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Hintergrund  Hintergrund: Übersicht Elektroautos

Stromer à la carte



Bis zum Jahre 2013 sollen zahlreiche Elektroautos auf den Markt kommen. Ein Stromer-Überblick von A bis Z mit Daten und Kurztests - für alle, die schon bald an der Steckdose tanken wollen.

 
 Übersicht E-Autos
  
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Soll man jetzt noch ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen? Wer seinen alten Benzinschlucker etwas länger behalten will, damit der nächste Neuwagen schon elektrisch fährt, darf sich jedenfalls auf eine große Auswahl freuen. Einige Stromer kann man bereits kaufen, viele weitere kommen gemäß den Ankündigungen ihrer Hersteller in den nächsten zwei bis drei Jahren auf den Markt. Wie sie sich fahren, was sie kosten, was man von ihnen erwarten darf – und was nicht.

Audi R8 Etron

Daten und Fakten: Maximalleistung: 230 kW/313 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: keine Angaben; Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h; Reichweite: ca. 250 Kilometer; Ladezeit: keine Angaben; Schnellladung möglich, Sitzplätze: Zwei; Verkaufsstart: 2012/2013 (Kleinserie) Fahreindruck: Kein Grollen, kein Brummen – ein Druck auf das Gaspedal, und der Audi E-tron surrt los. Der Prototyp macht aus seinem Eigencharakter keinen Hehl, liegt jedoch satt und hungrig auf der Straße. Die Lenkung ist ziemlich schwergängig. Im Innern geht es futuristischer als im aktuellen Audi R8 mit Benzinmotor zu. Besonderheiten: Der Audi E-tron ist ein echter Sportwagen, der sich in erster Linie mit dem Mercedes SLS AMG messen möchte. Noch befindet er sich im Prototypen-Zustand. Ein echter Vergleich verbietet sich daher. Ein erster Härtetest auf der Alpenrallye Silvretta Classic verlief immerhin vielversprechend.

Citroën C-Zero
Daten und Fakten: Maximalleistung: 49 kW/67 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 16 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h; Reichweite: ca. 150 Kilometer; Ladezeit: ca. sechs Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: integriert, Ladezeit für 80 Prozent Batteriekapazität ca. 30 Minuten; Sitzplätze: vier; Kofferraumvolumen: 166 Liter; Preis: 35.164 Euro, Leasing möglich. Verkaufsstart: 2010 Fahreindruck: Das Schwestermodell des Mitsubishi I-MiEV hat nicht gerade ein üppiges Platzangebot, Fahrer und Beifahrer berühren sich fast an den Schultern. Das Interieur ist zweckmäßig, die Bedienung kinderleicht. Der C-Zero sprintet in der Stadt munter drauf los und ist dank seines Wendekreises von neun Metern extrem flexibel. Tempo 100 sind nach knapp 16 Sekunden erreicht, beim Spurt aus dem Stand bis City-Tempo lässt der C-Zero aber viele Benzinkutschen alt aussehen. Zur Serienausstattung des 3,5 Meter langen Wagens gehören ESP, elektrische Fensterheber, Klimaanlage und CD-Radio. Ein abnehmbares Navigationssystem kostet 319 Euro. Besonderheiten: Der C-Zero hat zwei Stromanschlüsse, einen für Normal- und einen für Schnellladung. Die Lebensdauer des Akkus schätzt Citroën auf 1500 Ladezyklen. Für eine optimale Akku-Balance sollte der Wagen mindestens alle zwei Wochen an einer normalen Steckdose geladen werden. Die Lieferzeit für den C-Zero beträgt zurzeit drei bis vier Monate. Im Vergleich zu einem normalen Kleinwagen hat der Stromer höhere Versicherungseinstufungen (VK 21, TK 18, HP 15).

