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Kia Carens 2.0 CRDI  Fahrbericht: Kia Carens 2.0 CRDI

Koreanische Herausforderung



In der Wahl der Konkurrenten ist man bei Kia nicht gerade bescheiden: Der neue Carens soll gegen VW Touran, Opel Zafira, Renault Grand Scénic & Co. antreten. Und das zum Preis von "deutlich unter 19.000 Euro".

 
Kia Carens 2.0 CRDI
  
Kia Carens 2.0 CRDI - Foto: Wolff Kia Carens 2.0 CRDI- Foto: Wolff Kia Carens 2.0 CRDI- Foto: Hersteller Kia Carens 2.0 CRDI- Foto: Hersteller Kia Carens 2.0 CRDI- Foto: Hersteller Kia Carens 2.0 CRDI- Foto: Wolff
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Kia carens Crashtest 2007
[+] Viele Platz für Passagiere und Gepäck, variabler Innenraum, kräftiger und kultivierter Motor, zahlreiche sinnvolle Ablagen, gute Verarbeitung, günstig in Anschaffung und Unterhalt
[-] Unharmonische Automatik, Heckklappe öffnet nicht hoch genug für großgewachsene Personen, (optionale) dritte Sitzreihen für erwachsene Passagiere kaum geeignet

In jedem Fall bringt der komplett überarbeitete Carens mehr Größe mit als sein Vorgänger. So wuchs das erklärte Familienauto in der Länge um 52 mm auf 4,55 Meter, um 72 mm in der Breite und um 41 mm in der Höhe. Der Radstand legte um 13 Zentimeter auf 2,70 Meter zu - mehr als etwa beim Touran oder Scénic. Das garantiert nicht nur erfreulich mehr Luftraum überm Mittelscheitel, sondern gleich nach allen Seiten.

"Platz" ist eines der Kriterien, mit denen der neue Carens punkten will. "Variabilität" ein weiteres. Lieferbar ist der Koreaner sowohl als Fünf- wie auch - gegen 600 Euro Aufpreis - als Siebensitzer mit 2-3-2er Anordnung der Einzelsitze. Mehr Platz gemacht haben die Kia-Ingenieure unter anderem durch einen neu konstruierten Kraftstofftank - der ist länger, flacher und in den Hilfsrahmen der rückwärtigen Radaufhängung integriert. Effekt: Der Innenraumboden im Fond konnte um 40 mm abgesenkt werden. Zumindest Kids werden auf den hinteren Plätzen denn auch wenig Enge verspüren - zumal sich im "Siebener" die im Verhältnis 60:40 geteilten mittleren Sitze in Längsrichtung verschieben lassen. Bei ausgewachsenen Mitteleuropäern dürfte es allerdings etwas eng werden.

Mit ein paar Handgriffen lassen sich die beiden Sitze hinten zu einer ebenen Fläche wegklappen. Das vergrößert den Laderaum von - auch schon ganz ordentlichen - 515 Litern im voll bestuhlten 5-Sitzer auf bis zu 1650 Liter Stauvolumen. Im Fünfsitzer muss keine Sitzgruppe versenkt werden - das schafft Platz für einen Satz praktischer Unterflur-Staufächer. Das Fehlen einer Ladekante schlägt sich positiv, die relativ niedrig öffnende Heckklappe mit Kopfnußalarm für größere Zeitgenossen negativ zu Buche.

Der Innenraum zeigt sich rundum ordentlich verarbeitet und mit wertig anmutenden Stoffen und Materialien. Die gut geschnittenen Sitze bieten ausreichenden Seitenhalt und sind auch in der Höhe verstellbar. Zudem lassen sie sich vorne so weit verschieben, dass Personen bis 1,85 Meter Körpergröße kaum Probleme auf dem Pilotenplatz haben werden. Das Lenkrad ist allerdings nur in der Höhe, nicht in der Tiefe verstellbar. Die Auswahl an Knöpfen, Instrumenten ist angenehm übersichtlich und ebenso sinnvoll wie logisch angeordnet. Und das Kia beim neuen Carens auf die übliche (und üblicherweise in Vans meist störende) Hand-Bremse verzichtet zu Gunsten einer per Fuß bedienbaren Feststellbremse (Kennen Sie von Mercedes? Genau.), sorgt für noch mehr Konsistenz im Innenraum. Ablagen sind reichlich vorhanden - eine erste Zählung ergab allein zehn Flaschen- und Dosenhalter.

