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Grüne Galaxie



Die Marke mit dem Stern will sich neu erfinden und wird dabei immer grüner. 2010 bringt Mercedes die elektrische B-Klasse mit Brennstoffzelle. Und die A-Klasse tankt künftig an der Steckdose.

 
 Mercedes F-Cell
  
 Mercedes F-Cell  - Foto: Hersteller  Mercedes F-Cell - Foto: Hersteller  Mercedes F-Cell - Foto: Hersteller  Mercedes F-Cell - Foto: Hersteller  Mercedes F-Cell - Foto: Hersteller  Mercedes F-Cell - Foto: Hersteller

Auf der einen Seite gibt es Aldi, auf der anderen den Feinkostladen. "Wer weder das eine noch das andere macht, fällt in ein Loch in der Mitte" – so Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche beim Jahresausklang des Konzerns in Abu Dhabi. Sowohl Billig- als auch Premiummarken sind für den Sternen-Lenker die zukünftigen Gewinner. "Doch die Definition von Premium befindet sich im Wandel." Darauf müsse man als Hersteller reagieren.

Die S-Klasse von morgen könnte weniger Sprit verbrauchen als ein heutiger Kleinwagen. So soll denn auch der S 500 als Plug-In Hybrid einen Durchschnittsverbrauch von 3,3 Litern pro 100 Kilometer erreichen. "Das kann man durchaus Green Luxury nennen", meint Zetsche.

Auf dem Weg zur grünen Premiummarke warten unter anderem eine A-Klasse mit batterieelektrischem Antrieb, die schon im nächsten Jahr auf den Markt kommen soll und ab 2011 einen S-Klasse mit Vierzylinder-Diesel. Der Wagen bekommt eine neu entwickelte Siebenstufen-Automatik mit Start-Stopp-System. Mit der nächsten Generation der B-Klasse entsteht außerdem eine neue Frontantriebs-Plattform, die eine komplette Modellfamilie beherbergen wird. Mit einem modularen Hybridbaukasten sollen auch E- und C-Klasse hybridisiert werden.

Für die B-Klasse hat Mercedes gleich drei Elektrifizierungs-Konzepte entwickelt: Ein batterie-elektrisches Fahrzeug, ein Elektroauto mit Verbrennungsmotor für große Reichweiten und schließlich die B-Klasse F-Cell, die mit einer Wasserstoffladung 385 Kilometer fahren kann. Die Serienfertigung des Wagens ist angelaufen, im Frühjahr erhalten in einem Leasingmodell rund 200 Kunden in Europa und den USA ihre Autos.

Das System des F-Cell besteht aus einem kompakten Brennstoffzellen-Stack, in dem durch die Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff elektrische Energie erzeugt wird, einer leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterie zur Energiespeicherung, einem kompakten elektrischen Antriebsmotor an der Vorderachse sowie drei Drucktanks, in denen der auf 700 bar komprimierte Wasserstoff gespeichert wird.

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Der Haken an der Celle
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Fahren tut sich der Wagen schon jetzt hervorragend – völlig lautlos wird beim Dreh des Autoschlüssels der 100 kW starke Elektromotor aktiviert. Dank der stufenlosen Kraftübertragung ist die Beschleunigung beachtlich forsch. Das stille und völlig rüttelfreie Gleiten verhilft dem Brennstoffzellen-Benz zu einem höchst angenehmen Fahrgefühl.

Doch leider hat der F-Cell einen Haken: Wenn es ans Tanken geht, ziehen dunkle Wolken am Öko-Himmel auf. "In Deutschland gibt es zwar 30 Wasserstofftankstellen, aber nur sieben davon sind öffentlich zugänglich", sagt Mercedes-Vertriebsleiter Joachim Schmidt. Ein Kilogramm Wasserstoff kostet an der Tankstelle rund neun Euro, reicht aber auch für 100 Kilometer.

Gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium und Partnern aus der Energiewirtschaft will Daimler den Ausbau des Netzes vorantreiben. Ein bei der Fahrveranstaltung zum F-Cell präsentierter Plan sieht zunächst fünf bis zehn Tankstellen pro Ballungsraum vor, danach die Vernetzung entlang der Hauptverkehrsadern. Bis zur flächendeckenden Versorgung ist es also noch ein weiter Weg.

Wer einmal mit einem Erdgasauto Deutschland durchquert hat und schon bei 800 verfügbaren Tankstellen sorgfältig planen musste, der wird erahnen, wie unrealistisch erst recht eine alltagstaugliche Wasserstoff-Abdeckung in naher Zukunft erscheint. Dabei soll der F-Cell ab 2015 für jeden frei verkäuflich beim Händler stehen.

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Preisrutsch wie bei Handys
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Ein weiterer Pferdefuß des Wagens sind die energieaufwändige Wasserstoffproduktion und der hohe Preis – vor allem die Lithium-Ionen-Akkus sind ein Kostenfaktor und erfordern hohe Produktionszahlen, damit sich die Sache für den Hersteller rechnet und für den Kunden bezahlbar bleibt. Doch mit einer zunehmenden Verbreitung von Elektroautos auch im asiatischen Raum, aus dem schließlich die meisten Akkus stammen, dürfte es in den kommenden Jahren einen ähnlichen Preisrutsch geben wie dereinst bei Handys oder Laptops.

Mithelfen würde auch eine staatliche Förderung. In Japan zum Beispiel werden Elektroautos mit umgerechnet 11.000 Euro bezuschusst, im kleinen Stadtstaat Monaco mit bis zu 9000 Euro.

Mercedes ist neben Honda ziemlich allein auf weiter Flur, wenn es darum geht, Brennstoffzellen-Fahrzeuge voranzutreiben. Honda hat Testflotten seines FCX Clarity auf die Straße gebracht. Die Japaner waren auch als Sponsor bei der Weltklima-Konferenz in Kopenhagen tätig. Die Brennstoffzellen-Hondas transportierten Delegierte und VIPs.

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Fotos: Hersteller

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