German E Cars Stromos
Daten und Fakten: Maximalleistung: 56 kW/76 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: keine Angaben; Höchstgeschwindigkeit: 120 km/h; Reichweite: ca. 70 bis 120 Kilometer; Ladezeit: ca. sechs Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: 3790 Euro Aufpreis; Sitzplätze: vier; Kofferraumvolumen: keine Angaben; Preis: 41.990 Euro, Leasing möglich. Verkauf seit 2010. Fahreindruck: Auf den ersten Blick unterscheidet den Stromos nichts vom Basisauto Suzuki Splash. Erwachsene finden sowohl vorn als auch im Fond genügend Platz. Der Kofferraum wird durch das Batteriepaket unter der Abdeckung etwas geschmälert. Die Beschleunigung aus dem Stand könnte einen Hauch besser sein, ist aber für die Stadt ausreichend. Auf der Autobahn erreicht der Stromos recht schnell seine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, dann wird elektronisch abgeregelt. Ungewöhnlich für einen Stromer ist das Fünfgang-Schaltgetriebe, man kann aber meistens einfach im zweiten Gang bleiben. Wenn man die Bremse leicht antippt, beginnt der Wagen mit der Rekuperation. Dabei gibt es einen deutlichen Ruck. Besonderheiten: Serienmäßig sind vier Airbags und die Isofix-Kindersitzbefestigung an Bord, außerdem elektrische Fensterheber, Servolenkung, CD-Radio und Zentralverriegelung. Der Wagen verfügt über ABS und elektronische Bremskraftverteilung. Vertrieben wird der Stromos über die Kette „Lautlos durch Deutschland“. Die Umrüstung des Suzuki zum Stromer findet bei einem deutschen Automobilzulieferer statt. Nach den Angaben von „Lautlos durch Deutschland“ beträgt die Lebensdauer der Batterie 1000 bis 2000 Ladezyklen, das entspräche etwa 100.000 bis 200.000 Kilometern Fahrleistung.

Mercedes A-Klasse E-Cell
Daten und Fakten: Maximalleistung: 70 kW/95 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 36 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 150 km/h; Reichweite: bis zu 255 Kilometer; Ladezeit: ca. acht Stunden bei 230 Volt und ca. drei Stunden bei 400 Volt; Schnellladeoption: nicht verfügbar; Sitzplätze: fünf; Kofferraumvolumen: 435 Liter; Preis: monatliche Leasingrate 900 Euro, Verkaufspreis noch unbekannt. Verkaufsstart: 2011, Erstproduktion aber nur 500 Stück Fahreindruck: Abgesehen von der ruckfreien Beschleunigung und dem leisen Surren fährt sich die elektrische A-Klasse wie ihre konventionell angetriebenen Brüder. In schnellen Kurven untersteuert der Fronttriebler gutmütig, der Fahrkomfort ist ordentlich. Hin und wieder ist ein Fahrwerkspoltern zu vernehmen. Von 0 auf Tempo 60 rennt der Stromer in 5,5 Sekunden, Tempo 100 ist nach 14 Sekunden erreicht. Auch auf der Autobahn beschleunigt die A-Klasse noch ganz passabel, mit Anlauf erreicht sie bis zur elektronischen Abregelung 150 km/h. Wind- und Reifengeräusche sind selbst bei diesem Tempo angenehm niedrig. Die Rekuperation beim Bremsen geschieht immer automatisch, man kann sie nicht wie zum Beispiel beim Elektro-Golf in verschiedenen Stufen verstärken. Besonderheiten: Dank ihres Sandwich-Bodens lassen sich bei der A-Klasse Antrieb und Batteriepakete ohne jede Einschränkung im Innenraum unterbringen. Der Wagen hat mit das beste Platzangebot aller aktuellen Stromer und dank der leistungsstarken Batterie auch eine große Reichweite. Ebenso wie der Elektro-Smart hat die A-Klasse ein intelligentes Lademanagement. Speichert man zum Beispiel die geplante Abfahrtszeit für den nächsten Tag, wählt das System ein Ladeschema, bei dem möglichst günstiger Nachtstrom genutzt wird. Wenn der Wagen lädt, kann man per iPhone von unterwegs den Batteriestatus überprüfen und auch Heizung oder Klimaanlage programmieren.

