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 Fisker Karma  Faszination: Fisker Karma

Elektro-Porte



Der Maserati Quattroporte gilt seit Jahren als die schönste Sportlimousine auf dem Markt. Ab 2010 könnte es einen amerikanischen Konkurrenten geben – den Fisker Karma. Und der ist auch noch ökologisch korrekt.

 
 Fisker Karma
  
 Fisker Karma - Foto: Grundhoff  Fisker Karma - Foto: Grundhoff  Fisker Karma - Foto: Hersteller  Fisker Karma - Foto: Grundhoff  Fisker Karma - Foto: Grundhoff  Fisker Karma - Foto: Hersteller
Die aktuellen Hybrid-Fahrzeuge haben kaum Chancen, bei irgend einem Schönheitswettbewerb einen Blumenstrauß zu gewinnen. Das beste Beispiel: Der nun wirklich nicht sehr schmucke Öko-Evergreen Toyota Prius. Nissans Altima Hybrid oder der Honda Civic sind kaum schmucker. Fisker, bisher als Hersteller von exklusiven Sportwagen-Kleinserien bekannt, will nun den Traum vom elektrogetriebenen Tesla Roadster in das Luxussegment bringen.

Auf der Detroit Motor Show feiert der Fisker Karma seine Weltpremiere. Die elegante und sportliche Luxuslimousine mit einer Gesamtlänge von 4,98 Metern ist der real gewordene Coupé-Traum mit vier Türen - und sauber noch dazu. Der Überhänge sind kompromisslos kurz, die Seitenlinie muskulös und Front- sowie Heckpartie einfach eine Augenweide.

Fette 1,98 Meter breit und auf 22 Zoll großen Breitreifen unterwegs, zöge er an der Seite von Maserati Quattroporte, Mercedes CLS und Porsche Panamera alle Blicke auf sich – wenn er denn Realität werden sollte. Bisher gibt es nicht mehr als einen Technologieträger.

Angetrieben werden soll der viersitzige Karma von der Kombination aus einem kraftvollen Vierzylinder-Benzinmotor und einem Elektrotriebwerk, dass an der 110- oder 220 Volt-Steckdose in der eigenen Garage aufgeladen werden kann. Nur mit dem Elektromotor hat der Karma eine Reichweite von rund 80 Kilometern. Ein Spurt von 0 auf 100 km/h in sechs Sekunden, 200 km/h Spitze und eine Höhe von gerade einmal 1,31 Meter belegen die Sportlichkeit.

Als Sonderausstattung soll der Fisker Karma über ein Solardach verfügen, das nicht nur die Akkus auflädt, sondern auch den Innenraum der geparkten Luxuslimousine klimatisiert.

Der Karma soll ab 2009 in einer Serie von jährlich 15.000 Fahrzeugen in den USA produziert werden. Sein Einstiegspreis: 80.000 US-Dollar. Laut Fisker ist die Gewinnschwelle bei 7.500 Autos erreicht. In welchem Werk der Karma vom Band laufen soll, steht jedoch noch nicht fest.

 Text: Stefan Grundhoff Eine eMail an Stefan Grundhoff schickenStand: 15.01.2008
 Fotos: Hersteller Auf Artikel linken
  
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