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Dodge Caliber 2.0 Turbodiesel  Fahrbericht: Dodge Caliber 2.0 CRD

Amerikanische Herausforderung



Mit dem Dodge Caliber will Chrysler in Europa vor allem VW Golf & Co. auf die Hörner nehmen. Helfen sollen dabei eine maskuline Optik und ein Kampfpreis von unter 15.000 Euro. Der Macho aus Amerika: Außen bullig, innen billig?

 
Dodge Caliber 2.0 Turbodiesel
  
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Dodge Caliber
[+] Günstig in der Anschaffung, viel Platz innen, umfangreiche Serienausstattung, pfiffige Detaillösungen, gutes Fahrwerk, umfangreiche Garantieleistungen
[-] Partikelfilter nur gegen Aufpreis, viel Plastik im Innenraum, schlechtes Automatikgetriebe, wahrscheinlich geringer Wiederverkaufswert

Thomas Hausch, bei Chrysler für den internationalen Verkauf zuständig, weiß genau, wo im Konzern die Marke Dodge zu finden ist: "Wenn Chrysler die Designer-Hose ist und Jeep die Kaki - dann ist Dodge die Jeans." Dodge - das ist die Marke, die die echten Kerle fahren. Die, die stolz sind auf die Schwitzflecken auf ihrem T-Shirt. Die sich abends zuhause erst einmal das Maschinenöl von den Händen waschen, bevor sie sich mit der Familie zu Pizza und Hamburger an den Tisch setzen. Al Bundy fährt Dodge. Und die Blues Brothers. Und, wenn es nach Thomas Hausch geht, demnächst auch ein paar deutsche echte Kerle: "Deutschland wird Dodgeland." Da sprüht er vor Optimismus. Und seine Truppe trägt schon mal "Dodgeland"-T-Shirts.

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Schlüsselattribute
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In Zahlen gegossen klingt die amerikanische Euphorie dann allerdings doch etwas realistischer. 1,4 Prozent Marktanteil möchten die Marketingstrategen europaweit bis 2009 mit der Marke Dodge erreichen. Und der Caliber ist der erste Schritt dahin. Der Einstieg in den westeuropäischen Markt.

Wenn der Caliber ab dem 10. Juni neben Chrysler und Jeep bei den Händlern steht, soll er gleich "die Schlüssel-Attribute der Marke Dodge aufweisen", sagt Hausch: "Mutig, kraftvoll, leistungsfähig und clever."

So schlecht stehen die Chancen gar nicht, schaut man sich das Gesamtpaket Dodge Caliber genauer an. Chrysler will ihn verstanden wissen als mutig gestyltes und erschwingliches Einstiegsmodell in die Kompaktklasse. Mutig gestylt? Wenn man darunter eine bullige und maskuline Optik versteht, mit großem Kühlergrill, breiten Rädern, kleinen Fensterflächen und Maßen, die weniger an einen VW Golf erinnern denn an einen ausladenden Crossover mit SUV-Genen - dann mutig gestylt. In jedem Fall hebt sich der Caliber sichtlich ab von seinen anvisierten Konkurrenten. Erschwinglich? Bei 14.990 Euro geht es mit dem 1,8-Liter-Basis-Caliber los. Dafür gibt es nicht mal einen Billig-Golf. Geschweige denn einen mit den 150 PS des "kleinen" Caliber. "Keiner bietet so viel PS pro Euro", verkündet denn auch Thomas Hausch. Kompaktklasse? Na ja, vielleicht nach amerikanischem Maßstab: Immerhin bringt es der Caliber auf eine Länge von 4,42 Meter - fast 20 Zentimeter mehr als ein Golf Plus.

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Eine Welt aus Plastik
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Zwiespältiger wird es da schon, wenn man die Türen öffnet und einsteigt in den Caliber. Vom Platz her kann er gut mithalten: Kopf, Ellenbogen, Schultern, Knie - nichts engt ein. Auf der anderen Seite: Rundum nichts als Hartplastik. Nicht mal ein Schräubchen aus Metall ist irgendwo zu sehen. Und geschweige denn eine Zierleiste aus Holz oder Alu. Sorry, fast übersehen: Die Zierringe rund um die Anzeigeinstrumente sind in "Aluminium-Optik" zu haben. Gegen Aufpreis. Immerhin macht das Plastik den Eindruck von hochwertigem Plastik. Die beiden Materialfarben sind angenehm zurückhaltend, die Formen modern und die Oberflächen angenehm strukturiert.

