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Faszination  Faszination: Mikrobus Mia Electric

Murat liebt Mia



Die großen Autobauer zeigen auf dem Genfer Salon fast nur Prototypen mit ungewissem Serienstart. Elektroautos, die man zeitnah und zu relativ normalen Preisen kaufen kann, bieten andere.

 
 Mia Electric
  
 Mia Electric  - Foto: Hersteller  Mia Electric - Foto: Hersteller  Mia Electric - Foto: Hersteller  Mia Electric - Foto: Hersteller  Mia Electric - Foto: Hersteller  Mia Electric - Foto: Hersteller

Mia Electric heißt das Unternehmen, das eine der interessantesten Elektro-Weltpremieren auf dem Genfer Salon feiert. Die Firma, die ihre Zentralen in Essen und im Saarland hat, gehört nicht zu den kleinen Ökoauto-Start-Ups, die ihre bescheidenen Zelte auf der Sonderfläche im grünen Pavillon aufgeschlagen haben. Mia präsentiert sich in einer der Haupthallen neben den Großen der Branche und stellt auf dem strahlendweißen Hochglanzpodium ein Stadtauto in Mikrobusform aus, das in drei Varianten – als Drei- oder Viersitzer oder als kleiner Transporter - zu haben ist.

Mia heißt das Fahrzeug – und das ist offenbar kein Neutrum, sondern weiblich. Die Marketingleute jedenfalls sprechen von "der Mia", wenn sie Interessenten über das Produkt informieren. Der Mann, der hinter der Mia steckt, ist Murat Günak, in der Vergangenheit Automobildesigner bei Mercedes, Peugeot und Volkswagen. Vor einigen Jahren hat der Freidenker, wie Günak sich selbst gern nennt, allerdings seine Sympathie für alternative Antriebe und eine völlig neue Art von Autos entdeckt.

Unter dem Dach der etablierten Hersteller fand der Designer nicht den Freiraum für konsequent innovative Produkte, wie er sie sich vorstellt. So schlug Günak einen neuen Weg ein und brachte 2007 gemeinsam mit einem Schweizer Investor das Unternehmen Mindset an den Start. Für Mindset entwickelte er einen sportlichen Elektroflitzer.

Mia rollt nun unter einem anderen Firmendach an – und ist auch in punkto Konzept und Design ein klarer Gegenentwurf zum Schweizer Projekt. Der Kleinstbus soll durch hohen Nutzwert als Familienauto oder Minilaster im städtischen Umfeld überzeugen – und trotzdem nicht vernunftbetont und spaßlos, sondern chic und stylish rüberkommen.

Die kleinste Mia-Variante, die inklusive Transport- und Zulassungskosten zu Preisen ab 19.500 Euro angeboten wird, ist 2,87 Meter lang, 1,64 Meter breit und 1,55 Meter hoch. Die Fahrgastzelle besteht aus einer thermogeformter ABS-Karosserie. Kunden können die Hülle in cremeweißem Lack, in gebürsteter Alu-Optik oder im Karbon-Look bestellen. Serienmäßig wird das Auto mit 14-Zoll-Alurädern vom Band rollen. Mit drei Felgenfarben und unterschiedlichen Farbtönen für den Innenraum können Käufer dem winzigen Bus eine persönliche Note geben.

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Putziges Gesicht
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Beim ersten Blick fällt Mias große, steil abfallende Frontscheibe mit dem zentral montierten Scheibenwischer auf. Runde Scheinwerferaugen geben dem Buswinzling ein putziges Gesicht. Das Heck wartet mit einer weit nach untern gezogenen Glasfläche auf, was das Einparken auch ohne Hilfsmittel zum Kinderspiel machen dürfte. Die Heckscheibe ist zugleich Kofferraumklappe und erleichtert das Beladen.

Das praktische Schiebetürenkonzept passt zum puristischen Design, erhöhet aber auch Mias Alltagstauglichkeit, wenn zum Beispiel in der engen Parklücke Kinder rein- und rausgehoben werden müssen. Pfiffig sind Ausschnitte in Dach und Boden, die sich gemeinsam mit den Türen zur Seite bewegen, wodurch sich selbst Größere beim Ein- und Aussteigen nicht so leicht den Kopf stoßen.

Der Innenraum besteht aus einem Cockpit mit zentral positioniertem Fahrersitz. Für Mitfahrer stehen in zweiter Reihe zwei Einzelsitze bereit, auf denen sich auch langbeinige Mitfahrer keine blauen Knie holen. Für kleines Gepäck bietet der Dreisitzer 200 Liter Kofferraumvolumen. Eine Nummer größer ist Mia L. Die 22 Zentimeter längere Variante bietet Platz für Vier. Auch hier hat der Fahrer im Cockpit das ganze Reich für sich. Im Fond gibt’s eine klappbare Bank, wodurch sich das Kofferraumvolumen bei Bedarf von 420 Liter auf 998 Liter erweitern lässt.

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Drei Stunden an der Dose
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Die Transportervariante Mia K ist ebenfalls 3,19 Meter lang und bietet hinter dem Fahrersitz eine 1.500 Volumenliterladefläche. Das Sicherheitspaket ist nicht gerade üppig. Immerhin bringt die kleine Mia ABS mit Notbremsassistent, Fahrerairbag serienmäßig mit. MP3 Radio und USB-Anschluss mit Bluetooth gehören ebenfalls zur Grundausstattung.

Herzstück des Mia-Antriebs ist eine 8kWh Lithium-Eisenphosphat-Batterie, die dem inklusive Akkupaket knapp 760 Kilogramm leichten Fahrzeug eine Reichweite von 80 bis 90 Kilometern und Fahrgeschwindigkeiten bis zu 110 km/h ermöglicht. Nach drei Stunden an der Haushaltssteckdose ist Mias Akku vollgeladen. Einsatzbereit ist der Mikrobus aber auch nach kürzerer Zeit, da jederzeit teilgeladen werden kann. Für die Batterie gewährt der Hersteller eine Dreijahres- beziehungsweise 50.000 Kilometer-Garantie.

Ab Juni soll Mia im nordfranzösischen Cerizay vom Band rollen. Die Ingenieure und Techniker im Werk haben vor der Übernahme durch das deutsche Unternehmen Elektrofahrzeuge für Peugeot und Citroën produziert. Vom neuen Produkt sollen im ersten Jahr 6000 Einheiten an die Kundschaft gebracht werden. An einem passenden Vertriebskonzept wird derzeit aber noch getüftelt. Fest steht schon: In klassischen Autohäusern wird der elektrische Mikrobus nicht zu finden sein.

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Text:  Eine eMail an Susanne Kilimann schicken Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller
Ort: Genf

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