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Faszination  Faszination: Leopard Roadster

Raubtier-Kapitalismus



Er hört auf den bissigen Namen Leopard, leistet zähnefletschende 405 Pferdestärken und kostet mehr als 100.000 Euro. Dafür bietet der Roadster aus Polen aber auch Exklusivität bis ins letzte Detail.

 
 Leopard
  
 Leopard  - Foto: Hersteller  Leopard - Foto: Hersteller  Leopard - Foto: Hersteller  Leopard - Foto: Hersteller  Leopard - Foto: Hersteller  Leopard - Foto: Hersteller

Klassische Jaguar, Triumph und Healeys sind eine feine Sache - und haben schon so manchen Besitzer mit ihrer mimosenhaften Technik in den Wahnsinn getrieben. Wer echtes Roadster-Feeling erleben will und Nachbauten nicht ausstehen kann, sollte mal einen Blick gen Osten werfen. Dort hat sich nämlich Leopard einen Namen gemacht.

Optisch erinnert der polnische Roadster an den Klassiker Morgan. Der Leopard soll "dieses unzerstörbare Gefühl der Vergangenheit wieder beleben, aber verbunden mit den Erwartungen, die man an eine moderne Konstruktion stellen kann", heißt es im Hersteller-Prospekt. So hat der Leopard denn auch ein stabiles Space Frame-Chassis und eine Karosserie aus Aluminium. Unter der lang gezogenen Haube faucht ein V8-Motor mit sechs Litern Hubraum, 405 PS und einem maximalen Drehmoment von 542 Newtonmetern. Das Aggregat haben sich die Polen bei General Motors eingekauft – dort hilft es der Corvette auf die Sprünge.

Mit dem 1,1 Tonnen leichten Leopard hat der V8 natürlich leichtes Spiel. Weniger als vier Sekunden braucht das polnische Raubtier für den Sprint auf 100 km/h. Bei 250 km/h wird abgeregelt – so eilig dürfte es in dem offenen Roadster aber niemand haben. Für die Verzögerung sorgen vier innenbelüftete Scheibenbremsen. Geschaltet wird im Leopard mit einem Sechsganggetriebe.

Der Innenraum ist ein Traum aus feinstem Leder und schickem Aluminium. Für die Lederarbeiten hat das polnische Unternehmen einen renommierten Sattel-Macher engagiert. Das Leder-Lenkrad und der Schaltknüppel liegen perfekt in der Hand, sechs Uhreninstrumente beherrschen das Armaturenbrett. Neben Tacho (geht bis 300 km/h) und Drehzahlmesser (geht bis 8000 Touren) informieren die Rundanzeigen über Kraftstoffverbrauch, Kühlwassertemperatur, Öldruck und den Ladezustand der Batterie.

Zum klassischen Roadster-Ambiente kommt aber auch Hightech: Ein Satelliten-Navigationssystem und eine Freisprecheinrichtung fürs Handy gehören zur Standardausstattung des Leopard. Der 80-Liter-Tank sorgt für große Reichweiten - allerdings verbraucht der Roadster im Durchschnitt auch 10,2 Liter Sprit.

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Fliegenfischen
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Bei der Frontscheibe gibt es zwei Möglichkeiten. Puristen bestellen den Leopard mit zwei winzigen Klappscheiben, die wohl nur verhindern, dass man schon nach kurzer Fahrt ein halbes Dutzend Fliegen zwischen den Zähnen hat. Auch eine komplette Windschutzscheibe mit kleinen Seitenfenstern ist zu haben - ebenso wie ein Verdeck. In der Grundausstattung gibt es nur eine Schutzhülle, die den Innenraum vor Regen bewahrt und mit kleinen Knöpfen rundum befestigt wird – wie man das zum Beispiel vom Austin-Healey Sprite kennt.

Und wie jede Roadster-Geschichte begann auch die des Leopard mit einem britischen Auto. Ein Jaguar SS 100 war es, der den jungen polnischen Ingenieur Zbyslaw Szwaj im vorigen Jahrhundert extrem beeindruckte. Zusammen mit dem schwedischen Sportwagen-Enthusiasten Alf Näslund arbeitete Szwaj an seinem Traum: Einen eigenen Sport-Flitzer zu bauen.

Während die Amerikaner mit der ersten Corvette ganz ungeniert das britische Roadster-Konzept kopieren konnten, war die Sache hinter dem Eisernen Vorhang nicht so einfach. Nur unter Schwierigkeiten konnten sich Szwaj und Näslund miteinander austauschen. Die Telefone wurden abgehört, die Briefe zensiert. Als schließlich die Sowjetunion zusammenbrach und Polen von der kommunistischen Diktatur befreit wurde, war der Weg frei. Szwaj und Näslund konnten ihren Traum verwirklichen und begannen, Roadster zu konstruieren.

Heute baut die neu gegründete polnisch-schwedische Gesellschaft "Leopard Automobile" in Mielec ein paar Dutzend Autos pro Jahr – alle in Handarbeit. Und für die Zukunft hat man in Mielec auch Pläne geschmiedet: Erste Designzeichnungen für ein schnittiges Coupé sind schon aufgetaucht.

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Text:  Eine eMail an Sebastian Viehmann schicken Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller

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