Mercedes SLS AMG E-Cell
Daten und Fakten: Maximalleistung: 392 KW/532 PS; Batterie-Typ: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 48 kWh; Reichweite: 150 bis 180 Kilometer; Höchstgeschwindigkeit: über 200 km/h; Sitzplätze: Zwei; Preis: ab 350.000 Euro; Verkaufsstart: Kleinserie ab 2012/2013 Fahreindruck: Die Beschleunigung des SLS E-Cell ist bereits in den normalen Fahrprogrammen C für Comfort und S wie Sport mächtig. Hier stehen dem Fahrer 40 bis 60 Prozent der 532 PS Motorleistung zur Verfügung. Wilder wird es in den Modi Sport Plus und Manuell, wenn die komplette Leistung aus den vier Elektromodulen abgerufen werden kann. Nachgetankt wird an der Steckdose. Bei einem weitgehend leeren Tank kann das schon einmal bis zu acht Stunden oder mehr dauern“, erklärt der SLS-E-Cell-Projektleiter Jan Feustel, „mit Starkstrom geht das ganze natürlich viel schneller.“ Besonderheiten: Obwohl der SLS E-Cell ein Prototyp ist, scheint der Schritt zur Serie kleiner als bei vielen anderen Stromern. Der Wagen ist selbst als Prototyp fast perfekt. Die Motorleistung des Mercedes SLS AMG E-Cell ist brachial. Als es bei der Probefahrt einen Hang in einen Tunnel hinabgeht, schaltet sich auf Geheiß des Piloten die Rekuperation zu. In vier Stufen kann der Fahrer am Lenkrad vorwählen, ob er segeln oder maximal Bremsenergie zurückgewinnen möchte.

Mini E
Daten und Fakten: Maximalleistung: 150 KW/204 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 35 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 158 km/h; Reichweite: maximal 250 Kilometer; Ladezeit: Normalladung (230 Volt) in acht Stunden, Schnellladung mit der Wandbox in zweieinhalb Stunden; Sitzplätze: Zwei; Preis: Leasing für rund 600 Dollar monatlich. Verkaufsstart: 2009 (Testflotten) Fahreindruck: Der Mini E ist elektrotypisch fast lautlos mit einem leichten Surren unterwegs, kann aber gerade unten heraus eindrucksvoll beschleunigen. Das Fahrverhalten zeigt dabei echte Mini-Gene und zirkelt den 1,5 Tonnen schweren Fronttriebler willig um die Kurven. In engen Kehren hat der Mini mit seinen 220 Nm Drehmoment sogar Probleme, die Leistung auf den Boden zu bekommen. Im Innenraum gibt es nur vorne Sitzplätze. Das Akku-Paket wurde in der Rückbank verbaut. Ansonsten ist der Mini E fast ein ganz gewöhnlicher Mini. Besonderheiten: Segeln oder rollen lassen geht beim Mini nicht. Sobald der Fahrer das Gaspedal lupft, springt ähnlich wie bei einem Fahrraddynamo der Bremsgenerator des Mini E an. Er sorgt mit einer Verzögerung von 0,25 g dafür, dass die Rekuperation möglichst viel Energie wieder zurück in den Lithium-Ionen-Akkupack hinter den Frontsitzen speist. Im Stadtverkehr können so rund 75 Prozent aller Verzögerungsvorgänge ohne Hilfe der Bremsanlage absolviert werden. Eine intensive Rückgewinnung dieser Bewegungsenergie durch den Motor führt zu einer Erhöhung der Reichweite um bis zu 20 Prozent.

