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  Reportage: Qatar Motorshow

Mehr geht immer



In den vergangenen Jahren hat sich die Qatar Motorshow als eine Schaubühne für PS-Protze der ungewöhnlichsten Art einen Namen gemacht. Auch in diesem Jahr geht es entsprechend heiß her.

 

Dass ein 515 kW/700 PS starker Lamborghini auf einer Fahrzeugmesse zu den leistungsschwächsten Boliden gehört, das ist in der Wüste von Qatar nichts neues. Pünktlich zur Qatar Motorshow haben sich mal wieder Unternehmen wie Brabus, Bugatti oder eben auch Lamborghini zum Pferdestärken-Wetteifern überreden lassen und zeigen nun voller Stolz, was Mann in Zukunft unter der Haube hat.

Insgesamt 26 automobile Neuheiten waren neben zahlreichen aktuellen Sport- und Familienwagen in Doha zu sehen. Die letztjährige Besucherzahl in Höhe von 120.000 soll in diesem Jahr natürlich geknackt werden.

Der Aventador LP 700-4 Roadster aus dem Hause Lamborghini beschleunigt innerhalb von 2,9 Sekunden aus dem Stand bis Tempo 100 und lässt dabei seine zwölf Zylinder ordentlich fauchen. Gesprächsrunden über sinkende Spritverbräuche werden hier vergeblich gesucht. Der gesamte Messeauftritt des italienischen Sportwagenherstellers findet passend zum 50. Firmenjubiläum unter dem Motto 100 Jahre Innovation in nur der Hälfte der Zeit statt.

Einen besonders stolzen Auftritt genießt die Weltpremiere des Lykan Hypersport 2013 von W Motors. Sie ist das erste Hypercar, das im Nahen Osten entwickelt wurde. 2,8 Sekunden reichen für den Sprint bis 100 Kilometer pro Stunde und die Höchstgeschwindigkeit beträgt 394 Kilometer pro Stunde. Das auf sieben Exemplare limitierte 552 kW/750 PS starke Auto mit Spielereien wie mit Diamanten besetzte LED-Lampen, soll für jeweils 3,4 Millionen US-Dollar angeboten werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es am Ende mehr als vier Millionen sein werden ist angesichts der geringen Stückzahl und der großen Schar an Interessenten jedoch äußerst hoch.

Aus dem fernen Ruhrgebiet hat sich natürlich auch Edeltuner Brabus auf den Weg ins warme Doha begeben. Und selbstverständlich kommt Brabus-Chef Bodo Buschmann auch in diesem Jahr mit einer Weltpremiere im Gepäck zur Messe. Satte 588 kW/800 PS, 1.420 Newtonmeter und eine Geräuschkulisse, die an einen Raketenstart erinnert - der Brabus 800 Widestar ist ein schwarzes, fahrendes Monster. Auf der Basis des 450 kW/612 PS schwachen Mercedes G 65 AMG rollt der Widestar auf 23 Zoll großen Rädern in Zukunft über sandige Pisten. Damit der 6,0 Liter große Zwölfender auch unter diesen Extrembedingungen seine unbändige Leistung präsentieren kann, hat Brabus gleich vier wassergekühlte Ladeluftkühler verbaut. Über Preise wird derzeit noch geschwiegen.

Auf Zeitreise begibt sich Bugatti mit einer Sonderedition des Übersportwagens Bugatti Veyron 16.4 Grand Sport Vitesse. In Anlehnung an einen 1928 erbauten und bei vielen Grand Prix Rennen erfolgreichen Typ 37A, der sich heute in der Sammlung des US-Talkmasters Jay Leno befindet, wurde die Farbgebung des aktuellen Vitesse angepasst. Die Farben nennen sich Bianco und New Light Blue. An seiner 883 kW/1.200 PS starken Leistung, seinem 1.500 Newtonmeter messenden Drehmoment und seiner Sprintzeit von 2,6 Sekunden wurde nichts geändert. Auch seine Höchstgeschwindigkeit von 410 Kilometer pro Stunde blieb unangetastet.

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