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Kia Ceed pro_Ceed 1.6 CVVT  Praxistest: Kia pro_Ceed 1.6 CVVT

Sportliches pro_Cee´dere



Kias Cee´d sahnt ab: Kaum ein Vergleichstest in dem er seine Gegner mal nicht blamiert hätte. Mit dem sportlichen Dreitürer pro_Cee´d will Kia die Erfolgsgeschichte fortschreiben. Nichts spricht dagegen.

 
Kia Ceed pro_Ceed 1.6 CVVT
  
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Kia Pro Cee´d
Kia Cee´d Produktion
[+] Ordentliches Platzangebot vorne, sicheres Fahrwerk, agiles Handling, umfangreiche Ausstattung, einfache Besienung, solide Verarbeitung, üppige Garantie
[-] Unbequemer Zustieg nach hinten, wenig Kopffreiheit im Fond, Vordersitze mit knapper Beinauflage, eingeschränkte Sicht nach hinten

Schon auf den ersten Blick kommt das Cee´d-Coupé deutlich sportlicher daher: Mit der Limousine gemein hat es an Karosseriebauteilen denn auch nur sehr wenig. Die Schnauze ist tiefer herunter gezogen, die Dachlinie drei Zentimeter tiefer. Dazu kommen deutlicher abgesetzte Radkästen hinten, ein markanteres Heck samt Dachspoiler, sportlichere Rückleuchten und breitere Stoßfänger. Alles wirkt dynamischer, agiler, knackiger.

Viel Platz gibt es für Fahrer und Beifahrer. Die Schulterfreiheit ist durchaus üppig. Und auch bei größeren Passagieren ist genügend Raum nach oben für den Kopf vorhanden. Wer unter 1,90 misst, der wird mit den Verstellmöglichkeiten der vorderen Sitze kein Problem haben - zumal sich auch das Lenkrad in zwei Achsen gut justieren lässt. Die Sitze selbst sind körpergerecht geformt, straff und bieten auch in flott gefahrenen Kurven noch einen guten Seitenhalt.

Innen ist der pro_Cee´d ansonsten weitgehend mit dem Fünftürer identisch. Schalter und Anzeigen sind übersichtlich und gut bedienbar. Man findet sich schnell zurecht und braucht wenig Lernaufwand. Ein Bordcomputer informiert über die wichtigsten Daten wie etwa den durchschnittlichen und den aktuellen Verbrauch. Die Materialien machen einen hochwertigen Eindruck und lassen sich angenehm anfassen. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet: Alles passt zusammen, die Fugen sind eng und gleichmäßig.

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Fröhliches Sitzerücken
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Das Design wirkt mittlerweile auch innen wie aus einem Guss und muss sich vor europäischen Vertretern der Golf-Klasse längst nicht mehr verstecken. Applikationen und Ringe in Alu-Optik sorgen für einen sportlichen Anblick. Die orange beleuchteten Anzeigen sind nachts angenehm fürs Auge und gut zu lesen. Und wer unterwegs lieber seine eigene Plattensammlung hören will: Selbst einen USB- und iPod-Anschluss gibt es im pro_Cee´d.

Dass der Einstieg nach hinten in einen Dreitürer immer schwieriger ist und mehr akrobatisches Geschick verlangt als bei einem Fünftürer, das ist auch beim pro_Cee´d nicht anders. Zwar öffnen die im Vergleich zur Limousine fast 30 Zentimeter längeren Türen entsprechend weit - brauchen aber auf dem Parkplatz auch mehr Freiraum zum Auto nebenan.

Der Durchstieg nach hinten ist nicht wirklich bequem. Sicher, die Lehnen der Vordersitze lassen sich einfach klappen und der ganze Sitz ist dann auch nach vorne verschiebbar - da er aber nach dem Einstieg nicht wieder automatisch in die Ausgangsposition zurückgleitet, muss man seine Sitzeinstellung auf jeder Fahrt mit Fondpassagieren mindestens zweimal neu ausrichten: beim Ein- und beim Ausstieg. Das nervt auf Dauer.

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Sichtweise
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Einmal rein geklettert sitzt man hinten nicht schlecht - sofern man höchstens zu zweit ist. Aber man sitzt auch nicht wirklich bequem. Vor allem bei größeren Passagieren vorne rücken die Frontsitze doch eng an die eigenen Knie. Und auch die relativ kleinen Fensterchen zwischen B- und C-Säule sorgen trotz der überdurchschnittlichen Innenbreite für ein eher beengtes Raumgefühl - öffnen lassen sie sich eh nicht.

So gut die Sicht nach vorne ist: Nach hinten schränken die breiten Säulen und die kleinen Fenster den Ausblick des Fahrers deutlich ein. Was sich beim Einparken immerhin noch gegen Aufpreis mit den entsprechenden Sensoren weitgehend kompensieren lässt, wird beim Abbiegen in der Stadt zum Problem: Selbst Fahrradfahrer können komplett im toten Winkel verschwinden und sind leicht zu übersehen.

Zu den vielen Pluspunkten des pro_Cee´d gehört der Kofferraum. Er fällt schon in der Normalauslegung mit 340 Litern für einen Dreitürer ganz ordentlich aus und sogar etwas größer als bei der fünftürigen Limousine. Wer mehr Laderaum braucht, der kann die asymmetrisch geteilte Rückbank umlegen und kommt so - bei allerdings nicht ganz ebenem Boden - auf bis zu 1210 Liter Stauraum. Zum Vergleich: Ein Audi A3 bietet zwischen 281 und 1080 Liter Kofferraum, ein Alfa 147 zwischen 292 und 1042 Liter, der Golf hat zumindest bei umgeklappter Rückbank mit 1305 Litern etwas mehr.