Mitsubishi I-MiEV
Daten und Fakten: Maximalleistung: 49 kW/67 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 16 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h; Reichweite: ca. 150 Kilometer; Ladezeit: ca. sechs Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: fest eingebaut - Ladezeit ca. 30 Minuten für 80 Prozent der Batteriekapazität; Sitzplätze: vier; Kofferraumvolumen: 227 Liter; Preis: 34.390 Euro. Verkaufsstart: 2010 Fahreindruck: Im I-MiEV finden vier Erwachsene Platz, hinten hat man aber nur wenig Kniefreiheit. ähnlich wie bei der A-Klasse sind Motor und Antrieb im Unterboden des Wagens verbaut. Während seine Schwestermodelle Citroën C-Zero und Peugeot Ion nur eine Fahrstufe besitzen, hat der Mitsubishi einen Eco-Modus mit reduzierter Leistung und eine spezielle Stufe für die Rekuperation (Rückgewinnung von Bremsenergie). Der Fahrkomfort des Japaners ist leicht holprig, die Fahrleistungen gut – für die Stadt. Auf der Autobahn hat man mit dem I-MiEV wenig Freude, aber dafür ist er ja auch nicht gebaut. Besonderheiten: Der I-MiEV basiert auf dem Kleinstwagen Mitsubishi i. Der darf als japanisches K-Car für verstopfte Innenstädte eine bestimmte Größe nicht überschreiten, und so ist auch der I-MiEV arg eng ausgefallen. In Japan wird der Zwergen-Stromer schon seit 2009 an Unternehmen und Privatleute verkauft.

Nissan Leaf
Daten und Fakten: Maximalleistung: 80 kW/109 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 24 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 140 km/h; Reichweite: bis zu 160 Kilometer; Ladezeit: sieben bis acht Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: fest eingebaut - Ladezeit ca. 30 Minuten für 80 Prozent der Batteriekapazität; Sitzplätze: fünf; Kofferraumvolumen: 330 Liter; Preis: ca. 30.000 Euro einschließlich Förderung, Preis für Deutschland noch unbekannt. Verkaufsstart: 2010 (in ausgewählten Ländern) Fahreindruck: Der 4,45 Meter lange Fünfsitzer hat ein gutes Platzangebot, auch wenn die Kniefreiheit im Fond für Erwachsene nicht üppig bemessen ist. Das Cockpit ist mit lieblos wirkenden Hartplastikflächen gepflastert. Die Bedienung ist dafür kinderleicht: Mit einem großen runden Knopf wählt man die Stufen Parken, Vorwärts oder Rückwärts, nach einem Druck auf den Startknopf ist der Motor bereit. Die Beschleunigung ist in der Stadt fantastisch, oberhalb von 60 km/h wird es etwas zäh. In schnellen Kurven schiebt der Leaf mächtig über die Vorderräder und erreicht rasch die Eingriffsschwelle des ESP. Der Fahrkomfort ist gut, wenn man einmal von der bei kurzen Bodenwellen trampelnden Hinterachse absieht. Besonderheiten: Der Leaf wurde von vornherein als Stromer entwickelt und soll die weltweite Masseproduktion des Elektroautos ankurbeln. Der Wagen hat eine umfangreiche und leicht verständliche Informationsarchitektur. Diagramme zeigen an, welche Verbraucher gerade wieviel Strom zehren und wie viele Kilometer Reichweite man beispielsweise gewinnt, wenn man sofort die Klimaanlage ausstellen würde. Die versprochenen 160 Kilometer Reichweite schafft der Leaf nur im dichten Stadtverkehr mit einem Durchschnittstempo um 25 km/h. Bei durchschnittlich 45 km/h und aktivierter Klimaanlage schmilzt die Reichweite laut Nissans Beispielrechnung schon auf 113 Kilometer, bei 80 km/h sind es noch 76 Kilometer.

