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Faszination  Faszination: Mitsuoka Orochi

Nicht süß, sondern giftig



Die Japaner lieben deutsche Sportwagen. Doch was ist schon ein BMW M3, ein AMG-Mercedes oder ein Porsche 911 gegen einen Mitsuoka Orochi? Schon optisch stellt die »Schlange« ihre Konkurrenz in den Schatten?

 
 Mitsuoka Orochi
  
 Mitsuoka Orochi  - Foto: Hersteller  Mitsuoka Orochi - Foto: Hersteller  Mitsuoka Orochi - Foto: Grundhoff  Mitsuoka Orochi - Foto: Hersteller  Mitsuoka Orochi - Foto: Hersteller  Mitsuoka Orochi - Foto: Hersteller

Die Einwohner von Tokio kommen seit Monaten aus dem Staunen nicht aus: Ein bissiger Renner rollt durch die Straßen der Millionenstadt – wenn auch in homöopathischen Dosen. Mehr Flunder als Rennwagen – das ist der Mitsuoka Orochi.

Was wäre, wenn der erste Orochi nach Deutschland käme? Vielleicht sogar seine erste Runden auf der Nordschleife des Nürburgrings drehen würde? Die japanische Eroberung des europäischen Sportwagenmarktes ist noch nicht sehr wahrscheinlich - doch der Mitsuoka Orochi hätte die Qualität, sich auf dem härtesten Automarkt der Welt mit den Besten zu messen.

Der erstmals 2001 auf der Tokio Motor Show als Konzeptstudie präsentierte Orochi (das bedeutet übersetzt "mächtige Schlange") ist ein so famoser Hingucker, wie es auf dem weltweiten Sportwagenmarkt kaum einen zweiten gibt. So kantig und puristisch, wie sich ein Lamborghini Gallardo präsentiert, so organisch-rundlich und elegant kauert der Orochi auf der Straße.

Die bekanntermaßen autoverrückten japanischen Fans mussten lange warten, ehe die erste Superflunder ausgeliefert wurde. Einige hatten schon befürchtet, dass der ausschließlich in Handarbeit gebaute Orochi wie andere Messestudien in der Pipeline von Mitsuoka Motors hängen bleiben würde.

Auf dem Heimatmarkt hat sich Firmengründer und Sportwagenfan Mitsuoka mit Sitz in Toyama bereits seit langem einen Namen als Autofreak gemacht. Ähnlich wie der deutsche Autoveredler Bitter in den 70er Jahren kreierte er eigene Fahrzeuge, die Modellen wie Jaguar MK II und Rolls Royce allerdings verblüffend ähnlich sahen.

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Mischung aus MC12 und F430
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Bei seinem neuesten Streich hat Mitsuoka bei keinem geringeren als Batman abgekupfert. Denn gerade mit einer dunklen Lackierung könnte der nicht einmal 1,20 Meter hohe Orochi auch aus einer Filmkulisse stammen. Ähnlich wie der deutsche Bastler Bitter beschränkt sich die Baukunst von Mitsuoka in erster Linie auf Karosserie und Chassis.

So wird auch der 4,56 Meter lange Orochi, der mit seinem Vier-Augen-Gesicht einer Mischung aus Maserati MC12 und Ferrari F430 gleichkommt, von einem Lexus-Triebwerk aus dem RX 330 befeuert. Der 3,4 Liter große Sechszylinder in Mittelmotorbauweise leistet 170 kW/231 PS und ein maximales Drehmoment von 330 Nm. Die Motorleistung wird von einer Lexus-Fünfstufenautomatik auf die Hinterachse übertragen.

Trotz leicht modifizierter Elektronik ist sie auf Komfort und nicht auf Spurtvermögen ausgelegt. So lässt sich auch die überschaubare Dynamik beim Spurt von 0 auf 100 km/h in knapp sieben Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von abgeregelten 250 km/h erklären. In Japan stört das kaum jemanden. Auf den meisten Autobahnen dort darf man ohnehin maximal 100 km/h schnell fahren.

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Düsterer Innenraum
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So spektakulär sich das Karosseriekleid des Orochi mit seinen ungewöhnlichen Rundungen, den wenigen Kanten und überraschenden Wellen präsentiert, so gewöhnlich geht es im Innenraum zu. Enge Lederstühle lassen keinen Zweifel daran, in einem echten Sportwagen zu sitzen. Viel Leder, griffiges Steuer und ein wenig passender Automatikwahlhebel bilden eine Mischung aus Honda S2000 und Lexus GS 430.

Der Pilot ist beeindruckt – oder eben auch nicht. Denn Schulter- und Kopffreiheit sind trotz 2,50 Metern Radstand subjektiv noch knapper als die Realität. Es ist düster im Innenraum, die Heckscheibe ist winzig und nur ein kleiner Teil der Seitenscheiben lässt sich elektrisch öffnen.

In Japan ist der knapp 1,7 Tonnen schwere Mitsuoka Orochi seit Ende April auf dem Markt. Zu Preisen ab knapp 12 Millionen Yen, was umgerechnet rund 75.000 Euro entspricht. Bisher noch nicht zu haben ist der Mitsuoka Orochi Kabuto, der erstmals auf der Tokio Motor Show Ende Oktober seine Weltpremiere feierte und sich mit Leichtbauelementen wie Karbon und Kohlefaser noch sportlicher als sein Bruder präsentiert.

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Fotos: Hersteller

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