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Ford Ka 1.2  Praxistest: Ford Ka 1.2

Gebremster Ka-rakter



Zwölf Jahre hat Ford sich Zeit gelassen, bevor man mit dem Ka die kleinste Baureihe der Marke überarbeitete. Herausgekommen ist ein optisch weichgespülter Kleinwagen mit vielen Höhen und einigen Tiefen.

 
Ford Ka 1.2
  
Ford Ka 1.2 - Foto: Wolff Ford Ka 1.2- Foto: Wolff Ford Ka 1.2- Foto: Wolff Ford Ka 1.2- Foto: Wolff Ford Ka 1.2- Foto: Wolff Ford Ka 1.2- Foto: Wolff
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Ford Ka
[+] Passables Platzangebot vorne, agiles Handling, angenehmes Innendesign, agiles Handling, gute Qualitätsanmutung, preiswert in Anschaffung und Unterhalt
[-] Schlapper Motor, poltrige Hinterachse, auf langen Strecken ermüdende Sitze, umständlich zu öffnende Heckklappe, hohe Ladekante, wenig Platz hinten, eingeschränkte Übersichtlichkeit, schlechter Radioempfang, wenig Ablagen

Renaults Twingo und der Ford Ka haben nicht nur die ungefähre Größe gemeinsam. Beide rollten in der ersten Generation auch weit über ein Jahrzehnt lang nahezu unverändert durch die Städte. Und beide sind in der aktuellen, zweiten Generation kaum noch wiederzuerkennen.

Die einst unverwechselbaren Formen sind - zumindest außen - weitgehend einem designerischen Einheitsbrei gewichen. Konnte man früher schon von weitem und aus jedem Blickwinkel heraus erkennen, dass da ein Ka oder ein Twingo kommt, so muss man heute selbst dann noch rätseln, wenn er direkt vor einem steht. Chevrolet Matiz, Citroen C2, Toyota Aygo, Twingo oder Ford Ka - zieht man die Brille aus, sehen sie sich schon bei leicht kurzsichtiger Unschärfe zum Verwechseln ähnlich.

Nach zwölf Jahren weitgehend unveränderter Produktion hat Ford Anfang 2009 den Ka nun also runderneuert und glattgeschliffen. Nur noch der Name ist geblieben. Produziert wird er nicht in Köln sondern in Polen - auf dem gleichen Band wie der Fiat 500, auf dem er in weiten Teilen basiert. Auch die beiden Motoren kommen von den Italienern. Zum ersten Mal ist ein Diesel dabei. Die Ford-Designer und Ingenieure haben um die Fiat-Basis herum eine eigene Karosserie geschneidert, ein eigenes Cockpit eingebaut und das Fahrwerk auf Ford-Standard gebracht.

So verwechselbar und wenig spektakulär das Äußere des Ford Ka nun ist - Knubbel-Schnauze, spitz zulaufende Scheinwerfer und Rückleuchten, geschwungene Fensterlinie - um so kreativer waren die Designer beim Innenleben. Das Cockpit ist sportlich und fast schon spektakulär zweifarbig abgesetzt und bietet auch für die Haptik einen Mix aus aufgerautem Plastik und auf Hochglanz lackierten Teilen.

Sie gliedern das Cockpit klar in seine Funktionseinheiten und unterstützen die unkomplizierte Bedienbarkeit. Nur dass man die Bedienknöpfe für die elektrischen Fensterheber neben der Schaltung findet und nicht an den Fenstern selbst, ist erst einmal gewöhnungsbedürftig. Das Innendesign ist bis in die Details hinein stimmig: Selbst die Türgriffe nehmen das Motiv des K-Winkels im Logo des Ford Ka auf.

Der Einstieg durch die weit öffnenden Türen ist unproblematisch - immer dessen eingedenk, dass man es mit einem Kleinwägelchen von knapp über 3,6 Metern Länge und 1,5 Metern Höhe zu tun hat. Hat man sich auf dem auch für große Fahrer ausreichend weit nach hinten verstellbaren Sitz eingerichtet und wohlwollend das Ambiente in sich aufgenommen, bekommt man allerdings schnell ein paar Dämpfer verpasst - nicht gleich, aber spätestens nach den ersten 100 Kilometern.