Opel Ampera
Daten und Fakten: Maximalleistung: 111 kW/150 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 16 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 161 km/h; Reichweite: rein elektrisch bis zu 60, mit Extender-Motor 500 Kilometer; Ladezeit: ca. drei Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: nicht verfügbar; Sitzplätze: fünf; Kofferraumvolumen: 301 Liter; Verkaufspreis: 42.900 Euro. Verkaufsstart: Herbst 2011 Fahreindruck: 4,4 Meter lang, 1,8 Meter breit und 1,4 Meter hoch, dazu ein Radstand von 2,7 Metern - die Zahlen für den Opel Ampera sind nahezu identisch mit denen des Astra. „Der Ampera-Fahrer soll sich in einer weitgehend vertrauten Umgebung wiederfinden\", sagt man bei Opel. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Ampera seine 1,8 Tonnen Gewicht in neun Sekunden, alles ruckfrei und ohne Schaltpunkte. Abgesehen von der minimalen Geräuschkulisse, für die vor allem das Abrollen der Reifen und der Fahrtwind verantwortlich sind, fährt sich der Ampera wie ein ganz normales Kompaktauto. Auch das automatische Zuschalten des Benzinmotors ist kaum zu bemerken. Beim Gaswegnehmen sorgt die Rekuperation für eine leichte Bremsverzögerung. Besonderheiten: Als Plug-In-Hybrid nimmt der Ampera in dieser Auflistung eine Sonderstellung ein. Dem Problem der geringen Reichweite von Elektroautos versucht Opel mit einem Range-Extender beizukommen. Sobald der Ladezustand des Akkus unter eine bestimmte Grenze sinkt, schaltet sich ein kleiner, 82 PS starker 1,4-Liter-Vierzylinder-Verbrennungsmotor ein, der als Stromgenerator die Batterie in einem definierten Ladezustand hält. über ein Planetengetriebe kann der Benzinmotor auch parallel zum Aufladen direkt beim Antrieb mithelfen. Der Benziner kann den Ampera aber nicht alleine bewegen, treibende Kraft ist laut Opel in jedem Fahrzustand der Elektromotor. Der Verbrennungsmotor lässt sich sowohl mit Benzin als auch mit Bioethanol (E85) betanken.

Peugeot Ion
Daten und Fakten: Maximalleistung: 47 kW/64 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 16 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h; Reichweite: ca. 150 Kilometer; Ladezeit: ca. sechs Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: integriert, Ladezeit für 80 Prozent Batteriekapazität ca. 30 Minuten; Sitzplätze: vier; Kofferraumvolumen: 168 Liter; Preis: monatliche Leasingrate 499 Euro bei fünf Jahren Laufzeit. Verkaufsstart: 2010 Fahreindruck:Das Raumangebot des iOn ist nicht gerade üppig. Immerhin finden vier Erwachsene Platz – hinten aber nur mit wenig Kniefreiheit – und das 168 Liter große Gepäckabteil lässt sich durch Umklappen der Rücksitze erweitern. Der Peugeot-Stromer beschleunigt bis zu einem Tempo von rund 70 km/h ausgezeichnet und ist beim Zwischenspurt schneller als jeder Benzin-Kleinwagen. Danach wird es etwas zäh. Doch selbst die Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h ist ohne großen Anlauf zu erreichen. Der Motor ist dann immer noch angenehm leise, allein die Windgeräusche stören. Der iOn ist zwar schmal und hochbeinig, doch durch den niedrigen Fahrzeugschwerpunkt werden selbst schnelle Kurven nicht zur kippeligen Angelegenheit. Das serienmäßige ESP greift ziemlich unsanft ins Geschehen ein, wenn der Bogen überspannt wird. Besonderheiten: Der iOn als Schwestermodell des Citroën C-Zero und Mitsubishi I-MiEV ist ein Brot-und-Butter-Stromer, von dem man keinen Luxus erwarten darf. Das Interieur wird von billig wirkenden Plastikflächen geprägt, die Sitze sind mäßig. Peugeot macht einige konkrete Angaben, wie sich die Reichweite im Alltag verringern kann. Zu den größten Stromfressern gehört die Heizung. Sie könne die Reichweite um fünf bis 45 Prozent verringern, heißt es bei den Franzosen. Auch die Klimaanlage frisst Strom und damit bis zu 25 Prozent Reichweite.

Renault Fluence Z.E.
Daten und Fakten: Maximalleistung: 54 kW/70 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 22 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h; Reichweite: bis zu 160 Kilometer; Ladezeit: ca. sechs bis acht Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: rund 30 Minuten Ladezeit; automatisierter Austausch der leeren Batterie gegen eine volle (Quickdrop-System): drei Minuten; Sitzplätze: fünf; Kofferraumvolumen: 300 Liter; Verkaufspreis: 26.180 Euro, plus monatliche Leasingrate für die Batterie von knapp 80 Euro; Verkaufsstart: 2011, verfügbar ab Anfang 2012 Fahreindruck: Mit 4,75 Metern Länge, 1,81 Metern Breite und 1,46 Metern Höhe ist der Fluence eine typisch dimensionierte Kompaktlimousine mit Stufenheck. Der Kofferraum ist 13 Zentimeter länger als bei der Benzin-Alternative, um der Batterie hinter der Rückbank nicht zu viel Laderaum zu opfern. Der Elektromotor ist mit einer konstanten Untersetzung verbunden. Auf das herkömmliche Getriebe kann bauartbedingt verzichtet werden. Die „Schaltung“ hat denn auch nur vier Positionen: Vorwärts, Rückwärts, Neutral und Parken. Das Fahren ist typisch für ein Elektroauto: Leise, kraftvoll beschleunigend und ohne Zugkraftunterbrechung bis zur Höchstgeschwindigkeit. Beim Gaswegnehmen sorgt die Rekuperation für eine leichte Bremsverzögerung. Das Fahrwerk ist betont komfortabel ausgelegt, die Lenkung aber ziemlich gefühllos. Besonderheiten: Renault versucht dem Problem des hohen Preises für Elektroautos und der unsicheren Lebensdauer der Akkus mit einem eigenen Finanzierungsmodell zu begegnen. Kaufen kann man nur das Fahrzeug selbst, die Batterie wird gegen monatliche Raten geleast.

Smart ed
Daten und Fakten: Maximalleistung: 30 kW/41 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen (zweite Generation ab 2009, davor Natrium-Nickel-Chlorid); Batteriekapazität: 16,5 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h; Reichweite: ca. 135 Kilometer; Ladezeit: ca. acht Stunden bei 220 Volt; Schnellladung möglich; Sitzplätze: zwei; Kofferraumvolumen: 220 Liter; Preis: noch unbekannt. Verkaufsstart: 2012 Fahreindruck: Beim Einschalten des 30 kW starken Permanentmagnetmotors herrscht absolute Stille. Lediglich das dumpfe Geräusch einer Pumpe ist zu hören, sie baut Druck im Bremssystem auf. Der Elektromotor reagiert spontan aufs Gas - sein Drehmoment von 120 Newtonmetern steht im Gegensatz zu Benzinmotoren sofort zur Verfügung. Die Beschleunigung ist für flottes Mitschwimmen in der City völlig ausreichend. 5,7 Sekunden benötigt der elektrische Smart, bis er 60 km/h erreicht hat. Auf den ersten Metern sprintet er schneller los als ein Brabus-Smart. Das stufenlose Getriebe und die ruckfrei Beschleunigung machen die Fahrt im Smart ed sogar angenehmer als im normalen Benziner mit seiner Ruckel-Automatik. Besonderheiten: Der Smart Electric Drive (ed) rollt schon in der zweiten Generation auf den Straßen. Durch ein 2007 begonnenes Pilotprojekt in London sowie weitere Testflotten in Deutschland, den USA und Kanada verfügt Smart über umfangreiche Erfahrungen im Elektro-Alltag. Die zweite Generation hat ein geplantes Produktionsvolumen von 1500 Fahrzeugen. Bislang können nur Firmen und Behörden den kleinen Stromer leasen, ab 2012 soll der Wagen weltweit auf rund 40 Märkten auch frei verkäuflich beim Händler stehen.

