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Unser Autor: Wolfgang Gomoll

Das hat Audi vor  Hintergrund: Das hat Audi vor

Neue Dynamik



Jahrespressekonferenz bei Audi. Die Veranstaltung selbst war ereignisarm. Einige Nebensätze ließen jedoch tief blicken. Der R8 e-tron wird demnach gebaut. Und auch neue TT-Varianten sind geplant.

 
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Rupert Stadler ist sichtbar mit sich im Reinen: "Glauben Sie mir, ich bin tiefenentspannt", beruhigt der Audi-Chef einen Fragesteller, der auf den wachsenden Konkurrenzdruck im Premium-Segment hinweist. Die Zahlen der Ingolstädter VW-Tochter sind ja auch durchaus solide: Im vergangenen Jahr hat Audi rund 1,57 Millionen Fahrzeuge an den Mann gebracht. So viel wie nie zuvor.

Allerdings ging der Gewinn um acht Prozent auf 4,013 Milliarden zurück. Als Begründung führt der braungebrannte Konzernlenker unter anderem Investitionen in neue Werke an: Liefen Anfang 2013 die Autos mit den vier Ringen auf dem Kühlergrill noch in zehn Fabriken in neun Ländern vom Band, so sind es jetzt zwölf Werke in zehn Ländern. Deswegen werden 2014 erstmals mehr Audis außerhalb Deutschlands produziert als innerhalb.

Der Wachstumskurs soll weitergehen. Allerdings trommeln die Audianer nicht mehr ganz so laut, wie noch vor einigen Jahren. Erst 2020 wollen sie die Zwei-Millionen-Grenze verkaufter Autos knacken. Klingt bescheiden, ist es auch. Nach außen. Unterm Strich soll die Zahl näher an 2,4 Millionen liegen.

"Die Wettbewerber haben ihren Fahrplan, wir unseren. Wir werden sehen, was in zwei bis drei Jahren passiert", stellt Stadler klar. Audi will mit einer Produktoffensive weiter angreifen: Bis 2020 soll die Modellpalette von aktuell 50 auf dann 60 Modelle wachsen. Dennoch verschleiert das nicht die Tatsache, dass Audi vom selbstgesteckten Ziel, die Nummer eins im Premium-Markt zu werden, weit entfernt ist. Den Platz an der Sonne behält BMW - und es sieht nicht so aus, als sich das in naher Zukunft ändern wird.

Ein Pfeiler dieser Attacke ist die dritte Generation des TT, die noch dieses Jahr ihr Debut feiert. Zunächst mit dem Coupé, später dann mit dem Roadster. Damit ist aber diesmal nicht Schluss. "Wir denken an eine TT-Familie", erklärt Audi-Technikcher Urlich Hackenberg. Ein Shooting Brake ist wahrscheinlich, auch eine Crossover-SUV-Variante spielt in den Plänen durchaus eine Rolle.

Mehr und mehr wird klar, dass der Winterkorn-Vertraute der starke Mann im Audi-Konzern ist. Das Marc Lichte Wolfgang Egger als Designchef abgelöst hat, geht offenbar auf Hackenberg zurück: "Ich habe mit ihm schon in Ingolstadt zusammengearbeitet. Ein kreativer Mann mit vielen Ideen." Offenbar stagnierte den VW-Oberen das Design zu stark. Wohin die Reise bei der Audi Formensprache geht, wird man beim neuen A8 sehen.

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Der neue Wind tut der Audi-Techniker-Truppe gut
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Neues gibt es auch vom Audi R8 e-tron. Nachdem der Elektro-Sportler fast schon als Konzeptfahrzeug ins Museum wanderte, findet jetzt eine Kehrtwende um 180 Grad statt: Der Sportwagen wird in der nächsten Generation auf Kundenwunsch gebaut. Der Preis dürfte dementsprechend sein. Entscheidend für diesen Sinneswandel ist die Tatsache, dass die Reichweite des Sportwagens von 215 Kilometer auf etwa 450 Kilometer erhöht wurde.

Ansonsten sieht Hackenberg Audi bei der E-Mobiltät gut aufgestellt und watscht dabei gleich mal BMW mit dem i3 ab: "Eine Reichweite von 160 Kilometern bringt unseren Kunden nichts. Wir verfolgen mit den Plug-in-Hybriden ein anderes Konzept und müssen keine neuen Fabriken errichten, um die Autos zu bauen, die dann abhängig vom Markterfolg sind." Dann schiebt der Technik-Vorstand gleich noch nach: "Jeder Hersteller, der künftig erfolgreich sein will, muss Modularisierung in Entwicklung und Produktion umsetzen.". Neben der strategischen Ausrichtung tüftelt Hackenberg nach wie vor an der Weiterentwicklung des wichtigen Modularen Längsbaukastens "MLB Evo", auf dem Modelle wie der Audi A6 basieren. Da lag einiges im Argen.

Der neue Wind tut der Audi-Techniker-Truppe gut. Mit dem Audi TT quattro sport concept haben die Ingolstädter durch den 420-PS-Vierzylinder-Motor ein Zeichen gesetzt. Noch mehr PS sind sogar drin. "Man muss die Mannschaft nur anzünden. Die wollen und können ja", sagt der Technikvorstand.

Das wirft ein bezeichnendes Licht auf die Ägide des Hackenberg-Vorgängers Wolfgang Dürheimer. Die Stimmung der Ingenieure ging unter dem Ex-Porsche-Mann zuletzt gegen null. Bis der allgewaltige VW-Chef Martin Winterkorn dazwischenschlug und seinen besten Mann nach Ingolstadt schickte. Nun folgt VW-Fertigungs-Experte Hubert Waltl auf den scheidenden Audi-Produktionsvorstand Frank Dreves. Bleibt die Frage, wie lange Winterkorns mobile Eingreiftruppe noch die Brandherde im Konzern löschen kann. Denn jünger werden die verdienten Kämpen nicht. Und Nachfolger sind keine in Sicht.

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