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Hintergrund  Hintergrund: Gehört Alu die Zukunft?

Nimm's leicht



Autos und Stahl, beides gehört seit den Anfängen der allgemeinen Mobilmachung fest zusammen. Doch Leichtmetall und Kunststoff bekommen auch bei der Automobilproduktion eine immer größere Bedeutung. Ist die Zeit der Stahl-Konstrukte auf vier Rädern abgelaufen?

 
 Gehört Alu die Zukunft?
  
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Aluminium als Baumaterial für Autos ist nicht neu. In der Vergangenheit wurden bereits viele sportliche Fahrzeuge in Leichtbauweise gefertigt. Doch in den 70er und 80er Jahren war es ruhig geworden um das matte Leichtmetall. Eines der bekanntesten Aluminiumfahrzeuge bleibt wohl der legendäre Jaguar E-Type, der in den 60er und 70er Jahren als Sportversion bereits auf Aluminium setzte. Audi versuchte Mitte der 90er Jahre mit dem Audi A8 einen Neustart – mit Erfolg. Die Konkurrenz schaute zunächst nur ungläubig, musste schließlich aber eingestehen, dass die Alukarosse des Über-Audi nicht nur als Image- und Marketingfaktor punktete, sondern auch ordentlich Gewicht sparte. Der schwere Allradantrieb des Ingolstädter Achters wurde mehr als ausgeglichen. Andere Hersteller sprangen auf den Zug auf. Zwar halten sich Hersteller wie Toyota oder BMW mit kompletten Leichtbau-Karosserien noch zurück, doch immer mehr Komponenten sind aus Aluminium und Kunststoff.

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Viele setzen auf Leichtbau, einige ganz
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So ist zum Beispiel der komplette Vorderwagen der 5er-Reihe von BMW aus Leichtmetall. Das spart wertvolles Gewicht und sorgt für Pluspunkte bei der Fahrdynamik. Das aktuelle Modell mit dem internen Produktionscode E 60 ist leichter als sein erfolgreicher Vorgänger mit Namen E 39, der seit 1996 gebaut wurde. BMW ist auf das Durchbrechen der Gewichtsspirale besonders stolz.

Großvolumige Aggregate, schwere Sonderausstattungen und die unzähligen Sicherheitskomponenten machen den Autos von heute schwer zu schaffen. Ingenieure und Entwickler ringen bei einem neuen Modell um jedes Gramm zu viel auf den Rippen. Komponenten aus Leichtmetall sind das eine, doch die Produktion einer kompletten Aluminium-Karosse ist eine Kunst für sich. Die Herstellung läuft technisch komplett anders als bei einer Stahlkarosse ab. Statt der üblichen Schweißnähte wird geklebt und genietet, was das Zeug hält. Auch die britische Edelmarke Jaguar hat sich vor einigen Jahren für den Einsatz von Leichtmetall entschieden. Mit Erfolg, denn die Luxuslimousine Jaguar XJ wiegt nur rund 1,7 Tonnen und ist damit 300 bis 400 Kilogramm leichter als die prestigeträchtige Konkurrenz mit Mercedes S-Klasse oder BMW 7er.

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Leichter und steifer
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Auch das neue Prunkstück, der Jaguar XK, wird im britischen Stammwerk in den West Midlands vollständig aus Aluminium gefertigt. Bereits zu einem frühen Zeitpunkt der Entwicklung wurde sich darauf kapriziert, von der bisher praktizierten Stahlbauweise abzuweichen. Der neue XK soll durch die Gewichtsersparnis in punkto Fahrleistungen, Verbrauch von Dynamik ebenso wie der XJ von der Gewichtsersparnis profitieren. So ist das neue Jaguar XK Coupe trotz leicht gewachsener Dimensionen innen und außen 90 Kilogramm leichter und 31 Prozent steifer als das aktuelle Modell. Noch gravierender ist der Unterschied bei der Cabrioversion. Die ist 170 Kilogramm leichter und um die Hälfte steifer als bisher. So will man gegen die Platzhirsche wie Mercedes SL oder BMW 650i bestehen können, die beide Bestmarken für sportliche Coupes setzen.

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Nieten statt schweißen
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Zum ganz überwiegenden Teil besteht die Karosserie der Aluminiummodelle wie Audi A8 oder Jaguar XJ / XK aus Stanzteilen. Bei den Briten wurden beispielsweise nur magere vier (XJ) bzw. acht Prozent (XK) Gusskomponenten verwandt. Die einzelnen Leichtbaustücke werden durch Schlagnieten zusammengefügt. Ist es erforderlich, sorgen zusätzliche Klebenähte für ein besseres Geräusch- und Vibrationsverhalten. Insgesamt gibt es beim neuen Jaguar XK 2.426 Schlagnieten, die für den nötigen Halt sorgen. Vergleichscabrios wie ein Mercedes SL haben stattdessen rund 5.000 Schweißverbindungen.

Vorteile gibt es bei Gewicht und Platzbedarf; Nachteile liegen bei der teureren Produktion. Auf gleicher Höhe liegt das zunehmend wichtigere Crashverhalten. Stahl oder Alu – richtig verarbeitet - bietet beides maximalen Schutz bei Front-, Seiten- oder Heckcrash. Selbst die Bügel des Überschlagsystems sind beim XK Cabrio aus Aluminium. Dass Aluminiumbauweise nicht immer auch ein Verkaufserfolg sein muss, zeigt der Audi A2. Der Kompaktklassewagen hatte wegen des polarisierenden Designs und des hohen Preises beim Kunden nie eine echte Chance und wurde Mitte 2005 eingestellt.

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