Tazzari Zero
Daten und Fakten: Maximalleistung: 15 kW/20 PS; Batterietyp: Lithium-Eisen-Phosphat; Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h; Reichweite: bis zu 140 Kilometer; Ladezeit: neun Stunden bei 220 Volt, mit „Multifastgerät“ für die 220-Volt-Steckdose 100-prozentige Aufladung in etwa fünf Stunden, mit 380-Volt-Schnellladung 80-prozentige Akkuaufladung in ca. 50 Minuten; Sitzplätze: zwei; Kofferraumvolumen: 180 Liter (30 Liter vorn, 150 Liter hinten); Preis: 23.900 Euro, Verkauf seit 2010 Fahreindruck: Als ökologisch korrektes Rennmaschinchen für die City bewerben die Tazzari-Macher ihren Zero, und Fahrspaß bietet der Stromer des italienischen Zulieferers auf jeden Fall. Vor allem, wenn man ihn im Fahrmodus „Race“ auf Touren bringt, was allerdings zu Lasten der Reichweite geht. Den Sprint von 0 auf 100 km/h legt der Italo-Stromer in weniger als fünf Sekunden hin. Der mittig platzierte Motor, ein niedriger Schwerpunkt und die breite Spur verleihen dem 550 Kilogramm leichten Zweisitzer auch in flott gefahrenen Kurven eine angenehme Straßenlage. Per Knopfdruck lassen sich die Fahrmodi wechseln. Das Programm „Rain“ bietet verstärkte Bodenhaftung auf rutschigem Asphalt, „Economy“ reduziert die Dynamik und ermöglicht größere Reichweiten. Besonderheiten: Mit seinem minimalistisch bestückten Cockpit und dem nackten Alupedal vermittelt der Tazzari zunächst ein gewisses Gokart-Gefühl. Doch der Zero ist ein flottes, kleines Stadtauto, mit dem man sich auch mal auf die Autobahn trauen kann. Das Sondermodell „Special Edition“ verfügt über LED-Tagfahrlicht und mehr Komfort im Innenraum. Der Tazzari kann wie auch der German E Cars Stromos über die Kette „Lautlos durch Deutschland“ bezogen werden.

Tesla Roadster
Daten und Fakten: Maximalleistung: 212 kW/288 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 56 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 212 km/h; Reichweite: ca. 340 Kilometer; Ladezeit: bis zu 16 Stunden; mit „High Power“-Wandladegerät ca. vier Stunden; Sitzplätze: zwei; Kofferraumvolumen: 110 Liter; Preis: 99.960 Euro (Roadster), 117.810 Euro (Roadster Sport). Verkauf seit 2008 Fahreindruck: Wer die Faszination des Elektroautos verstehen will, muss eine Runde im Tesla drehen. Man fühlt sich wie auf einer Carrera-Rennbahn – mit einem Druck aufs Pedal schießt der Tesla wie von der Tarantel gestochen los und erreicht nach vier Sekunden Tempo 100. Dabei ist er so leise, dass man fast das Flattern der eigenen Haare im Wind hören kann. Abgesehen von der etwas schwergängigen Lenkung fährt sich der Tesla prima und jagt mit seinem straffen Fahrwerk und dank der günstigen Gewichtsverteilung (63% auf der Hinterachse) knackig durch die Kurven. Bunte Diagramme halten den Piloten über den Batteriestatus auf dem Laufenden. Wer dem Tesla die Sporen gibt, kann sich von 340 Kilometern Reichweite natürlich verabschieden. Das starke Surren bei hohem Tempo ist gewöhnungsbedürftig. Besonderheiten: Die Karosserie des Roadsters basiert auf dem Lotus Elise. Der Einstieg ins enge Cockpit ist noch halbwegs elegant zu bewältigen. Den Ausstieg sollte man besser üben, bevor man sich lässig vor dem Straßencafé aus den Sitzen schält und Porsche-Fahrer mit dem Satz „Meiner dreht bis 13.000 Touren“ vor Neid erblassen lässt. Der Tesla-Akku besteht aus 6831 einzelnen Lithium-Ionen-Zellen, was ihm eine enorme Energiedichte verleiht. Das System muss allerdings aufwändig gekühlt werden. Der Roadster ist Teslas erstes Modell. 2011 wartet die Welt gespannt auf die Limousine Tesla S.

