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Hintergrund  Hintergrund: Genfer Salon 2011

Full House



Soviel Neues war selten: Auf dem Genfer Salon fahren die großen Autohersteller ebenso wie die Nischenanbieter große Geschütze auf. Der komplette Überblick mit vielen Überraschungen von A bis Z.

 
 Genfer Autosalon 2011
  
 Genfer Autosalon 2011  - Foto: Hersteller  Genfer Autosalon 2011 - Foto: Hersteller  Genfer Autosalon 2011 - Foto: Hersteller  Genfer Autosalon 2011 - Foto: Hersteller  Genfer Autosalon 2011 - Foto: Hersteller  Genfer Autosalon 2011 - Foto: Hersteller

<b>Abarth: Der Abarth 695 Tributo Ferrari ist ein 180 PS starkes Sondermodell, das den Italo-Zwerg zu einer echten Giftspritze macht. Sein 1,4 Liter kleine Turbobenziner ist mit einem automatisierten Schaltgetriebe kombiniert, das der Pilot mit kleinen Wippen am Lenkrad bedient. Eine Hochleistungs-Bremsanlage bringt den Abarth-Renner im Ferrari-Look bei Bedarf auch wieder zum Stehen. Neben diesem Sondermodell zeigen die Italiener auch noch den Abarth 500 C Esseesse mit 160 PS.

Audi: Aus Ingolstadt rollt der A3 Concept an. Die 4,4 Meter lange Studie ist eine viertürige Stufenhecklimousine mit Coupé-haften Formen wie beim A6. Obligatorisch sind der Singleframekühlergrill, die kraftvolle Schulter und das knackige Heck. Eine derart flache Dachlinie dürfte sich bei einem Kompaktmodell jedoch kaum verwirklichen lassen. Unter der Haube des kleinen Allradlers stecken fünf Zylinder und 408 PS. Außerdem wird Audi in Genf wohl die Hybridversion des Q5 zeigen. Nach dem Einsatz im SUV folgt der Hybridantrieb auch im A6.

BMW: Die Münchner haben wieder einmal eine Sportwagenstudie im Gepäck, diesmal sogar ohne Dach: Der "Vision Connected" ist ein knackiger Roadster mit üppigem Radstand und einer langen Motorhaube, die fließend in die Windschutzscheibe übergeht. Ein erweitertes Head-Up-Display lässt dreidimensionale Grafiken optisch mit der realen Sicht auf die Straße verschmelzen. Zu sehen ist in Genf auch der elektrische BMW 1er namens ActiveE, der bald im Feldversuch erprobt wird.

Chevrolet: Die Amerikaner zeigen zum 100-jährigen Geburtstag der Marke Chevrolet einen "Jubiläums-Showroom". Dazu gehören die Fließheckvariante des Kompaktwagens Cruze, die kleine Limousine Aveo mit sparsamen Diesel- und Benzinmotoren sowie die offene Version des Sportwagens Camaro. Besucher können außerdem den Chevrolet Volt testen, das Schwestermodell des Opel Ampera. Der Volt wird seit einigen Monaten in den USA verkauft.

Ferrari: Schon jetzt steht fest, dass einer der Zuschauermagneten des Genfer Salons bei Ferrari steht. Die Italiener präsentieren einen Shooting Break mit vier Sitzen und Allradantrieb. Der 660 PS starke Italiener dürfte der Nachfolger des 612 Scaglietti werden. Ob das Kombi-Coupé wirklich vier Personen bequem Platz bietet, wird die erste Sitzprobe zeigen.

Fiat: Wer hat da gerade Etikettenschwindel gesagt? Der Fiat Ferrari FF – das Kürzel steht für Ferrari Four – hat einen V12-Motor und Freemont ist ein völlig neues SUV der Italiener. Doch dahinter verbirgt sich trotz eines umfangreichen Restylings natürlich das amerikanische Familienauto Dodge Journey. Der 4,89 Meter lange Siebensitzer hat zwar keine Schiebetüren wie viele seiner Konkurrenten, bietet aber reichlich Platz. Ein weiterer Vorteil des Freemont sind die modernen und sparsamen Motoren aus dem Fiat-Regal.

