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Hintergrund  Hintergrund: Das Autojahr 2011

Rückspiegel



Die Krise ist vorbei – und wo bitte ist die nächste? Die Autoindustrie taumelte 2011 zwischen Hoffen und Bangen. Nicht nur die Premiumhersteller klotzten mit Bestmarken. Doch die Unsicherheit bleibt.

 
 Das war 2011
  
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BMW wird Ende des Jahres gut 1,6 Millionen Autos verkauft haben. Insbesondere die Crossover mit dem "X" im Namen liefen ausgezeichnet, dazu die großen und leistungsstarken Limousinen der 5er und 7er Baureihe. Mini – ebenfalls ein Renner. Bei Audi sieht es kaum schlechter aus. Selbst der anfangs schleppend gestartete A1 berappelte sich und wurde zuletzt mit über 100.000 Fahrzeugen kalkuliert. Nur weil die Ingolstädter in den USA nicht so recht auf die wackeligen Beine kommen, gelang es nur, Mercedes zu überholen. BMW ist jedoch weiterhin fest im Blick.

Mercedes zeigte sich - abgesehen von der ebenso neuen, wie blassen B-Klasse - zurückhaltend. In Szene setzen konnten sich jedoch die neue M-Klasse, der SLK und der Ausblick auf A- und SL-Klasse. Brausender Applaus brandete auch in Wolfsburg auf. Die Herz-Marke des Volkswagen-Konzerns konnte erstmals über fünf Millionen Fahrzeuge loswerden. Neuer Star: der Up!.

Knapp drei Jahre nach der Krise liegen sich Vorstände und Aktionäre der großen Hersteller trotzdem nicht in den Armen. Auch wenn die Verkäufe stimmen, die Renditen zumeist glänzen und der Megamarkt in China allen Unkenrufen zum Trotz keinen Abschwung zu kennen scheint, ist die Branche zum Jahreswechsel alles andere als überschwänglich. Wenn schon keine Angst, dann geht zumindest eine große Unsicherheit um, wohin die Reise geht. Seit Monaten werden Szenarien für einen Abschwung durchkalkuliert. So bitter wie 2008/2009 soll es nie wieder werden.

Nicht nur die deutschen Premiumhersteller und der Platzhirsch Volkswagen können mit 2011 mehr als zufrieden sein. Gerade die Koreaner drücken dem europäischen und hier vorrangig dem deutschen Markt mehr und mehr ihren Stempel auf. Kia und Hyundai haben die Designverantwortung schon vor Jahren in deutsche Hände gegeben. Jetzt kommen nach und nach immer mehr und immer sehenswertere Modelle auf den Markt.

Hyundai i30/i40, Kia Rio oder Kia Optima – da bekommen selbst Golf und Passat Probleme. Verarbeitung, Preis und Design stimmen längst. Mit leichter Verzögerung kommen langsam auch die Triebwerke auf Linie. Der Erfolg für die kommenden Jahre scheint vorprogrammiert. Die Stärke der Koreaner hat auch eine Kehrseite – die anhaltende Schwäche der Japaner. Marken wie Toyota, Mazda oder Subaru konnten von den guten Rahmenbedingungen in 2011 kaum nennenswert profitieren.

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Schluss mit Saab
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Honda hat seine einst unverwechselbar sportliche Linie längst in eine nachdrückliche Orientierungslosigkeit umgewandelt, bei Mitsubishi sieht es kaum besser aus. Gäbe es hier keinen ASX und bei Nissan nicht den Dauerläufer Qashqai – die einst image- und technologiestarken Marken könnten zumindest in Deutschland schlicht dichtmachen. Denn nach wie vor spielt allen Nippon-Marken der schwierige und wenig exportfreundliche Yen-Kurs übel mit.

Bei Saab ist endgültig Schluss. Die verwegenen Spinnereien der letzten Monate brachten ohne frisches Geld aus China letztlich doch nicht den erhofften Erfolg. Opel, mit der wohl besten Produktpalette der letzten Jahrzehnte unterwegs, kommt nicht so recht aus den Negativschlagzeilen heraus. Der Grund: Die Unterstützung der Konzernmutter General Motors könnte deutlich vehementer sein. Ford scheint zumindest in den USA besser aufgestellt. Der neue Ford Focus war auch in Europa eines der Highlights des Jahres 2011. Jetzt warten alle auf den neuen Ford Mondeo, der endlich sein Stiefmütterchendasein ablegen soll.

Auch Fiat kommt nicht heraus aus dem Schuldensumpf. Ein Bestseller wie der Fiat 500 braucht längst starke Brüder und Schwestern, die allesamt fehlten. Erst 2012 kommt der neue Panda. Lancia, Alfa Romeo und Chrysler werden das Jahr 2011 kaum als Erfolg feiern. Allenfalls Jeep scheint sich langsam wieder zu berappeln.

Auch für Maybach fiel im Herbst der letzte Vorhang. Der dünne historische Bezug war weniger der Grund für das Ende der Marke, als der fehlende Vorstands-Rückhalt in den letzten Jahren. Wie es besser geht, zeigt der BMW-Ableger Rolls-Royce eindrucksvoll. Die Briten werden in 2011 mehr als 3.000 Fahrzeuge verkaufen - ein grandioser Wert für einen Hersteller, dessen Fahrzeuge günstigstenfalls bei 250.000 Euro beginnen. Viele der Nobelkarossen aus Goodwood kosten hoch individualisiert weit über 500.000 Euro.

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Luxus lief gut
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Luxus lief in 2011 besser als irgendwann anders. Nur für Maybach fiel nichts ab. Porsche – noch immer nicht unter echter Volkswagen-Führung – bot mit dem Evergreen Porsche 911 eines der spektakulärsten Autos des abgelaufenen Jahres. Die Verkäufe liefen prächtig und die Aussichten sind noch besser.

Zwischen Hoffen und Bangen taumeln derzeit die französischen Hersteller. Peugeot setzt all seine Hoffnungen in den neuen 208, der noch bis Frühjahr 2012 auf sich warten lässt und Citroen träumt von einem flächendeckenden DS-Programm. Renault fabulierte nach wie vor von wirren Elektro-Ideen. Denn auch wenn es oft anders erscheint: Für die Fahrzeuge mit Elektroantrieb war trotz den Großevents in Frankfurt, Tokio, Shanghai, Genf und Detroit kein Land in Sicht. Nur wenige interessieren sich für die Elektrofahrzeuge. Die Verkäufe liegen im Milli-Bereich. Da ändern auch kaufbare Alternativen wie Smart Fortwo ed, Tesla Roadster, Opel Ampera oder Peugeot iOn/Citroen C-Zero nicht.

Ähnlich düster sieht es bei den Hybriden aus. Doch angesichts der strengen Abgasvorschriften in den nächsten Jahren scheinen die Plug-In-Lösungen trotz schwacher Zahlen in 2011 mittelfristig nicht aufzuhalten. Da sieht es bei den Elektrofahrzeugen deutlich düsterer aus. Bleibt abzuwarten, was 2012 bringt. Schon allein die wirtschaftliche Gesamtsituation sollte für genügend Spannung sorgen.

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