Mit der Bestuhlung kann man leben - die Sitzflächen sind zwar ein wenig kurz geraten, aber sie sind angemessen straff und bieten ordentlichen Seitenhalt. Die hohe, SUV-artige Sitzposition sorgt für gute Sicht, die in Linkskurven allerdings etwas von der breiten A-Säulen und dem großen Seitenspiegeln behindert wird. Instrumente und Schalter sind übersichtlich und ebenso klar wie einfach zu bedienen. Männer mögen's einfach.

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Was Mann so braucht
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Und sie mögen es, wenn man ihre wichtigsten Komfortbedürfnisse so ernst nimmt, wie Dodge es im Caliber tut. So gibt es ein großes Handschuhfach mit einer Ablage für bis zu vier Getränkeflaschen - von der Klimaanlage immer kühl gehalten. Die Cupholder zwischen den Sitzen sind dank einem Leuchtring immer klar zu treffen. Die hintere Dachleuchte läßt sich heraus nehmen und als Taschenlampe nutzen. Und gegen Aufpreis gibt es in der Heckklappe eine herausklappbare Lautsprecher-Einheit, mit der sich jeder Strand und jede Grillparty ausreichend beschallen läßt. Yeah, man.

Mag der Caliber noch so sehr nach SUV aussehen: Die Antriebskraft geht immer nur auf die Vorderräder. Und das sorgt bei so viel PS unter der Haube trotz des guten und straffen Fahrwerks gelegentlich dafür, dass es beim Beschleunigen merkbar in der Lenkung rupft. Beim 2.0-Liter-Diesel mehr als beim 2.0-Liter-Benziner. Denn während der nur mit 6-Gang-Handschaltung lieferbare Diesel es schafft, seine 103 kW/140 PS auch tatsächlich halbwegs auf die Straße zu bringen, sorgt die serienmäßige Automatik beim Benziner dafür, dass die Lenkung von den 115 kW/156 PS nicht sehr viel mitbekommt.

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Rasenmäher
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Der Fahrer leider auch nicht. Die stufenlose CVT-Automatik ist - zurückhaltend ausgedrückt - eine Katastrophe. Und ganz sicher nicht der sportlichen Image-Bildung förderlich. Wenn man, zum Beispiel auf der Beschleunigungsspur, Vollgas gibt, passiert - gar nichts. Nur höchst gemächlich setzt sich der Caliber in Trab. Von Galopp mal ganz zu schweigen. Dafür aber heult er auf wie ein Rasenmäher, dem das Gras zum Schneiden ausgegangen ist. 186 km/h Spitze? Mag sein. 11,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h? Aber doch nicht mit CVT. Dabei ist der Benzinmotor eigentlich das angenehmere Aggregat. Kultivierter als der lautstark nagelnde Diesel, den Dodge übrigens bei Volkswagen einkauft. Der hat ein Drehmoment von 310 Nm und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 196 km/h. Und ihm glaubt man die 9,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h zumindest. Der Diesel soll laut Dodge nur 6,1 Liter auf 100 km verbrauchen.

Klare Bitte also: Schnellstens auch eine Handschaltung zumindest als Option für den Benziner. Und wenn wir schon bei den Unausgegorenheiten im Gesamtpaket Caliber sind. ESP gibt es derzeit nur für den Diesel - die Benziner soll es damit erst ab August geben. Und ein Partikelfilter für den Diesel gibt es nur gegen den happigen Aufpreis von fast 800 Euro.

Schon in der Grundversion ist der Caliber durchaus ordentlich ausgestattet - und bringt eine Garantie mit, bei der Dodge drei Jahre lang alle Wartungs- und Reparaturarbeiten samt den Verschleißteilen übernimmt. Wer mehr will, kommt um eines der beiden höherwertigen Ausstattungspakete nicht herum. Dann allerdings schafft auch der Caliber ohne Probleme den Sprung über die 23.000 Euro.

Dodge Caliber 2.0 Turbodiesel
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