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Hintergrund  Hintergrund: Audi Q5 - Mercedes GLK

Europa ist nicht genug



Das erste Kräftemessen von Audi Q5 und Mercedes GLK fand auf fremdem Boden statt. In Peking kam es auf der China Autoshow jetzt zum ersten Showdown der neuen deutschen SUV-Hoffnungen Q5 und GLK.

 
 Audi Q5 - Mercedes GLK
  
 Audi Q5 - Mercedes GLK  - Foto: Grundhoff  Audi Q5 - Mercedes GLK - Foto: Hersteller  Audi Q5 - Mercedes GLK - Foto: Grundhoff  Audi Q5 - Mercedes GLK - Foto: Grundhoff  Audi Q5 - Mercedes GLK - Foto: Grundhoff  Audi Q5 - Mercedes GLK - Foto: Grundhoff

Beide sind spät dran mit ihren Mittelklasse-SUV. Jahrelang fuhr die asiatische Konkurrenz Audi und Mercedes munter vor der Nase rum. Besonders schlimm wurde es 2004, als BMW den X3 präsentierte. Der brach zur Überaschung vieler nicht nur in Deutschland alle Verkaufsrekorde und trieb den Stachel noch tiefer in die Wunde der Premiumhersteller aus Ingolstadt und Stuttgart.

In Schwaben hatte man sich frühzeitig auf die größeren SUV-Modelle kapriziert. Die beiden Generationen ML sowie der noch üppigere GL kommen beim Publikum denn auch prächtig an. Und auch um den großzügig dimensionierten Audi Q7 ist es seit dem Marktstart vor zwei Jahren nicht zum Schlechten bestellt.

Es dauerte lange, bis beide die kleinen SUV-Modelle entwickelt hatte und einer breiten Öffentlichkeit präsentieren konnte. Im Hause Mercedes setzte man auf die Salami-Taktik und machte den GLK von Messe zu Messe zum visionären deutschen SUV-Star. Bei Audi gab es hingegen Sicherheitsstufe 1. Alles, was mit dem neuen Q5 zusammenhing, war streng geheim. Und so musste die Schar der Ringe-Fans bis zum Vorabend der Peking Motorshow warten, damit man den neuen Liebling zum ersten Mal bestaunen konnte.

Obwohl Mercedes GLK und Audi Q5 auf das gleiche, betont zahlungskräftige und aufstrebende Kundenprofil zielen, sind beide nicht nur bei der Kommunikation völlig unterschiedliche Wege gegangen. Auch die Fahrzeuge selbst sind so unterschiedlich, wie sie nur sein können.

Mercedes will seinem Spätgeborenen mit kantigen Formen und deutlichen Anlehnungen an den robust-luxuriösen GL die nötige Konturschärfe geben. Die wird auch untermauert von einer gleichermaßen ungewöhnlichen wie eindrucksvollen Geländegängigkeit. Abseits befestigter Wege dürfte dem auf der C-Klasse-Plattform basierenden GLK zumindest in der zweiten Geländewagenklasse kaum einer etwas vormachen. Allenfalls der Land Rover Freelander kann noch mithalten.

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Performance statt Gelände
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Audi legt auf entsprechende Fähigkeiten in unbefestigtem Terrain keinen gesteigerten Wert und positioniert den Q5 als "Performance-SUV" deutlich sportlicher. Das Design ist das komplette Gegenteil vom maskulinen und nur 4,53 Meter langen GLK. Stattdessen wirkt der Q5 wie ein schneidiger und smarter Geländekombi. Die starken Anlehnungen an den Q7 und die erfolgreiche Avant-Kombifamilie überraschte in Peking nicht nur das Fachpublikum.

Der Q5 bietet Dank des 2,81 Meter langen Radstandes (GLK 2,75 Meter) viel Platz für bis zu fünf Personen. Wirklich bequem wird es - ähnlich wie beim GLK - klassentypisch jedoch wohl nur in der Kombination 2+2 werden.

Die in der Neigung verstellbare Audi-Rückbank lässt sich um zehn Zentimeter in der Länge verschieben. Hinter der aufgesetzten Heckklappe steht ein Laderaum mit 540 bis 1.560 Liter zur Verfügung. Etwas kleiner geht es im GLK zu. Doch auch er bietet genügend Platz in Kofferraum und zweiter Sitzreihe.

Große Unterschiede gibt es auch bei den Motorisierungen. Der 4,63 Meter lange Audi ist deutlich größer und zumindest optisch dynamischer als sein Stuttgarter Gegner. Audi bietet ab Herbst die Versionen 2.0 TDI, 2.0 TSI und 3.0 TDI an. Der kleine Diesel leistet 125 kW/170 PS und ein maximales Drehmoment von 350 Nm. Er soll sich im Durchschnitt mit 6,7 Liter Diesel auf 100 Kilometern zufrieden geben.

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Gleichstand: Preis
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Neben dem 240 PS starken und 225 km/h schnellen Top-Diesel steht zunächst nur ein Vierzylinder-Benziner zur Verfügung. Der leistet Dank Turboaufladung und Direkteinspritzung 211 PS. Die Versionen 2.0 TFSI und 3.0 TDI werden mit dem neuen Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen ausgestattet. Alle Modelle verfügen über einen quattro-Antrieb mit variabler Kraftverteilung.

Mercedes startet zunächst mit den Sechszylinder-Versionen GLK 280, GLK 350 und GLK 320 CDI. Im April kommenden Jahres wird die Modellpalette um den neuen Vierzylinder-Diesel GLK 220 CDI BlueEfficency mit 125 kW/170 PS erweitert. Sein Verbrauch soll bei 6,9 Litern Diesel auf 100 Kilometern liegen. Alle Modellvarianten werden mit einer Siebengang-Automatik gekoppelt. Eine manuelle Schaltung wird es für die GLK-Familie nicht geben.

Eine günstigere Heckantriebsversion ist zudem nur für die preissensiblen USA geplant. In Europa verfügen alle GLK über den bekannten 4matic-Antrieb. Die Bodenfreiheit liegt je nach Modell zwischen 18 und 20 Zentimeter. Mit Offroad-Paket gibt es unter anderem Unterfahrschutz und Geländeprogramm.

Ab Herbst werden beide Konkurrenten auf den europäischen Straßen zeigen müssen, was sie wirklich drauf haben. Ziel sind der längst davon gezogene BMW X3 und der VW Tiguan. Die Preise der Neulinge werden dabei auf Augenhöhe liegen. Das Basismodell des Audi Q5 2.0 TDI dürfte bei rund 38.000 Euro starten. Der günstigste GLK mit Vierzylinder-Diesel kostet mit vergleichbarer Komfort- und Sicherheitsausstattung mindestens 40.300 Euro.

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Fotos: Grundhoff

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