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Hintergrund  Zukunftspläne bei AMG

Hubraum ist ersetzbar



Eine PS-Schmiede speckt ab: Nicht nur mit dem elektrischen SLS will AMG in die Zukunft starten. Ein neuer V8-Motor folgt dem Downsizing-Trend, und auch ein kompaktes Modell ist in der Pipeline.

 
 AMGs Visionen
  
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Wenn der SLS AMG als Safety Car bei der Formel 1 dem Feld voran fährt, schaut man in Affalterbach stolz auf den Fernseher. Der SLS, den AMG-Chef Volker Mornhinweg gern als "Hero Car" seines Unternehmens bezeichnet, ist das Aushängeschild der schwäbischen Hochleistungsschmiede. Doch im selben Atemzug spricht Mornhinweg über die Elektroversion des Supersportlers, die bereits getestet wird. "Mit dem gewaltigen Startdrehmoment der E-Maschine reißt der Elektro-SLS beim Kickdown an wie ein Düsenjet mit Nachbrenner", beschreibt der AMG-Chef seine erste Fahrt im Prototypen. Die Hochleistungsbranche lernt um.

"Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Hubraum" - dieses Credo aus der goldenen Zeit amerikanischer Straßenkreuzer trieb eine ganze Generation von Motorenbauern an. Doch es hat längst seine Gültigkeit verloren. Downsizing ist – wieder einmal – angesagt und das nicht nur in Nordamerika: Weniger Hubraum, dafür Turboaufladung, Direkteinspritzung und andere Techniken, die selbst mit Mehrleistung den Verbrauch drücken sollen.

Porsche und sogar Ferrari haben kürzlich ihre neuen Hybrid-Sportwagen präsentiert, auch wenn serienreife Modelle freilich noch nicht in Sicht sind. Auch die Hochleistungsschmiede AMG speckt ab. Der altbekannte 6,3 Liter große V8-Saugmotor erhält im kommenden Sommer einen Nachfolger, einen 5,5 Liter großen V8 mit Benzin-Direkteinspritzung und doppelter Turboaufladung.

Das erste Einsatzgebiet des neuen Motors ist die S-Klasse. Das Aggregat wird in zwei Leistungsstufen mit 544 oder 571 PS angeboten. Weniger Hubraum bedeutet also nicht weniger Leistung – das Gegenteil ist der Fall: Die Leistung steigt im Vergleich zum 6.3 um 46 PS, das maximale Drehmoment klettert gar auf 900 Newtonmeter und steht schon ab 2500 Touren zur Verfügung.

Damit sei man "„eindeutig best in class", meint AMG-Chef Volker Mornhinweg. Der Verbrauch sinke im Vergleich zum normalen "Sechs-Dreier" um 25 Prozent. Im Namen will man den Kunden das Downsizing allerdings nicht zumuten: Auch mit dem neuen Motor wird der Wagen weiterhin S 63 AMG heißen.

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Steuerbefreiter AMG
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Bei vielen AMG-Kunden dürfte der Verbrauch ohnehin keine Rolle spielen. Denn in zahlreichen Märkten für PS-starke Fahrzeuge wie den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Russland ist der Sprit immer noch billig. Doch um neue Emissionsvorgaben zu erfüllen, bleibt AMG und anderen Herstellern nur der Schritt zu deutlich mehr Effizienz. Die sinkende Nachfrage nach PS-starken Autos hat AMG in den USA bereits zu spüren bekommen. Der neue S 63 AMG dagegen ist in den USA von der "Gas Guzzler Tax" befreit, der Sondersteuer für Autos mit besonders hohem Spritdurst.

Als Seitenhieb auf die eigene Historie haben die Affalterbacher ein Show Car mit dem neuen Motor unter der Haube mit einer roten Rennsport-Lackierung versehen – der gleichen, in der auch der legendäre 300 SEL 6.8 auf Tour ging. Das Rennfahrzeug von 1971 mit dem Spitznamen "Rote Sau" verhalf AMG über Nacht zum Durchbruch, schluckte aber unter Rennbedingungen gut 50 Liter Kraftstoff. "Selbst mit sensiblem Gasfuß waren es noch 38 Liter", räumt AMG-Chef Mornhinweg ein.

Die neue "Rote Sau" hat mit seinem Vorgänger nur noch die Lackierung gemeinsam: Der S 63 AMG soll sich mit dem doppelt aufgeladenen V8 im Schnitt nur noch 10,5 Liter pro 100 Kilometer genehmigen.

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Kompakte AMG-Klasse
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Die strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung sorgt durch den höheren Wirkungsgrad des Motors für eine bessere Kraftstoffausnutzung und geringere Emissionen. Der maximale Ladedruck des Biturbo liegt je nach Leistungsstufe bei 1,0 oder 1,3 bar. Der S 63 AMG beschleunigt in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und wird erst bei einem Tempo von 300 km/h elektronisch abgeregelt.

Ein automatisches Siebengang-Sportgetriebe sorgt für die Kraftübertragung und verfügt über ein spezielles Fahrprogramm namens "Controlled Efficiency". Damit fährt der Wagen im zweiten Gang an und das Getriebe schaltet besonders früh in die höheren Gänge. Und was Porsche schon beim Panamera einsetzt, gibt es nun auch bei AMG: Eine Start-Stopp-Automatik schaltet den Motor an der Ampel ab.

Bei kleineren Motoren allein soll es aber nicht bleiben. AMG plant im Rahmen einer langfristigen Strategie auch die Ausweitung der Modellpalette nach unten. Die Basis dafür werde die neue MFA-Plattform von Mercedes bieten, sagt Volker Mornhinweg. Auf dieser Plattform entstehen auch die Nachfolge-Modelle der A- und B-Klasse. Das kompakte AMG-Modell werde "ein Highlight in Sachen Performance und Effizienz sein", verspricht Mornhinweg. Die Zielgruppe für den neuen Wagen sieht er vor allem in Ländern wie Deutschland, Italien oder Japan.

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Fotos: Hersteller

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