Honda: Die Japaner unterziehen den Accord einem Facelift, gezeigt werden sowohl die Limousine als auch die Kombiversion Tourer. Zum aufgefrischten Design kommen Verbrauchsreduzierung und ein neuer Dieselmotor. Einen Ausblick auf Hondas künftige Elektrofahrzeuge gibt die Studie Fit EV Concept. Basis ist der Stadtwagen Honda Fit, in Europa als Jazz bekannt. Der City-Stromer erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h, seine Lithium-Ionen-Batterie ermöglicht Reichweiten bis zu 160 Kilometern.

Hyundai: Mit dem großen Kombi i40 wollen die Koreaner Passat und Co. in die Parade fahren. Das Timing ist ungewöhnlich: Zuerst erscheint die Familienkutsche mit großer Heckklappe, die Limousine folgt später. Das Design des 4,7 Meter langen i40 mit gefälligen Linien und einer großen Portion Dynamik zielt ganz auf den europäischen Geschmack. Bestückt mit einem 115 PS-Dieselmotor samt Start-Stopp-Automatik, soll der i40 einen Durchschnittsverbrauch von 4,3 Litern pro 100 Kilometer erzielen. Mit einer reichhaltigen Serienausstattung will Hyundai sein Stück vom Kombi-Kuchen abschneiden, über die Preise ist noch nichts bekannt.

Infiniti: Die Nobelmarke aus Nippon baut an: Unterhalb der G-Serie entsteht eine neue kompakte Baureihe. Wie die aussehen könnte, zeigt auf dem Genfer Salon die 4,4 Meter lange Studie Etherea. Die Designer haben verschiedene Zutaten gemixt – ein bisschen Coupé, einen Hauch SUV und eine Prise Limousine. Vor allem die ungewöhnliche C-Säule mit ihrem radikalen Knick und die gewaltige Heckscheibe fallen beim Etherea ins Auge.

Invader Der japanische Tuner Invader will den Genfer Salon mit seinen Monster-SUVs aufmischen. Auf der Motor Show im Emirat Katar konnte man die Allrad-Boliden auf Lexus-Basis bereits bewundern. Mit aggressiver Optik, vergoldeten Felgen und luxuriösem Interieur empfiehlt sich das Schlachtschiff als Alternative zu großen AMG-Geländewagen oder getunten Cayennes. Das erste Modell heißt Invader L60, leistet dank Kompressoraufladung stramme 600 PS und beruht auf dem Lexus LX570.

Kia: Die Koreaner haben sich für Genf die neue Generation des Rio aufgehoben. Der als Weltauto konzipierte Rio wird mit drei oder fünf Türen angeboten, ist fünf Zentimeter länger als der Vorgänger und bietet bis zu 390 Liter Kofferraumvolumen. Auch den neuen Kia Picanto wollen die Koreaner in Genf zeigen. Die zweite Generation des Kleinwagens sieht aus wie eine geschrumpfte Variante des Minivans Venga und macht einen sehr dynamischen Eindruck.

Lancia: Die Italiener feiern ihre Wiedergeburt, die sich allerdings als großer Logotausch entpuppt: Die fünf Meter lange Limousine Thema ist ein umetikettierter Chrysler 300, der Familienvan Grand Voyager stammt ebenfalls aus den USA und das Modell Flavia schließlich beruht auf dem Sebring-Nachfolger Chrysler 200. Wirklich neu ist immerhin die nächste Generation des luxuriös ausgestatteten Kleinwagens Ypsilon, die erstmals mit fünf Türen daherkommt. Außerdem wartet in Genf das Facelift des kompakten Lancia Delta.

Lexus: Die Luxusmarke aus Japan setzt auf deutsche Tugenden. Der Supersportwagen LFA bekommt das "Nürburgring" Performance-Paket für Kunden, die ihren Wagen vor allem auf der Rennstrecke einsetzen wollen. Das Sondermodell ist auf 50 Exemplare limitiert, wie übrigens auch der LFA allgemein – nur 500 Fahrzeuge will Lexus bauen. Ebenfalls zu sehen ist der kompakte Hybrid CT 200h, der parallel zum Genfer Salon an die ersten Kunden ausgeliefert wird.