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Der Kleine kommt noch
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Mitte Oktober rollt der neue Carens zu den Händlern. Dann wird es ihn mit zwei Motoren zur Auswahl geben: Einem 103 kW/140 PS starken Diesel und einem schon im Magentis verbauten Benziner mit fünf PS mehr. Ab Mitte nächsten Jahres soll es von dem Diesel-Triebwerk auch eine kleinere Version mit 115-PS geben. Rund 65 Prozent der Carens, schätzt Jean-Charles Lievens, Vize-Europachef von Kia, werden mit Dieselmotor bestellt werden.

Der ist sicher nicht die schlechte Wahl. Der Zweiliter-Common-Rail-Diesel mit variabler Turbinengeometrie und serienmäßigem Partikelfilter bringt eine ordentliche Laufruhe und Durchzugskraft mit. Aber er ist unüberhörbar ein Nageltier. Und auch von den - leichten - Vibrationen her gibt es keine Unklarheiten. Die gibt es Gott sei Dank auch nicht bei der Leistung des Diesel: Er zieht den bis zu 2,3 Tonnen schweren Mini-Van mit seinem Drehmoment von 305 Nm (ab 1800 Nm) zuverlässig und kraftvoll über die Vorderräder. Gelegentlich so heftig, dass die Antriebskräfte über die Lenkung deutlich spürbar sind. Den Spurt von 0 auf 100 km/h schafft der 16-Ventiler in 11,0 Sekunden - untermotorisiert ist der Carens mit dem Diesel also nicht. Und mit genügend Anlauf geht es auf ebener Straße durchaus schon mal ran an die 200 km/h-Marke. Kia selbst nennt als Höchstgeschwindigkeit 187 km/h. Und als Verbrauch 6,1 Litern bei der Version mit dem serienmäßigen und präzisen 6-Gang-Handschaltgetriebe.

Mit der 4-Stufen-Automatik schluckt der Diesel-Carens schon offiziell einen Liter mehr. Wer damit gefahren ist, der weiß auch warum: Das Getriebe schaltet nervös und unharmonisch. Der Motor muss mehr arbeiten und bläst so unnötig Treibstoff durch den Auspuff. Wer die "Automatik" sequenziell schaltet, wird wieder mehr Freude haben - kann dann aber auch gleich auf die Automatik verzichten und die 1275 Euro Aufpreis sparen.

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Ohne Weiß mehr Preis
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Der neue Carens basiert auf der gleichen Plattform wie die Mittelklasselimousine Magentis, mit dem er auch die Hauptkomponenten der Radaufhängung gemeinsam hat. Allerdings wurde beim Carens der ursprüngliche Radstand um 20 Millimeter auf 2700 Millimeter verkürzt.

Der Federungskomfort ist ordentlich und speziell auf den europäischen Geschmack abgestimmt. Auch gröbere Unebenheiten werden von den serienmäßigen Gasdruckstoßdämpfern brav geschluckt. Das progressive Dämpfersystem (ab LX-Version) passt seine Kraft je nach Ladung automatisch an. Je nach Fahrbahnbelag sind die Abrollgeräusche jedoch mitunter laut. Und auch die Windgeräusche sind ab 140 km/h deutlich vernehmbar.

Naturgemäß ist der in Korea gebaute Carens nicht für die Kurvenhatz gedacht. Die Lenkung hat eine relativ hohe Übersetzung. Das macht ihn vor allem im Stadtverkehr gut manövrierbar. Überland sorgt schon sein relativ hoher Schwerpunkt dafür, dass man ihm beim Fahren kaum mit einem Gokart verwechselt. Aber insgesamt geht er gutmütig und präzise durch die Kurven, untersteuert bei zu flotter Gangart - aber immer gut beherrschbar. Ein Auto, mit dem auch Fahranfänger gut zurecht kommen sollten.

Angeboten wird der Carens ab Oktober in vier Ausstattungsversionen: LX Basis, LX, EX und EX Top. Zur Basisausstattung gehören ESP, Kopf-Airbags, Radio mit CD-Wechsler und Klimaanlage. Was der Carens kosten wird, will man bei Kia noch nicht verraten. Nur, dass es für die Basisversion "deutlich unter 19.000 Euro" sein werden. Der Diesel wird mit 1900 Euro Extra zu Buche schlagen, der "kleine" Diesel im nächsten Jahr mit 600 Euro. In der relativ kurzen Aufpreisliste finden sich neben der Automatik, eine Soundanlage samt Navi und Fernbedienung von Clarion (1999 Euro), und Glasschiebedach (680 Euro). Die 380 Euro für die Metallic-Lackierung muss man fest einkalkulieren: Die einzige Farbe ohne Metallic-Look im Angebot ist: Weiß.

Kia Carens 2.0 CRDI
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Fotos: Wolff

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