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Hintergrund  IAA 2007: Der Überblick

Alles ist drin



Es hatte bis zum Morgen geregnet. Doch als die 62. IAA kurz vor Acht die Pforten öffnete, kam die Sonne raus. Vielleicht ein gutes Zeichen: Ohne Bewährtes aus den Augen zu verlieren, will die Show ein Aufbruch sein.

 
 Der IAA-Überblick
  
 Der IAA-Überblick  - Foto: Wolff  Der IAA-Überblick - Foto: Wolff  Der IAA-Überblick - Foto: Wolff  Der IAA-Überblick - Foto: Wolff  Der IAA-Überblick - Foto: Wolff  Der IAA-Überblick - Foto: Wolff

Matthias Wissmann, seit einigen Monaten VDA- und somit auch IAA-Präsident, schaute zuversichtlich zum Himmel. Gerade in Deutschland hat der Automarkt grausig graue acht Monate hinter sich. Steuern, Abgaben, CO2 und wieder einmal eine Diskussion um ein Tempolimit haben es der Autobranche nicht leicht gemacht. So haben sich seit dem Frühjahr nahezu alle Hersteller auf die IAA konzentriert. Auch wenn die Messen in Asien und den USA an Bedeutung gewinnen, schaut die Automobilwelt alle zwei Jahre im Herbst nach Frankfurt.

Der inoffizielle Messeauftakt am Vorabend hatte bei einigen Herstellern schon gezeigt, wohin der Hase diesmal laufen soll. Gerade die deutschen Firmen wollen den Vorwurf nicht länger auf sich sitzen lasen, die Ökotrends verpasst zu haben. Von einfallsreich bis krankhaft war dann auch das Spektrum, mit dem sie versuchten, die Besucher mit der Nase auf das grüne Feigenblatt zu stoßen, das man sich mit viel Getöse umgeschnallt hat.

VW Up, Opel Flextreme, dazu Mercedes mit einer unüberschaubaren Ökoschar von Hybrid über Diesotto bis Brennstoffzelle oder die von BMW seit zwei Jahren herbeigebeteten "Efficient Dynamics" sollen das Auto auch weiterhin der beste Freund der Familie sein lassen.

Pfiffige Studien wie ein Nissan Mixim, der sportliche Super-SUV BMW X6 oder der gewohnt verwegen gezeichnete Citroen-Vertreter C-Cactus machen Lust auf mehr Auto und lassen auch das Thema Sparsamkeit nicht außen vor. Bei Toyota klopft man sich mit dem vergoldeten Hybridlogo selbst auf die Brust und zeigte ein Konkurrenzmodell zum VW Up. Mit der Studie iQ haben die Japaner einen sehenswerten Kleinwagen auf die Räder gestellt, der ebenso wie der Up in rund zwei Jahren Realität werden könnte.

Doch es sind bei weitem nicht allein die Ökotrends, die der IAA in diesem Jahr ihren Stempel aufdrücken. Die IAA bleibt eine Automesse - und wird wohl auch in zwei Jahren nicht zur grünen Woche mutieren.

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Gefühle statt Vernunft
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Denn der Schulterschluss zwischen Ökologie und Emotionalität ist trotz anderweitiger Aussagen an den meisten Messeständen kein leichter. Ein Auto ist vor, während und auch nach der IAA für die Mehrzahl der Kunden eine Angelegenheit, bei der Gefühle im Spiel sind - und weniger die ökologische Vernunft. So drückt man sich am Stand von Lamborghini ebenso die Nase vor dem gefährlich aussehenden Murcielago-Ableger Reventón platt, wie am Porsche 911 GT2, dem unlackierten Bugatti Veyron Pur Sang oder einem Maserati Quattroporte GTS, der trotz kaum wahrnehmbarer Veränderungen nicht nur die Italo-Fans schwärmen lässt.

Selbst der neue Audi A4, ein sehenswerter Vertreter der neuen Ingolstädter Mittelklasse, hat es schwer, die Frankfurter Messebesucher zu beeindrucken.

Da haben es die seit Jahren beliebten Sport-Utility-Verhicle deutlich leichter. Als einer der letzten Vertreter hat es nunmehr auch Ford geschafft seinen Klassensprecher vor zu zeigen. Der Ford Kuga orientiert sich stark an der Studie iosisX und dürfte nicht nur im Kölner Lager wildern. Er parkt ebenso wie der dreitürige SUV Seat Tribu auf der Messe neben dem neuen VW Tiguan, dem kleiner Bruder des Touareg.

Während der Tiguan jedoch schon in den Startlöchern steht, müssen die Ford-Fans noch mehr als ein halbes Jahr warten, ehe der Handel den Kuga ins Rennen schickt. Wer sofort den grenzenlosen Ford-Fahrspaß genießen möchte, greift zum überarbeiteten Focus. Ob der sportlich-dynamische Seat Tribu jemals in Serie geht, steht noch nicht fest. Er sieht aber schon mal recht viel versprechend aus.

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Mazda glänzt
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Für Aufsehen sorgt Mazda. Die sportlichsten Japaner haben sich im Schatten von MX-5 und Co. in den vergangenen Jahren eine neue Markenidentität geschaffen. Das Hochdachdesign des alten Mazda2 ist vergessen. Der neue Zweier präsentiert sich dynamischer, leichter und kerniger als bisher. Ebenfalls eine ernste Gefahr für die europäische Mittelklasse dürfte der neue Mazda6 sein, der betont sportlich in den Wettkampf zieht. Eine sportliche Front, dazu mehr Länge und mehr Radstand in Verbindung mit einer Gewichtsersparnis sollen ihn ab Ende des Jahres für Mittelklassekunden interessant machen.

Eine Wiederauferstehung erleben auf der IAA die Kombis. Lange Jahre hatten sie gegen Vans, SUV und Crossover nicht viel zu bestellen. Doch Mini Clubman, Kia Cee’d SW, Mercedes C-Klasse sowie das Renault-Doppel Clio Grandtour und Kangoo zeigen, dass die Familien sich wieder auf ihre automobilen Wurzeln besinnen und "Ja" zur neuen Kombiliga sagen – egal in welcher Fahrzeugklasse.

Viel Aufsehen gab es nach dem wochenlangen hin und her auch am Stand von China Automobile. Die vermeintlichen Repliken Martin Motor CEO und Jonway UFO waren tatsächlich zu sehen. Doch Design, Verarbeitung und Innenraumambiente haben nicht viel mehr als Hohn und Spott verdient: So hat man auf dem europäischen Markt trotz Dumpingpreisen keine Chance.

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Text:  Eine eMail an Stefan Grundhoff schicken Auf Artikel linken
Fotos: Wolff

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