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Sportlich flott
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Leider teilt der pro_Cee´d auch eine Unart vieler Dreitürer: Seine Ladekante ist ziemlich hoch und die Kofferraumluke relativ klein. Wasserkästen einzuladen ist also durchaus kraftaufwendig und fummelig. Was an Kleinkram lieber nicht durch den Kofferraum purzeln soll, lässt sich auch in den Ablagen vorne gut verstauen. Die Geräuschkulisse im Innenraum ist auch bei schneller Fahrt noch moderat. Die Ingenieure haben zudem erkennbar viel Zeit mit der Aerodynamik verbracht: Weder Wind- noch Abrollgeräusche nerven.

Zum akustischen Wohlgefühl trägt auch durchaus der Motor bei. Er läuft rund und kultiviert und hält sich in der Regel angenehm im Hintergrund. Nur beim Beschleunigen zeigt er auch hörbar, was er kann. Mit seinen 1591cm³ erweist er sich zwar nicht als absoluter Renner, kann aber im Konkurrenzumfeld gut mithalten. 93 kW/126 PS zieht der Kia aus seinen 1,6 Litern Hubraum, das maximale Drehmoment liegt bei 5200 U/min. mit 154 Nm an. Das reicht, um ihn in 10,5 sec. von 0 auf 100 zu bringen und für eine Spitzengeschwindigkeit von 192 km/h.

Wer mit dem pro_Cee´d unterwegs ist, der fühlt sich denn auch durchaus sportlich flott - zumal das subjektive Empfinden sich mit den offiziellen Werten durchaus deckt. Überholen geht mit ihm schnell, an Bergstrecken gibt es kein Schwächeln - aber es gibt auch keine lustvollen Aha-Erlebnisse.

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Sportlich stramm
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Nett, flott und klassenüblich eben. Der Alfa 147 etwa ist mit seinem 120 PS starken 1.6 TS-Motor in 10,6 sec. auf 100 und schafft 195 km/h, der Toyota Auris mit dem 124 PS starken 1.6-VVT-Motor braucht für den Spurt 10,4 sec. und kommt auf 190 km/h. Nur mit den modernen TSI-Motoren aus dem VW-Konzern ist man besser (Golf 1.4 TSI, 122 PS: 9,4 sec., 197 km/h) bedient, zahlt aber ebenso deutlich mehr. Doch es muss auch TSI sein: Wer den Golf mit dem "normalen" 1,6-Liter-Benziner bestellt, liegt mit 11,4 sec. und 184 km/h schon deutlich hinter den Leistungen des Kia.

Die Koreaner preisen den im slowakischen Zilina produzierten und weitgehend in Deutschland entworfenen Cee´d als waschechten Europäer an. Entsprechend europäisch sind denn nicht nur Form und Inhalt des sportlichen Dreitürers - auch das Fahrwerk passt. Es ist sportlich stramm abgestimmt und sorgt für wenig Eigenbewegung der Karosserie. Manchmal haben es die Kia-Konstrukteure fast schon übertreiben: Wenn es auf der Straße zu rau zugeht, lässt die Federung die Passagiere das durchaus spüren. Aber bei einem kleinen Sportler wird das nie wirklich zu einem Problem.

Da ist es wichtiger, dass der Wagen auch bei höherem Tempo immer satt und richtungsstabil auf der Straße liegt und selbst schnelle Kurvenfahrten ihn nicht aus der Ruhe bringen. Zur Not hilft das ESP weiter. Ärgerlich: Die Schaltung hakelt etwas und auf der Autobahn fehlt ein sechste Gang. Dafür ist an der direkten und kommunikativen Lenkung wiederum nichts auszusetzen.

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Gut - und immer noch preiswert
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Angesichts der wohl auf Dauer hohen Dieselpreises sind die Benziner auch im Kia wieder durchaus eine Überlegung wert. Als Selbstzünder kostet der Kia mit vergleichbaren Fahrleistungen deutlich über 2000 Euro mehr als der 15.430 Euro teure 1,6-Liter-Benziner. Dazu kommen höhere Steuern und ein mittlerweile nahezu identischer Kraftstoffpreis. Der Minderverbrauch des Diesel (4,7 Liter) - im Vergleich zum Benziner (6,4 Liter) gerade mal 1,7 Liter auf 100 km/h - sorgt dafür, dass man viel unterwegs sein muss, um die Mehrkosten wieder ein zu fahren.

Generell ist der pro_Cee´d eine mittlerweile gute und immer noch relativ preiswerte Wahl - zumal die Ausstattung schon in der Basisversion umfangreicher ist als bei den meisten Konkurrenten und die Koreaner eine bis über 7 Jahre laufende Garantie gewähren. Ein entsprechend motorisierter Alfa 147 schlägt mit mindestens 18.590 Euro zu Buche, der schwächere, aber im Verbrauch teurere 1.6-Liter-Golf immerhin auch noch mit 17.600 Euro.

Es ist nicht mehr billig, einen Kia zu fahren - aber immer noch preiswert. Und ganz gewiss nicht mehr imageschädigend.

Kia Ceed pro_Ceed 1.6 CVVT
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Fotos: Wolff

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