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Faszination  Faszination: Chevrolet Studien

Schöngeist und Dreckspatz



Chevrolet zeigt auf der IAA zwei faszinierende Studien. Die erste Sitzprobe im Miray macht Lust auf den Elektro-Roadster. Der Pick-Up Colorado Rally könnte gar in Serie gehen - gegen den VW Amarok.

 
 Chevrolet Studien
  
 Chevrolet Studien  - Foto: Hersteller  Chevrolet Studien - Foto: Hersteller  Chevrolet Studien - Foto: Hersteller  Chevrolet Studien - Foto: Hersteller  Chevrolet Studien - Foto: Hersteller  Chevrolet Studien - Foto: Hersteller

Türgriffe? Sind doch von gestern. Beim Chevrolet Miray muss man nur auf ein kleines Symbol drücken - schon gleitet die Flügeltür nach oben. Man rutscht auf den Fahrersitz - hier und da knarzt es noch, schließlich ist der Miray nur eine Designstudie - und gleitet unter das abgeflachte Lenkrad, das eher wie ein Flugzeug-Steuerhorn aussieht. Eine breite Mittelkonsole trennt Fahrer und Copilot, statt Knöpfen gibt es nur berührungssensitive Felder. Die winzige Frontscheibe erinnert an klassische Spyder-Modelle und hält wirklich nur die ganz tief fliegenden Insekten von den Zähnen des Piloten fern.

Die Hybridstudie Miray zeigt, wie sich Chevrolet ein schnelles Schwesterchen für den braven Volt vorstellt. Der aerodynamische Rumpf des Wagens besteht aus Karbonfaser-verstärktem Kunststoff. Der Kühlergrill erinnert entfernt an den Volt und wird von zwei LED-Scheinwerfern flankiert. Angetrieben wird der Miray von zwei 15 kW starken Elektromotoren und einem Vierzylinder-Turbomotor mit 1,5 Liter Hubraum. Eine Lithium-Ionen-Batterie im Unterboden liefert die Energie für die E-Maschinen. Mit einer Kapazität von nur 1,6 kWh kann der Hybrid rein elektrisch allerdings keine großen Sprünge machen. Beim Bremsen wird durch Rekuperation Energie in die Batterie zurückgespeist.

Miray ist das koreanische Wort für Zukunft - und das passt auch gut zu der Spyder-Studie, die vor der IAA schon auf der Motorshow in Seoul zu sehen war. Denn ob der Hybrid-Flitzer jemals zur Serienreife entwickelt wird, steht in den Sternen. Die Technik immerhin ist nicht weit hergeholt: "Viele der Antriebskomponenten sind Erweiterungen unser bestehenden Technologien", sagt Chevrolets Europa-Präsident Wayne Brannon. Der Miray zeige das Potenzial, das noch in diesen Technologien stecke.

Der Chevrolet Colorado Rally dürfte dagegen mehr sein als ein reiner Ausblick auf ferne Zeiten - den kompakten Pick-Up kann man sich durchaus als Serienmodell vorstellen. In den USA ist der bullige Pick-Up Colorado der Konkurrent des Ford F-150, es gibt ihn umgerechnet schon ab 12.000 Euro. Die Studie Colorado Rally zeigt sich weniger kantig und deutlich kompakter, steht breitbeinig auf ihren 18-Zoll-Rädern mit grobstolligen Offroad-Reifen und hat zahlreiche Zusatzscheinwerfer. Die Fenster bestehen wie bei echten Rallye-Autos aus Acryl, Abschlepphaken vorn und hinten sowie zwei Seilwinden betonen den Offroad-Anspruch der Studie. Die Radaufhängung ist höhenverstellbar.

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Trinkrucksack im Sitz
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Pilot und Copilot sind in ihren Schalensitzen mit Fünf-Punkt-Gurten festgezurrt, im Lenkrad informieren LED-Anzeigen über die Geschwindigkeit. Die mit Neopren bezogenen Sitze haben orangefarbene Nähte. Für den Notfall gibt es ein automatisches Feuerlöschsystem für Fahrgastzelle und Motorraum. Hinter jedem Sitz befindet sich ein Trinkrucksack, man kann also einfach während der Fahrt wie beim Radrennen per Schlauch Flüssigkeit zu sich nehmen.

Die Ladefläche des Pick-Ups ist mit Kunststoff im Kohlefaser-Look ausgekleidet. Viel Platz bleibt allerdings nicht mehr, denn ein Ersatzreifen und eine Werkzeugkiste fordern bereits ihren Raum. Die Heckklappe hat zwei rechteckige Löcher, was die Aerodynamik verbessern soll und eine bessere Sicht nach hinten ermöglicht.

Der Colorado Rally ist mehr als eine Allrad-Designstudie und bereits mit einem Antriebsstrang bestückt. Unter der Haube findet sich ein 2,8 Liter großer Dieselmotor. Chevrolet-Sprecher Rej Husetovic hält die Serienfertigung eines kompakten Chevrolet-Pickups für "ziemlich realistisch". "So ein Auto könnten wir uns auch gut für Deutschland vorstellen, als Konkurrenten für den VW Amarok", sagt Husetovic. Damit könne man neue Kundengruppen locken, sowohl aus dem privaten als auch aus dem gewerblichen Bereich. "Ein Pick-Up könnte für Chevrolet einen ähnlichen Image-Effekt erzielen wie Volt und Camaro", glaubt Husetovic.

Der Camaro mit V8-Motor und zahlreichen Modifikationen für den europäischen Markt kostet in Deutschland 38.990 Euro und ist damit im Klassenvergleich ein ähnlicher Preishammer wie die Corvette. Auch der Chevrolet Pick-Up, sollte er denn zum Serienmodell heranreifen, dürfte das günstigste Modell seiner Art auf dem Markt werden.

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Text:  Eine eMail an Sebastian Viehmann schicken Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller
Ort: Frankfurt

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