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Faszination  Faszination: Rolls-Royce 200EX

Spar-Röll(s)chen



Wer nach der Finanzkrise statt Mega- nur noch Super-reich ist, der muss auch beim Rolls kürzer treten. Der seriennahe 200 EX bedient sich bei der Technik des 7er BMW - und ist ein echtes Billigauto. Für einen Rolls.

 
 Rolls-Royce 200EX
  
 Rolls-Royce 200EX  - Foto: Hersteller  Rolls-Royce 200EX - Foto: Hersteller  Rolls-Royce 200EX - Foto: Hersteller  Rolls-Royce 200EX - Foto: Hersteller  Rolls-Royce 200EX - Foto: Hersteller  Rolls-Royce 200EX - Foto: Hersteller

Den Rolls-Royce verschrotten, weil die Uhr zu laut tickt? Das ist heutzutage nicht mehr drin. In der Krise muss sogar die Emily sparen – könnte man meinen. Stimmt natürlich nicht, denn dass die britische Nobelmarke ihr Programm nach unten abrundet, ist schon länger bekannt. Und bei Rolls ist selbst "unten" relativ. Bis vor wenigen Jahren war es ohnehin üblich, dass die Briten ein Einstiegsmodell im Programm hatten, welches statt wahnsinnig verschwenderisch nur unheimlich luxuriös daherkam. Nun steht ein Ausblick auf den Rolls für die geringfügig Besserverdienenden auf dem Genfer Salon.

"Der 200 EX ist eine Limousine, die einen anderen Auftritt und einen jüngeren Esprit hat, als man es bisher von einem Rolls-Royce gewohnt war", findet Chefdesigner Ian Cameron. Das augenfälligste Merkmal, in dem sich der Bug des 5,4 Meter langen und 1,9 Meter breiten 200 EX von den bulligen Fronten seiner Adelsgenossen unterscheidet, sind die unterschiedlich geformten Scheinwerfer und der Kühlergrill. "Wir haben den Stil des Grills weniger an einen traditionellen Säulentempel, sondern etwas mehr an den Lufteinlass eines Flugzeugtriebwerks angelehnt", erläutert Cameron.

Die hinteren Türen sind wie gewohnt an der C-Säule angeschlagen und schwenken nach vorne auf. "Coach Doors" nennen die Engländer diese Türen, die in einem Winkel von bis zu 83 Grad öffnen. Die Fond-Sitze sind weit hinter der C-Säule platziert, so dass die Köpfe der Passagier vor neugierigen Blicken von draußen gut geschützt sind.

Bei der Farbe der Karosserie – Verzeihung, des Exterieurs – haben sich die Rolls-Schöpfer für "Darkest Tungsten" entschieden. Motorhaube und A-Pfeiler setzten sich davon mit einem gebürsteten Silbersatin ab. Das Interieur, auf dessen Schallisolierung jedes Tonstudio neidisch wäre, beherrschen feinstes Leder, edles Gehölz und sorgsam gearbeitetes Metall. Wer es genau wissen möchte: Das Naturleder hat den Farbton Crème Light, die Teppiche sind in Cornsilk gehalten und der Dachhimmel besteht aus einem Kaschmirmischgewebe. Das Holzfurnier hört auf den schönen Namen Santos Palisander.

Wie eng die technische Verwandtschaft mit dem 7er BMW nun wirklich ist, bleibt ein Geheimnis. Man fragt ja auch nicht die Queen, welche Unterwäsche sie trägt. Im Maschinenraum des relativ kleinen Rolls - ein Phantom misst ja auch nur schlappe 5,6 Meter - kümmert sich ein neu entwickelter V12-Motor um die profane Pflicht der Fortbewegung. Und eben jener Zwölfender mit sechs Litern Hubraum dürfte demnächst auch im 7er seinen Dienst antreten.

Die Serienversion des 200EX soll im September auf der IAA präsentiert werden. Einen offiziellen Preis gibt es noch nicht, die Gerüchteküche kreist aber zielsicher um die Hausnummer 200.000 Euro. Das entspräche immer noch mehr als zwei Dutzend Dacia Logan, wäre aber ein Schnäppchen im Vergleich zum Rest der Modellpalette. Für den Phantom zum Beispiel muss man sein Schweizer Bankkonto um mehr als das Doppelte erleichtern, beim Drophead Coupé ist man sogar erst ab 433.000 Euro dabei.

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Fotos: Hersteller

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