VW Golf Blue-E-Motion
Daten und Fakten: Maximalleistung: 85 kW/115 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 26,5 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h; Reichweite: ca. 150 Kilometer; Ladezeit: ca. sechs bis acht Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: verfügbar; Sitzplätze: fünf; Kofferraumvolumen: 237 Liter; Preis: noch unbekannt. Verkaufsstart: voraussichtlich 2013 Fahreindruck: Mit 1,5 Tonnen Gewicht ist der Stromer aus Wolfsburg nicht viel schwerer als ein normaler Golf und fährt sich in schnellen Kurven ähnlich souverän. In 11,8 Sekunden rennt der Wagen wie vom Gummiband gezogen bis Tempo 100, auch bei knapp 140 km/h wirkt der Motor nicht angestrengt. An der Mittelkonsole findet man einen Wahlhebel mit den gewohnten Stufen Rückwärts, Vorwärts und Leerlauf. Dazu kommt die Stufe B (Bremsen), in der der Golf beim Gaswegnehmen und Bremsen die maximale Menge kinetischer Energie zurückgewinnt. Das Rekuperieren fühlt sich ungefähr so an wie eine starke Motorbremsung bei einem normalen Auto. In der Stufe D rekuperiert der Golf ebenfalls, dann lässt sich die Intensität mit Schaltwippen am Lenkrad feindosieren. Mit einem Knopf an der Mittelkonsole kann man die Systeme auf maximale Reichweite oder größtmögliche Leistung trimmen. Je nach Einstellung stehen dann 50 bis 85 kW zur Verfügung. Im Spar-Modus schaltet sich auch die Klimaanlage ab. Besonderheiten: Der Golf Blue-E-Motion ist noch ein Prototyp, macht aber schon einen seriennahen Eindruck. Der Preis wird stark von der Entwicklung der Batteriekosten abhängen, und da zeigt der Trend nach unten. VW nähert sich dem Thema Elektroauto sehr zurückhaltend, dabei dürfte es sich aber um reine Taktik handeln. Vermutlich warten die Wolfsburger auf weiter fallende Batteriepreise und eine öffentliche Stromer-Förderung in Deutschland. Neben dem Golf soll auch der Winzling Up! als Elektroauto erscheinen.

Volvo C30 Drive Electric
Daten und Fakten: Maximalleistung: 82 kW/110 PS; Batterietyp: Lithium-Ionen; Batteriekapazität: 24 kWh; Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h; Reichweite: bis zu 150 Kilometer; Ladezeit: ca. acht Stunden bei 230 Volt; Schnellladeoption: nicht spezifiziert; Sitzplätze: vier; Kofferraumvolumen: 251 Liter; Preis und Verkaufsstart: noch unbekannt, Erstproduktion 250 Stück in 2011 Fahreindruck: Startschlüssel umdrehen, Gang einlegen und Gas geben - zügig und wie bei einem Elektroauto üblich nahezu lautlos beschleunigt der Elektro-C30 in 10,5 Sekunden auf 100 km/h. Die Fahrleistungen sind nicht gerade sportlich, reichen aber für ein zügiges Mitschwimmen im Stadtverkehr und auf Landstraßen. Eine große Anzeige neben dem Tacho informiert permanent über den Betriebszustand des Systems. Der Fahrer ist immer darüber im Bilde, ob gerade Energie aus der Batterie entnommen oder durch einen Bremsvorgang in die Batterie zurückgeführt wird. Eine forsche Fahrweise macht sich schnell durch die schmilzende Reichweite bemerkbar. Besonderheiten: Viel Aufmerksamkeit hat Volvo dem Thema passive Sicherheit gewidmet. Die Batterie ist in zwei Teilen zwischen den Hinterrädern sowie im Tunnel zwischen den Sitzen und damit außerhalb der Deformationszonen untergebracht. Der Vorderwagen wurde verstärkt. Im Moment eines Aufpralls schalten die Crash-Sensoren augenblicklich den Antrieb ab, um einen Kurzschluss der Batterie zu verhindern. So präpariert, soll der Drive Electric ähnlich gute Sicherheitsnoten erhalten wie ein konventionell angetriebener C30.

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