In der Tat sind beide kaum wieder zu erkennen. Und ganz und gar nicht mehr langweilig.

 
Kia Rio und Picanto
  
Kia Rio und Picanto  - Foto: Wolff Kia Rio und Picanto - Foto: aaid Kia Rio und Picanto - Foto: aaid Kia Rio und Picanto - Foto: aaid Kia Rio und Picanto - Foto: aaid Kia Rio und Picanto - Foto: aaid

Benny Oeyen, Marketingchef von Kia Europa, fasst es in einem Satz zusammen: "Unser neuer Picanto ist jetzt ein Kleinwagen, der erwachsen geworden ist." Kias Kleinster ist ebenso wie sein größerer Bruder Rio rechtzeitig zum Genfer Automobil Salon komplett überarbeitet worden. Beide haben mit ihrem Vorgänger genau genommen nur mehr den Namen gemeinsam. Und das Automobilsegment, in dem sie zu hause sind.

Der Picanto, einst ein preiswerter aber ziemlich langweiliger Kleinstwagen, ist von den Koreanern kräftig aufgewertet worden - und soll doch im gleichen Preissegment bleiben: knapp unter 10.000 Euro. Ein "komplettes" und "qualitativ hochwertiges" Auto sei der neue Picanto geworden, schwärmt Oeyen, "das das bisherige A-Segment-Niveau deutlich übertrifft".

Eine modernere und flottere Optik zumindest hat ihm Kias Design-Chef Peter Schreyer in der Tat verpasst. Damit folgt er der Strategie, die ganze Marke langsam aber sicher von Discount auf Trendsetter zu wandeln. Der Soul war ein erster Schritt dahin, jetzt der Venga mit seinem 3-Türen-Konzept sowie Picanto und Rio. "Niedlich" und "freundlich" sei gestern, nun seien die Modelle des koreanischen Herstellers "reif" und "attraktiv", verkündet Oeyen selbstbewusst, mit "sexy Proportionen" und einer "dynamischen Designsprache".

Man mag ihm nicht widersprechen. Denn der kreuzbrave Picanto von einst macht mit neuen Linien seinem pikanten Namen endlich Ehre. Die Radhäuser sind kräftig ausgestellt, die breiten Türschweller liegen niedrig. Die Optik der Front ist keck und herausfordernd geworden mit ihrem neuen Kühlergrill, dem großen unteren Lufteinlass und den beiden großen, geschwungenen Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht.

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Deutlich wertiger
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Im Profil sorgt eine markante, aufsteigende Schulterlinie für Spannung. Die Rückansicht wird von der großen Heckscheibe dominiert und von den wie ein Bumerang geschwungenen Rückleuchten. Es gibt ihn wahlweise mit drei oder fünf Türen. Ein Lohn der Linienführung: der cW-Wert von 0,31.

Bei all der Modernisierung der Optik haben die Designer sich bemüht, die praktischen Komponenten des Picanto zu bewahren. Mit 3,60 Metern ist der Neue sechs Zentimeter länger als sein Vorgänger, der Radstand wurde um 15 mm vergrößert.

Das sorgte zusammen mit einer Überarbeitung diverser Bauteile im Innenraum für mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Die Beinfreiheit vorne ist um 36 mm gewachsen und das Gepäckvolumen von 127 auf 200 Liter.

Die Materialien im Innenraum sind deutlich wertiger als bisher. Vorbei die Zeit des schnöden Hartplastiks. Zur neuen Strategie von Kia gehört auch, dass es nun deutlich mehr Optionen gibt, den Innenraum individuell zu gestalten - zum Beispiel durch Farben und Stoffe.

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Trend zum Downsizing
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Auch Kia hat den Kunden-Trend zum Downsizing verstanden: Kleinere Autos ja, aber nicht weniger Komfort. So gibt es als Optionen nun schon für den Kleinen eine Frontscheibe mit UV-Filter, Klimaautomatik, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine automatische Lichtregelung, Getränkehalter mit Beleuchtung, Startertaste, Bluetooth, Sitzheizung, Parksensoren, beheizbares Lenkrad, Smart Key, und, und, und. Selbst ein Start-Stopp-System wird auf Wunsch geliefert.

Bislang mussten Picanto-Käufer mit einem einzigen Motor vorlieb nehmen - nun bietet Kia immerhin zwei zur Auswahl. Stärkste Motorisierung ist dabei ein Vierzylinder mit 1248 cm³ Hubraum, 85 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 121 Nm. Den Dreizylinder mit 998 cm³ Hubraum bietet Kia ab Werk als Bi-Fuel-Motor zum wahlweisen Betrieb mit Benzin oder Flüssiggas an und als reinen Benziner. Der Bi-Fuel hat eine Leistung von 82 PS und ein Drehmoment von 94 Nm, der "Nur-Benziner" liefert 69 PS und ein Drehmoment von 95 Nm.