Maserati: Die Italiener machen den offenen Viersitzer GranCabrio zum GranCabrio Sport. Optisch duckt sich der Wagen noch dynamischer auf die Straße als die zahmere Normalversion. Es gibt dunkle Scheinwerfereinfassungen, neue Spoiler und Schweller in Wagenfarbe. Unter der Haube wurde leicht nachgeschärft, Maseratis Cabrio leistet nun 450 PS und erreicht 285 km/h.

Mazda: Ein Genfer Salon ohne schicke Studien von Mazda – das ist kaum vorstellbar. So parkt diesmal der kleine Minagi auf dem Stand. Mit dem Minagi führt Mazda die neue Linie "Kodo" mit ihren ebenso fließenden wie muskulösen Formen ein. Nächstes Modell in diesem Look wird der neue Mazda 6 sein, der 2012 folgt. Aus dem Minagi wird demnächst das Serienmodell CX-5, das man wahrscheinlich auf der IAA im September begutachten kann.

Mercedes-Benz: Den neuen SLK hat Mercedes schon bei Daimlers 125-Jahr-Feier in Stuttgart enthüllt, trotzdem wird er wohl einer der Publikumsmagneten in Genf sein. Außerdem feiert das Coupé der C-Klasse seine Weltpremiere. Bei den Motorisierungen gibt es das bekannte Angebot aus der C-Klasse. Zum Marktstart im Juni werden drei Benziner und zwei Diesel mit Leistungen zwischen 156 und 306 PS verfügbar sein.

Nissan: Die Studie Nissan Esflow macht Appetit auf einen neuen Elektro-Sportler. Der Stromer rennt in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h, an den Hinterrädern sitzt je ein Elektromotor. Der Zero-Emission-Renner soll eine Reichweite von mehr als 240 Kilometern haben. Wer genau hinschaut, kann beim Esflow einige Elemente aus Nissans berühmter Z-Sportwagenreihe erkennen.

Opel: Die Rüsselsheimer gewähren einen Ausblick auf die neue Generation des Minivans Zafira. Die Studie Zafira Tourer Concept soll eine "Lounge auf Rädern" werden, mit viel Komfort im Innenraum und üppiger Verglasung. Das Serienmodell darf man für die IAA erwarten. Außerdem zeigt Opel in Genf die endgültige Serienversion des Elektroautos Ampera, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommt.

Peugeot: Die Franzosen gönnen ihrem Golf-Gegner 308 eine gründliche Überarbeitung. Auch der Kombi SW und das Cabriolet CC sind in Genf zu sehen. Zum neuen Design kommen ein aufgefrischter Innenraum und ein Start-Stopp-System. Auch den Hybriden 3008 Hybrid4 (kommt im Sommer nach Deutschland) und den Le Mans-Rennwagen 908 kann man in Augenschein nehmen.

Porsche: Nach dem Cayenne Hybrid machen die Zuffenhausener auch den Panamera zum Teilzeitelektriker. 380 PS, 270 km/h Spitze und ein Normverbrauch von 6,8 Litern Super auf 100 Kilometern machen den Panamera Hybrid zum sparsamsten Auto im Porsche-Portfolio. Rein elektrisches Fahren ist zwar nur über eine kurze Strecke möglich, aber immerhin mit bis zu 85 km/h.

Renault: Futuristisch geht es auf dem Renault-Stand zu. Zu den Highlights zählt die Studie Captur, eine Mischung aus Coupé, SUV und Roadster. Die Designsprache des Zweisitzers orientiert sich an der Sportwagen-Studie DeZir. Angetrieben wird der Captur von einem Diesel mit 160 PS und doppelter Turboaufladung. Zum Freiluft-Trend in Genf kann Renault außerdem den Wind Gordini beisteuern. Das Sondermodell des Roadsters nimmt die Optik der berühmten blau-weißen Gordini-Renner aus den 60er und 70er Jahren auf.