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Sitz mit Lücke
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Erstes Ärgernis: Das mitgelieferte Radio. Der Empfang ist - milde ausgedrückt - miserabel. Einen Sender rauschfrei zu halten schafft man nur, wenn man sich höchstens 30 km in der Fläche bewegt - danach darf man regelmäßig nachjustieren. Die auf den ersten Blick ganz ordentlichen Sitze erweisen sich als zu kurz von der Sitzfläche her und als zu sehr nach hinten geneigt - das ist auf Dauer ermüdend.

Auch wer den Ka vor allem als innerstädtischen Einkaufswagen nutzt, wird sich schnell über eine andere Unart des Fahrersitzes ärgern: Zwischen Sitzfläche und Lehne klafft eine üppige Lücke. Handy, Geldbörse, die Tüte mit Gummibärchen - alles, was man mal eben kurz auf den Fahrersitz legt, rutscht unweigerlich nach hinten weg. Und durch die Lücke. Eine ziemliche Fummelei ist die Folge, um das Zeug wieder hinten vom Boden aufzulesen.

Ford weist den Ka als Viersitzer aus. Dass diese Zählung nur sehr bedingt hinkommt, hat der Ka mit den meisten Kollegen seiner Klasse gemein. Zwei Passagiere finden vorne sehr ordentlich Platz, ohne sich allzu sehr den Luftraum streitig machen zu müssen. Hinten allerdings sollte man ausgewachsene Erwachsene nur unterbringen, wenn man sie nicht leiden kann. Weder ist ausreichend Platz für Knie oder Kopf, noch ist die Sitzposition sonderlich bequem für Ausflüge über den nächsten Supermarkt hinaus.

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Charme der 60er
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Apropos Supermarkt. Der Kofferraum des Ford Ka ist mit 224 Litern durchaus ordentlich ausgefallen (Toyota Aygo: 130 Liter; Renault Twingo: 230 Liter und Fiat 500: 185 Liter). Bei umgeklappter Rückbank sind bis zu 854 Liter möglich. Leider ist der Ladeboden dann aber nicht eben - die Rücksitze steigen leicht an. Weniger erfreulich ist die hohe Ladekante. Und auch die Luke bei geöffneter Heckklappe ist für so manche Fracht ein wenig eng. Besonders ärgerlich: Die Heckklappe lässt sich nur mit dem Schlüssel öffnen. Auf den entsprechenden Schlüsselknopf zu drücken, hilft nicht immer: Das Teil ist ziemlich störrisch. Dann gilt nur noch: Schlüssel rein, drehen, hochziehen - der Charme der 60er Jahre.

Auch, wenn der Ka nicht mal eine Tonne wiegt - der kleine 4-Zylinder mit seinen 1242 cm³ Hubraum hat seine liebe Mühe, ihn auf Touren zu bringen. Die 51 kW/89 PS und das Drehmoment von 102 Nm des Benziners brauchen immerhin über 13 Sekunden, um ihn auf Tempo 100 zu treiben. Und bei 153 km/h ist dann ganz Schluss mit dem gebremsten Vortrieb. Wirklich Freude macht das nur in der Stadt, wo der Ka problemlos im Verkehr mitschwimmt. Oder beim Bummeln auf der Landstraße. Doch selbst da überlegt man sich jeden Überholvorgang sehr genau.

Die Lenkung ist so präzise und gefühlvoll, wie man es von einem Ford mittlerweile erwarten darf. Und auch das Fahrwerk gibt dem neuen Ka einen guten Schuss Agilität mit auf den Weg. Was allerdings nervt, das ist die bei nicht gerade topfebenen Straßen immer wieder unangenehm polternde Hinterachse.

Wer viel in der Stadt unterwegs ist und nur gelegentlich auf weiten Strecken, der kann mit dem Ka durchaus glücklich werden. Dazu tragen nicht zuletzt der sehr faire Basispreis von 9.950 Euro und der relativ günstige Verbrauch von 5,1 Litern (6,3 Liter innerorts) bei, die auch in der Realität nur wenig übertroffen werden.

Ford Ka 1.2
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Fotos: Wolff

Wie entsteht ein Praxistest? Das erfahren Sie Ford Ka 1.2 hier

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