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Dodge Viper SRT-10  Fahrbericht: Dodge Viper SRT-10

Urknall



Diese Autohersteller müssen einfach verrückt sein! Tempolimit? Durchschnittsverbrauch? Partikelfilter? Betriebskosten? DaimlerChrysler setzt dem die Krone auf und bringt die neue Dodge Viper SRT-10 auch auf den deutschen Markt.

 
Dodge Viper SRT-10
  
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Dodge Viper SRT-10
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Dodge Viper SRT-10
[+] Atemberaubende Fahrleistungen, ausgeprägtes Sportwagen-Flair, überragende Fahrdynamik
[-] Ein- und Ausstieg beschwerlich, kleiner Kofferraum, hohe Kosten, eingeschränkter Federungskomfort

Mit Worten allein ist dieser Sportwagen kaum zu beschreiben. Die Viper war schon immer etwas besonderes, etwas Gefährliches – einfach unberechenbar. Das ist bei der neuesten Auflage des US-Power-Boliden nicht anders. Wer einen SRT (steht für Street Racing Technologies) über die Straße donnern lässt, sollte vorher einen Waffenschein machen. Unter der schier nicht enden wollenden Motorhaube donnern die Zylinderblöcke nur so. 8,3 Liter Hubraum, zehn Zylinder in V-Form, 711 Nm und bullig grollende 372 KW / 506 PS – das reicht für Tempo 306 – locker! 0 – 100 km/h in weniger als vier Sekunden. Fahrhilfen? Fehlanzeige! Außer ABS ist nichts an Bord – nicht einmal ein Bremsfallschirm. Doch selbst die beeindruckenden Motordaten können kaum beschreiben, wie man in der neuen Viper unterwegs ist. Der Hintern des Piloten sitzt nur wenige Zentimeter über der Höchstleistungen vollbringenden Hinterachse. Das Viperdesign hat sich bei der dritten Auflage des Supersportwagens kaum verändert. Der Name ist Programm. Wie eine giftige Schlange kauert die Dodge Viper SRT-10 auf der Straße. Wartet nur darauf, endlich ihre nächsten Opfer ins Visier zu nehmen. Ihre Opfer – das sind die Autobahnen, Landstraßen, Kurven und das Benzin; der Verbrauch lässt sich nur allzu leicht in Bereiche von über 30 Litern auf 100 km drücken.

Der Vortrieb des V-10-Aggregats ist brutal. Omnipotent drückt der Dodge seine Insassen in die Sitze. Die Gesichtszüge scheinen beim Beschleunigen zu entgleiten. Die Geschwindigkeit ist nicht allein an vorbei fliegenden Autos, Bäumen oder Häuserzeilen zu ermessen. Dreht das Aggregat erst einmal über die 3.000 U/min-Marke, kann man sein Wort in dem Roadster kaum noch verstehen. Das Soundsystem kann man getrost ausstellen. Mächtige Explosionen unter der Haube pressen die 1,6 Tonnen schwere Viper unnachgiebig nach vorn. Das schlecht sitzende Cabriodach pfeift nervig im Hintergrund. Wen stört’s? Irgendwann erreicht der SRT die 300 km/h-Marke und lässt auch sie problemlos hinter sich.

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Das Fahrwerk ist ein Gedicht
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Dabei ist die Dodge Viper von geübter Hand überaus angenehm zu fahren. Nach dem schwierigen Einstieg in die engen Sportsitze fühlt man sich angenehm wohl. Die Teil-Ledersitze passen wie ein Maßanzug – von unbequemem Motorsport-Feeling keine Spur. Das griffige Lenkrad liegt ebenfalls gut in der Hand. Die Pedale werden elektrisch justiert. Schließlich wird der rechte Arm auf dem überbreiten Mitteltunnel abgelegt. Hier thront der puristische Schaltknauf mit Aluminium-Einfassung. Die Schaltung liegt gut in der Hand, lässt jedoch einige Wünsche offen. Die Gänge lassen sich nur mit Krafteinsatz einlegen. Zudem ist das Sechsgang-Getriebe etwas knochig. Doch schnelle Schaltvorgänge kann man sich getrost sparen. Auf Landstraßen und Autobahnen braucht man kaum mehr als den fünften Gang, der Dank des wuchtigen Drehmoments von 711 Nm bei 4.250 U/min nie überfordert ist. Ansonsten ist man mit dem dritten Gang gut unterwegs.

Das Fahrwerk ist ein Gedicht. Kurve oder Gerade – die Viper zieht mit gleicher Geschwindigkeit unbeirrt ihre Bahnen und hinterlässt nur ungläubige Blicke. Dabei wirkt es nie unkomfortabel oder hart. Das Gesamtpaket stimmt – die nächste Kurve kann kommen. Einzig auf schlechten Fahrbahnbelägen wirkt die Viper etwas ruppig und hat Probleme ihre Kraft auf die Straße zu bekommen. Doch aufgepasst: Durch ein Zucken im Fuß macht sich das Viper-Heck schnell selbstständig – das war es dann. Höchsten Motorsportansprüchen genügt die Brembo-Bremsanlage, die aus jeder Geschwindigkeit mächtig verzögert. Den Rest erledigen die 275er Reifen vorn und die 345er Reifen hinten.

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Innen: Preiswertes Plastik
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Das sportliche Outfit der Dodge Viper SRT-10 begeistert jedoch ausschließlich von außen. Innen ist die Viper nicht gerade ein Augenschmaus. Besonders die beeindruckend wuchtige Mittelkonsole erstrahlt in preiswertem Plastik. Etwas Aluminium oder hochwertiger Kunststoff hätten es durchaus sein dürfen. Das Auge isst schließlich auch mit. Denn ansonsten passt die Qualitätsanmutung des US-Boys. Die Ausstattung bietet elektrische Fensterheber, Teilledersitze, Xenonlicht, Klimaanlage und Reifendruck-Kontrolle. Gegen Aufpreis gibt es sogar ein Navigationssystem, das einen ohne Umwege zum „nächsten Nürburgring“ führen kann. Einzig zwei Hürden sind zu überwinden. Zunächst sollte man den Kaufpreis von 105.000 Euro auf den Tisch legen können. Angesichts des Komplettpaketes sicher kein unfaires Angebot. Zum anderen kommen pro Jahr nur rund 150 Schlangen auf den Deutschen Markt. Da heißt es schnell zubeißen.

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Fotos: Hersteller

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