Rinspeed Schon vor einigen Monaten hatte die Schweizer Design-Schmiede Rinspeed ihre Studie Bamboo angekündigt. In Genf zeigt sich das elektrische Strandmobil mit ein paar skurrilen Modifikationen: Der offene Wagen hat ein aufblasbares Dach mit einem wasserdichten Überzug. Im Cockpit wurde echter Bambus verbaut, und der Kühlergrill – den ein Elektroauto ja ohnehin nicht braucht – dient als Bildschirm, auf dem der Pilot seine Facebook-Nachrichten zeigen kann. An Bord ist auch ein zusammenklappbarer Roller, mit dem man die letzten Meter bis zur Strandpromenade zurücklegt.

Smart: Der kleinste Sonnenanbeter der Messe ist der Smart Forspeed. Die Studie steht fast nackt da - auf Dach und Seitenfenster haben die Designer wie bei der ehemaligen Smart-Kleinserie Crossblade verzichtet. Die Forspeed-Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff reduziert das Gewicht, etliche an den Flugzeugbau angelehnte Details den Luftwiderstand. Angetrieben wird die Studie von einem Elektromotor.

Ssangyong: Nach langer Abwesenheit melden sich die Koreaner in Genf wieder. Bereits auf der Bologna Show war das SUV Korando zu sehen. Polarisierendes Design à la Kyron oder Actyon war gestern, der europäisch gestylte Korando soll massenkompatibler werden. Unter der Haube werkelt ein Zweiliter-Turbodiesel mit 175 PS. Als Konzeptstudie will Ssangyong in Genf außerdem einen neuen Pick-Up zeigen.

Tata: Die Inder haben die neueste Version ihres Minivans Aria mit an den Lac Leman gebracht. Der Aria hat ein flexibles Sitzkonzept und bietet sieben Personen Platz. Die Sitze der zweiten und dritten Reihe lassen sich einzeln in beliebigen Kombinationen so umklappen, dass eine durchgehende Ladefläche entsteht. So entstehen maximal 1970 Liter Stauraum. Ebenfalls zu sehen sind der Kleinwagen Indica und die Limousine Indigo Manza.

Toyota Die Japaner präsentieren ihr neues Hybridmodell auf Prius-Basis, das bereits in Detroit gezeigt wurde. Der siebensitzige Prius Plus bietet deutlich mehr Platz als der normale Prius. Ebenfalls gezeigt wird ein Elektroauto auf Basis des Kleinstwagens IQ. Der Mini-Stromer soll mit seiner kompakten Lithium-Ionen-Batterie eine Reichweite von rund 105 Kilometern haben. Ab 2012 kann man den elektrischen IQ leasen. Zwei weitere Studien sind der Sportwagen FT-86 II und der Yaris HSD Concept.

Volvo: Ein Plug-In-Hybrid ist der Star auf dem Messestand der Schweden. Eingebaut im Volvo V60, soll der dieselelektrische Antrieb einen Verbrauch von 1,9 Litern pro 100 Kilometer erzielen. Der Mini-Durst ist möglich, weil der Wagen die ersten 50 Kilometer rein elektrisch unterwegs ist. Ein Fünfzylinder-Turbodiesel mit 215 PS an der Vorderachse und ein 70 PS starker Elektromotor an der Hinterachse übernehmen im Hybridmodus gemeinsam den Vortrieb.

Volkswagen: Die Wolfsburger lassen die Sonne rein und haben das neue Golf Cabriolet dabei. Es soll eine klassische Stoffmütze haben. Ebenfalls zu sehen ist der überarbeitete Tiguan. Neben einer gelifteten Frontgestaltung hat der Wagen neue Assistenzsysteme an Bord, zum Beispiel die Müdigkeitserkennung, ein dynamisches Fernlicht und eine elektronische Differenzialsperre. Der Einstiegspreis liegt bei 24.175 Euro. VW soll außerdem eine neue Studie für den Kleinstwagen Up! im Gepäck haben.

Es wird daneben noch viele weitere Highlights in Genf geben. So soll zum Beispiel Rolls-Royce ein Elektroauto präsentieren, Mini zeigt eine Studie und die Kultmarke De Tomaso feiert ihre Wiederauferstehung. Der 81. Automobilsalon findet vom 3. bis 13. März auf dem Genfer Palexpo-Gelände statt. Insgesamt sind fast 170 Welt- und Europapremieren angekündigt, 260 Aussteller aus 31 Ländern präsentieren Autos, Technik und Zubehör.

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