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Faszination  Faszination: Peugeot Concept Car EX-1

Starkstrom



Peugeot feiert den Aufbruch ins Elektrozeitalter mit einem futuristischen Boliden: Das 340 PS starke, rein elektrische Konzeptfahrzeug EX-1 soll Beschleunigungen von über einem G mobilisieren.

 
 Peugeot EX-1 Konzept
  
 Peugeot EX-1 Konzept  - Foto: Hersteller  Peugeot EX-1 Konzept - Foto: Hersteller  Peugeot EX-1 Konzept - Foto: Hersteller  Peugeot EX-1 Konzept - Foto: Hersteller  Peugeot EX-1 Konzept - Foto: Hersteller  Peugeot EX-1 Konzept - Foto: Hersteller

Die Männer, die beim französischen Industriekonzern Peugeot am Ruder waren, haben schon lange vor dem Triumphzug des Automobils viel Gespür für die neuen Trends des Industriezeitalters bewiesen. Im 19. Jahrhundert stellte die Eisengießerei Peugeot unter anderem Walzeisen, Sägeblätter und Uhrenfedern her. Auch Stäbe fürs Korsett – damals ein "Basic" weiblicher Garderobe – kamen aus dem Hause Peugeot.

Im 200. Jahr des Firmenbestehens ist Elektromobilität das große Thema und Frankreichs Autobauer haben dabei derzeit die Nase vorn. Während deutsche Elektroautos noch auf sich warten lassen, steht die Markteinführung des Mitsubishi-Zwillings Peugeot iOn unmittelbar bevor. Dass Elektromobilität aber auch ganz anders buchstabiert werden kann als mit dem kleinen Stadtauto, zeigen die Franzosen jetzt mit dem Concept Car EX-1.

Unter dem Kürzel tritt ein futuristischer Bolide in den Ring, der den Designern schon bei der virtuellen Tüftelei jede Menge Spaß bereitet haben dürfte. Mit seiner schmal zulaufenden Heckpartie und den eng stehenden Hinterrädern weist EX-1 kaum verwandtschaftliche Beziehungen zu einem klassischen Roadster auf. In den Augen der Männer, die dem rasanten Geschoss die Proportionen gegeben haben, ähnelt das Resultat einem Wassertropfen. Die Karosserie greift aber auch die neuen Design-Codes von Peugeot auf – den plastisch wirkendem Kühlergrill und die athletischen Proportionen, die der französische Autobauer erstmals Anfang des Jahres mit dem Concept-Car SR-1 präsentiert hat.

Der EX-1 ist 3,54 Meter lang, 1,77 Meter breit und 90 Zentimeter hoch. Die Außenhaut des zweisitzigen Roadsters schmiegt sich regelrecht an den Rahmen, was der Karosserie eine skelettartige Anmutung verleiht. In der Spreche der Automobildesigner wird dadurch dem Leichtbaugedanken konkrete Form verliehen.

Fahrer und Beifahrer gelangen durch die umgekehrt zu öffnenden Türen auf ihre tief positionierten Schalensitzen und tauchen schon durch den Einstieg in ein futuristisches Ambiente ein. Hat man erst mal Platz genommen und sich mit dem Renngurt festgeschnallt, wird die Außenwelt zur Nebensache. Jetzt soll es allein um den Kick gehen – um das Kribbeln in der Magengegend, aber auch um die atemberaubenden Werte, die das Bordinstrumentarium zu vermelden hat. Kombianzeigen mit den aktuellen Leistungsdaten des Fahrzeugs gibt es für den Steuermann für den Copiloten auf dem Beifahrersitz.

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Fast auf Straßenhöhe
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Der Fahrer sitzt fast auf Straßenhöhe mit ausgestreckten Beinen und damit in einer Position, die – das wissen Autobauer – eine höhere Dosis Adrenalin frei setzt. Gesteuert wird das Fahrzeug mit Hilfe zweier Instrumente, die der Autobauer futuristisch Controller nennt und die an ein Flugzeugcockpit oder ein Videospiel erinnern sollen. Geschützt werden die Insassen zudem von der hohen Karbon-Zelle, die bis über die Köpfe reicht und so einen Überrollbügel bildet. Durch das Windschild kann das Fahrzeug auf normalen Straßen ohne Helm gefahren werden. Für die Rennstrecke, wo Helmtragen Pflicht ist, wurden zwei Modelle in passendem Future-Design kreiert.

Beim Fahrwerk haben die Konstrukteure technische Lösungen für höchste Fahrdynamik zum Einsatz gebracht. So besteht die Vorderachse aus doppelten Dreiecksquerlenkern mit entkoppeltem Achsschenkel. Die Hinterräder sind in einer Einarmschwinge mit liegender Feder-/Dämpfereinheit aufgehängt, deren Kennung sich über eine Schaltwippe variieren lässt. In die leichte, besonders steif ausgelegte Monocoque-Struktur aus Karbon in Wabentechnik sind sämtliche Komponentenhalterungen bereits integriert – so bringt der Konzept-Roadster auch nur 750 Kilogramm auf die Waage.

Dass rein elektrisch angetriebene Autos superflotte Rennmaschinen sein können, hat Tesla mit seinem Roadster vorgemacht. Die Jungs aus der kalifornischen Elektro-Trendsetterschmiede haben ihren Wagen ein Aggregat mit 185 kW (252 PS) unters Blech gesteckt. Peugeots Konstrukteure haben gleich zwei Elektromotoren verbaut, die jeweils eine Leistung von 125 kW (170 PS) auf die Vorder- und auf die Hinterachse bringen. In der Summe gehen 340 Pferd ans Werk und die mobilisieren ein sofort abrufbares, konstantes maximales Drehmoment von 240 Nm vorne und hinten. Diese Antriebskonstruktion geht mit optimierter Gewichtsverteilung einher und ermöglicht die Kraftübertragung an alle vier Räder.

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Rekorde im Visier
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Urbane Ballungsräume sind natürlich nicht das Revier, für das der EX-1 konzipiert wurde. Peugeots Elektro-Roadster wurde für die Jagd nach Beschleunigungsrekorden gemacht. Leichtbauweise, ausgewogene Gewichtsverteilung, optimierte Aerodynamik, ein starkes Drehmoment, die Leistung der beiden Elektromotoren sowie die Lithium-Ionen-Batterie sollen dem Geschoss Beschleunigungskräfte von über 1 G verleihen – was nichts anderes heißt, als dass hier Kräfte auf die Insassen einwirken, die größer als die Anziehungskraft der Erde sind.

Peugeot hat den französischen Abenteurer und Filmemacher Nicolas Vanier als Piloten angeheuert, der zunächst mal in Europa einige Beschleunigungsrekorde für Landfahrzeuge mit Elektroantrieb brechen soll. Danach wird das Konzeptfahrzeug nach China geschickt, um in dem Riesenreich mit dem superdynamischen Automobilmarkt weitere Weltrekorde zu knacken.

Die Reichweite der 30 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie gibt Peugeot mit 450 Kilometern an. Danach ist das Auto erst einmal in einer speziellen Parkbox, die gleich mit konzipiert wurde, am besten aufgehoben. Das Anschließen ans Stromnetz macht diese Box überflüssig. Auf ihrem Dach sind Solarzellen montiert, die Sonnenenergie in einer Pufferbatterie speichern. Ein Ladegerät für weitere erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft wurde laut Hersteller ebenfalls entwickelt.

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Fotos: Hersteller
Ort: Paris

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