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Gegen Konventionen



Mazda macht wieder Gewinn. Dementsprechend ehrgeizig sind die Pläne. Bis 2015 soll der C02-Ausstoß weiter reduziert werden. Dabei soll auch ein Hybrid helfen, der im Oktober erscheint.

 
 Mazdas Pläne
  
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Immer, wenn es was zu feiern gibt, schmückt man sich gerne mit berühmten Persönlichkeiten. Deswegen ist Mazda Sponsor des Weltgipfels der Friedensnobelpreisträger. Also gab sich Lech Walesa die Ehre. Der Friedensnobelpreisträger und ehemalige polnische Präsident watschte auch gleich den UN-Sicherheitsrat als "überkommenes Instrument des Kalten Krieges" ab und regte eine globale Regierung an. Weltweite Ambitionen hat auch Mazda. Doch die mussten in den letzten Jahren etwas hinten anstehen.

Schließlich wurde auch der japanische Autobauer von der Krise stark gebeutelt. Doch in den vergangenen sechs Quartalen hat Mazda wieder satten Gewinn gemacht. Bis Ende März 2013 betrug das Plus weltweit rund 400 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor schloss man das japanische Geschäftsjahr noch mit einem Minus von 300 Millionen Euro ab. Was dabei bemerkenswert ist: Nur rund zwanzig Prozent der 700 Millionen Euro gehen auf den schwachen Yen zurück.

Auch in diesem Jahr schreibt Mazda wieder schwarze Zahlen. Der operative Gewinn von April bis Juni betrug rund 278 Millionen Euro. Da das japanische Fiskaljahr erst im März endet, ist das das beste Quartalsergebnis seit 2004. Mindestens. Zuvor wurden solche Zahlen nicht veröffentlicht. Entscheidend dabei ist aber, dass der Aufschwung der japanischen Automarke kein Strohfeuer zu sein scheint. Der Trend hält an. Über den ganzen Erdball verteilt sollen dieses Jahr 1,3 Millionen Autos verkauft werden, was eine Steigerung von rund 100.000 zu 2012 wäre. Bis 2015 sollen es dann sogar 1,7 Millionen Autos werden.

Diese Kehrtwende ist nicht monokausal zu erklären. Zum einen hat sich das Ende der Kooperation mit Ford als Segen erwiesen. "Wir hatten zwar viel Gleichteile mit Ford, aber nur wenig innerhalb unserer eigenen Modellpalette", erklärt Mazda-Chef Jeffrey Guyton. Jetzt, da Mazda wieder sein eigenes Süppchen kocht, kommen auch die Skaleneffekte hauptsächlich im eigen Haus zum Tragen.

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Klar ist, dass Mazda auf eine Reduzierung der Schadstoffe über die gesamte Palette hinweg fixiert ist
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Dann sind da noch die Skyactiv-Motoren, die, egal ob Diesel oder Benziner, vom gleichen Band laufen und immer das gleiche Verdichtungsverhältnis von 14:1 haben. Diese Aggregate sind unterm Strich 70 Prozent billiger als die Vorgänger-Versionen. Die Auswirkungen dieser Strategie sieht man an dem CX 5, der Mazda 1.000 Euro weniger kostet als der CX 7. Die Kunden freuen sich über den Preisvorteil. Deswegen beträgt die Wartezeit auf den SUV momentan rund fünf Monate.

Solche Zahlen ergeben schnell eine breite Brust. Deswegen beschwört Jeffery Guyton immer wieder den "Geist von Hiroshima", der auch mit den üblichen Konventionen bricht. Das bedeutet, dass die Elektromobilität nur eine untergeordnete Rolle spielt. Dennoch werden die Japaner noch in diesem Jahr einen Mazda3-Hybrid vorstellen, dessen Antriebstrang von Toyota stammt. Allerdings dürfte es mit dieser einen E-Taube schwer sein, die strengen Abgas-Regularien zu erfüllen, die zum Beispiel Kalifornien plant. Auch China sagt dem CO2-Ausstoß mit zunehmend drastischen Vorschriften den Kampf an. Guyton ist trotzdem zuversichtlich, dass seine Firma diese Anforderungen erfüllt. Wie? "Wir haben einen Plan", sagt der US-Amerikaner kryptisch.

Klar ist, dass Mazda auf eine Reduzierung der Schadstoffe über die gesamte Motoren- und Modellpalette hinweg fixiert ist, um die CO2-Ziele zu erreichen. Bis 2015 sollen die CO2-Emissionen nur noch 70 Prozent des Niveaus von 2008 betragen. Damit soll die Entwicklung aber noch nicht zu Ende sein. Schließlich können sich alle Motor-Ingenieure aufgrund der identischen grundlegenden Bauweise auf die Weiterentwicklung der Technologie konzentrieren.

Auch die Produktionsstrategie ist im Umbruch. In den nächsten drei Jahren sollen statt bisher 80 Prozent nur noch 50 Prozent aller Mazdas in Japan produziert werden. Dafür wird auch die Fertigung in Thailand und in Russland ausgebaut. Ein wichtiger Bestandteil dieser Produktionsverlagerung ist das neue Werk in Salamanca (Mexiko), in dem rund 200.000 Modelle pro Jahr vom Band laufen. Da Mexiko dem NAFTA-Freihandelsraum angehört, können die dort gebauten Autos viel Geld in die Kassen spülen.

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