Reduziert wurde der Schadstoff-Ausstoß: Die CO2-Emission liegt nun zwischen 95 und 105 g/km, der Benzinverbrauch zwischen 4,2 und 4,5 Litern auf 100 Kilometern, mit Start-Stopp-Automatik sind 4,1 Liter Verbrauch drin.

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Modern und spannend
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Zur Basisausstattung gehören ABS mit Bremsassistent und elektronischer Bremskraftverteilung - ESP (bei Kia ESC genannt) ist nur gegen Aufpreis zu bekommen. Das ist ärgerlich. Gar nicht ärgerlich: Auch für den Picanto gilt die bei Kia übliche Garantiezeit von sieben Jahren, die auch weiter wirkt, wenn er als Gebrauchtwagen zwischenzeitlich verkauft wird.

Eine Fahrzeugklasse über dem Picanto spielt der in seiner vierten Generation nun ebenfalls komplett runderneuerte Rio. "Revolution statt Evolution" nennt es Kia. Und bei aller Skepsis für Sprüche aus der Marketingabteilung: Man kann es durchaus so sehen. Mit dem alte Rio, der ähnlich wie der Picanto doch sehr unauffällig daherkam, hat der neue wenig zu tun.

Auch der Rio ist modern und durchaus spannend gestylt. Ob er nun "südländisches Flair" verbreitet, wie Kias Vermarkter meinen, sei mal dahin gestellt. Aber auch der größere Bruder des Picanto passt nun in die moderne, frische Designlinie der Koreaner.

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Aggressiver Blick
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Er trägt mit dem Kühlergrill und den aggressiv blickenden, klar strukturierten Frontscheinwerfern nun das "Kia-Gesicht", das die Koreaner nach und nach in ihrer Modellpalette einführen. Dazu kommt die ausgeprägte Keilform der Karosserie mit hoher Schulterlinie, markanten Charakterlinien und einem durchaus bulligen Heck. Ein spannendes und dynamisches Auftreten - nach Billigheimer sieht an diesem Auto nichts mehr aus.

Auch beim Rio gilt: Die Designer haben beim Ausmisten vor dem Innenraum nicht Halt gemacht. Wie schon beim Picanto sind Materialqualität und -auswahl deutlich besser. Die horizontal angeordnete Instrumenteneinheit soll ein Gefühl von Breite und Geräumigkeit erwecken. Geschmackssache sind die neuen Kippschalter in der Zentralkonsole, die ein wenig Nostalgie herbei zaubern sollen.

Der Innenraum beim Rio ist deutlich größer geworden als beim Vorgänger - nicht nur, weil er mit nun 4,05 Metern Länge erstmals den Sprung in die Vier-Meter-Klasse geschafft hat und um 25 mm breiter geworden ist. Oder weil der Radstand von 2,57 Metern nun sieben Zentimeter mehr Platz zwischen den Achsen lässt.

Auch innen selber ist Platz geschaffen worden: So wurde die Basis der Frontscheibe um 156 mm nach vorne und um 18 mm nach oben versetzt. In der Summe führte alles das dazu, dass für Fahrer und Beifahrer sowohl die Bein- als auch die Kopffreiheit gewachsen sind. Der Gepäckraum legte um acht Prozent auf 292 Liter zu.

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Optionaler Komfort
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Mehr noch als beim Picanto setzt Kia beim Rio auf Individualisierung. Drei Interieur-Designs stehen grundsätzlich zur Auswahl, die entsprechend variiert werden können. Dazu kommen viele, meist optionale Komfort- und Ausstattungsmerkmale, die bislang in diesem Fahrzeugsegment nicht gerade üblich waren - immerhin geht es um die Preisklasse zwischen 10.000 und 15.000 Euro. LED-Tagfahrlicht gehört ebenso dazu wie Xenon-Projektionsscheinwerfer, Kurvenlicht oder LED-Rückleuchten. Oder ein adaptives Bremslicht, das bei einer Vollbremsung den nachfolgenden Verkehr durch dreimaliges Blinken zusätzlich warnt.

Wie gehabt bietet Kia für den Rio vier Motorisierungen zur Wahl an: zwei Benziner und zwei Diesel. Die beiden Diesel haben eine Leistung von 90 beziehungsweise 70 PS, die Benziner kommen auf 85 und 109 PS. Der stärkere Benziner ist technisch überarbeitet worden, läuft reibungsärmer und hat eine variable Ventilsteuerung. Für den Spurt von 0 auf 100 km/h braucht er laut Kia 11,5 Sekunden und Schluss ist bei 181 km/h. Bei den Versionen mit Start-Stopp-System liegen die Norm-Verbräuche der vier Motoren laut Kia zwischen 3,2 und 4,8 Litern je 100 km.

In Europa soll der Kia Rio als 5-Türer ab dem dritten Quartal 2011 bei den Händlern stehen, der 3-Türer dürfte Anfang 2012 folgen. Weltweit hat Kia von der 2005 eingeführten Vorgängergeneration 860.000 Stück verkauft. Mit dem neuen Rio dürfte das zu toppen sein.

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Fotos: aaid
Ort: Genf

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