Hintergrund HintergrundHintergrund
Hintergrund Hintergrund
Hintergrund hintergrund Hintergrund hintergrund hintergrund hintergrund Hintergrund
 alle autos Home  zum thema autos Hintergrund  autos Mobile Version 

Hintergrund  Hintergrund: Autos mit Übergewicht

Schwere Fehler



Lautstark stand es in Boulevard- und Qualitätsmedien: Die deutschen Männer sind zu dick. Doch auch immer mehr Autos leiden unter Fettleibigkeit. Das kostet Geld, Kraftstoff - und ist schlecht für die Umwelt.

 
 Autos mit Übergewicht
  
 Autos mit Übergewicht  - Foto: Hersteller  Autos mit Übergewicht - Foto: Viehmann  Autos mit Übergewicht - Foto: Hersteller  Autos mit Übergewicht - Foto: Hersteller  Autos mit Übergewicht - Foto: Hersteller  Autos mit Übergewicht - Foto: Hersteller

Selbst betont sportlich und dynamisch positionierte Fahrzeuge wie der neue Alfa Romeo Spider, ein Peugeot 207cc oder der Nissan 350Z Roadster wiegen mittlerweile deutlich mehr als ihre Vorgänger und belasten somit nicht nur die Umwelt, sondern auch den Fahrspaß des Piloten. Die Gründe für die jahrelangen Gewichtszunahmen liegen auf der Hand: Schärfere Crashvorschriften, gestiegene Komfortbedürfnisse und gewachsene Fahrzeugdimensionen fordern sorgen für zusätzliche Pfunde.

Brachten kompakte Modelle wie ein VW Golf Ende der 70er Jahre gerade einmal 900 Kilogramm auf die Waage, so ist in der Kompaktklasse unter 1,3 Tonnen kaum was zu finden. Spaßroadster wie ein Mazda MX-5 oder ein Fiat Spider brachten seinerzeit ebenfalls nicht viel Gewicht auf die Waage und begeisterten so mit grenzenlosem Fahrspaß. Das zugegeben gefährliche Unfallverhalten gab es allerdings obendrauf.

Die meisten Modelle wuchsen durch mehrere Fahrzeuggenerationen Schritt für Schritt über die eigenen Stoßstangen und Seitenschweller hinaus. Doch unter den Hauben gab es über Jahre kräftige Leistungszuschläge - und so wurde das Übergewicht ebenso wie durch extravagante Designkniffe dezent verschleiert.

, Hintergrund
Roadster mit 1,7 Tonnen
, Hintergrund

Doch die Zeiten haben sich geändert. Während Automobilhersteller mit Hightech-Anspruch den Trend zum motorisierten Übergewicht vor Jahren erkannt und nach Weight-Watchers-Manier gegengesteuert haben, liefen Marken wie zum Beispiel Alfa Romeo, Peugeot oder Nissan mit einigen ihrer Modellen ins offene Messer. Kaum zu glauben, dass kernige Spaßroadster wie Alfas brandneuer Spaß-Spider ebenso wie der immer noch junge Nissan 350Z Roadster oder ein offener Lamborghini Gallardo mehr als 1,7 Tonnen auf die Waage bringen – beides sind Zweisitzer.

Auch Peugeot blickt durchaus selbstkritisch auf den neuen Star in der Produktpalette, den 207cc. "Das Problem mit dem hohen Gewicht des 207cc ist uns bekannt. Hier müssen wir ansetzen", sagt Olivier Dardard, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland über seinen neuesten Star in der Produktpalette.

Aufgrund von ausgeklügelten Fahrwerken und üppigen Motorleistungen können sich viele Piloten mit dem Mehrgewicht zunächst anfreunden. Fest steht jedoch: Wären die Autos leichter, würden die Verbräuche signifikant sinken und den Geldbeutel des ambitionierten Piloten schonen.

Besonders schwer trifft es jedoch die SUV. Viele Dickschiffe wiegen längst nicht mehr "nur" 2000 Kilogramm, sondern orientieren sich in Richtung 2,5 Tonnen. Mercedes ML-Klasse, BMW X5, VW Touareg oder Volvo XC90 können beladen fast drei Tonnen auf die Waage bringen. Große Geländewagen wie der Land Rover Discovery III oder ein Mercedes GL liegen bereits leer über der 2,5-Tonnen-Marke.

, Hintergrund
Leichter gleich teurer
, Hintergrund

Besserung verspricht angesichts der immer weiter steigenden Kundenansprüche allenfalls der Einsatz von Hightechmaterialien. Hochfeste Stähle, Aluminiumteile, Karbon- oder Magnesiumkomponenten sind längst nicht neu, derzeit aber in preissensiblen Massenproduktionen kaum zu nutzen.

"Sicher wäre es möglich, die Autos deutlich leichter zu machen", sagt ein Ingenieur eines großen deutschen Autoherstellers: "Aber den dann nötigen Preisaufschlag würde kein Kunde bezahlen. Und die Konkurrenz würde sich ins Fäustchen lachen."

Fest steht, dass mit Leistungssteigerungen und sparsameren Triebwerken in den nächsten Jahren nur ein halber Innovationsschritt zu machen ist. Das Thema Gewichtsreduzierung wird einen elementaren Bestandteil im Automobilbau haben.

Hintergrund
Stand: Hintergrund Artikel bookmarken
Text:  Eine eMail an Stefan Grundhoff schicken Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller

alle-autos-in.de
User-Kommentar
alle-autos-in.de Abstandsmarker
Empfehlungen rund um autos
Empfehlungen
Hintergrund
Hintergrund
Mehr PraxistestsVorgeschlagene PraxistestsThema autosMehr PraxistestsPrtaxistests über autos
Mehr Praxistests Opel Astra 1.6 CDTI
Fahrendes Argument
Der neue Opel Astra macht es den notorischen Gegnern der Marke aus Rüsselsheim nicht leicht. Warum? Er gefällt! Und das nahezu ohne Wenn und Aber. Nur ein paar kleine Macken nerven. |Mit Video| mehr ...
Opel Astra 1.6 CDTI  - Fahrendes Argument
Mehr Autos
Mehr über AutosAktuelle FahrberichteFahrberichte über autosAutos und fahrberichteFahrberichte
Multimedia bei alle-autos-in.de
Videos über autos auto-videos autos und videos alle-autos-in.de autos autovideos alle autos
Zwischenzeile bei alle-autos-in.de
Hintergrund
Hintergrund
 Hintergrund Übersicht HintergrundZum Seitenanfang Seitenanfang Zum Seitenanfang         
Hintergrund
Hintergrund
             
Let Google translate this page to:  English Français Italiano Türkçe Russkiy Polski Español Greek Svenska Dansk Magyar Hrvatski Japan Chinese Hindi Korean

 


© Copyright 2004 - 2016 by alle-autos-in.de - Alle Rechte vorbehalten
 | alle-autos-in.de bei Google+
Helfen Sie uns, alle-autos-in.de besser zu machen - schreiben Sie uns Ihre Vorschläge
Weitere Angebote aus unserem Netzwerk: motor-shops.de, cars-of-europe.com, x-raetsel.de, wolff-n-friends.de, press-inform.com
Copyright für alle-autos-in.de

 

 

Marke: