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Daewoo Lacetti 1.8 CDX  Praxistest: Daewoo Lacetti 1.8 CDX

Auf dem Sprung



Raider heißt jetzt Twixx - und Daewoo demnächst Chevrolet. Immerhin bleiben die Namen der Modellreihen gleich. Und egal ob er als Koreaner oder Ami daherkommt: Der Lacetti lockt als preiswerte Alternative zu Golf und Co.

 
Daewoo Lacetti 1.8 CDX
  
Daewoo Lacetti 1.8 CDX - Foto: Hersteller Daewoo Lacetti 1.8 CDX- Foto: Hersteller Daewoo Lacetti 1.8 CDX- Foto: Hersteller Daewoo Lacetti 1.8 CDX- Foto: Hersteller Daewoo Lacetti 1.8 CDX- Foto: Hersteller Daewoo Lacetti 1.8 CDX- Foto: Hersteller
Daewoo Lacetti 1.8 CDX
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Daewoo Lacetti 1.8 CDX
[+] Kräftiger Motor, großzügige Platzverhältnisse innen, gute Verarbeitung, umfangreiche Ausstattung, günstig in der Anschaffung
[-] Kleiner Kofferraum, nur Euro 3, kein ESP, relativ hoher Verbrauch, lauter Motor

Das ist Globalisierung. Im Test lief der im asiatischen Gunsan gebaute Golf-Rivale noch unter dem koreanischen Label "Daewoo" - in ein paar Wochen schon firmiert er uramerikanisch als Chevrolet. Das Design stammt von dem italienischen Altmeister Giugiaro, der Motor von Holden in Australien und das Fahrwerk wurde in England abgestimmt. Verkauft wird der Noch-Daewoo über die deutschen Opel-Niederlassungen - und über alles wacht der US-Konzern General Motors. Was kann bei soviel globalem Kuddelmuddel schon herauskommen?

Ein passables Auto zu einem sehr passablen Preis.

Optisch ist der Lacetti - dank italienischer Federführung - ein durch und durch europäisches Auto. Weder langweilig noch gewagt - gefällige Hausmannskost für den Alltag eben. Ein bisschen sieht man ihm an, dass sein Schöpfer Giorgetto Giugiaro seinerzeit schon beim Ur-Golf den Zeichenstift führte. Das Heck des Lacetti: harmonisch, eigenständig und durchaus sportlich. Die Seitenlinie geschwungen und strukturiert. Die Front dynamisch und mit schwungvollen Scheinwerfer-Augen. Kein Koreaner mehr, den man schamvoll ein paar Straßenecken weiter parkte. Wegen der Nachbarn. Mit dem Lacetti kann man sich sehen lassen - nicht nur, weil Geiz immer noch geil ist.

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Viel Platz, auch hinten
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Denn unter der ansehnlichen Außenhaut finden sich viele Annehmlichkeiten, die für 15.780 Euro anderswo mitnichten üblich sind. Zum Beispiel eine rundum saubere Verarbeitung, Klimaautomatik, ferngesteuerte Zentralverriegelung, Seiten-Airbags, CD-Radio, Isofix-Befestigungen und mehr. Was fehlt sind ein nicht einmal gesondert zu bestellendes ESP und Kopfairbags zum Beispiel. Das Armaturenbrett ist klar gegliedert und aufgeräumt, ohne elektronischen Schnickschnack. Alle Schalter und Knöpfe sind da, wo sie hingehören und gut bedienbar - einen Computerkurs muss man für den Lacetti nicht besuchen.

Der Radstand von 2,60 Metern sorgt für ordentlich Platz im Innenraum. Den Passagieren wird selbst auf längeren Ausflügen nicht eng - auch auf der Rückbank gibt es genügend Beinfreiheit. Die Vordersitze sind straff gepolstert, haben ordentlich lange Sitzflächen und lassen sich gut einstellen - unterstützt wird der individuelle Sitzkomfort auch durch das in Höhe und Körperabstand einstellbare Lenkrad. Bei so viel Platz für die Passagiere ist der Platz für deren Gepäck allerdings zu kurz gekommen: Voll bestuhlt fasst der Kofferraum nur 245 Liter - Golf und Astra haben ein sattes Drittel mehr aufzuweisen und selbst der Opel Corsa hat noch 15 Liter mehr zu bieten. Und auch die 1045 Liter bei umgeklappter Rückbank sind nicht gerade berauschend. Noch ärgerlicher ist die uneben kippelige Struktur des Kofferraum-Bodens: Etwas zu flott in die Kurve und der frisch gekaufte Sprudelkasten verwandelt den Laderaum in eine nasstiefende Scherbenwüste.

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Preiswertes Alltagsauto
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Dabei sind flotte Kurvenfahrten durchaus drin. Der Vierzylinder unseres getesteten Lacetti 1.8 CDX entwickelt aus 1799 ccm immerhin 90 kW/122 PS und ein Drehmoment von 165 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 194 km/h, der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h dauert 9,5 Sekunden. Das reicht für flottes Vorankommen, erst recht, da der Lacetti gut am Gas hängt. Den Verbrauch gibt Daewoo mit im Schnitt 7,5 Liter Super an. Im Test selbst kamen wir auf gut über neun Liter - bei zugegeben flotter Fahrweise. Ärgerlich: Der Motor schafft nur Euro 3. Die Schaltung ist ausreichend exakt, aber etwas kratzig und mit zu langen Schaltwegen gesegnet. Wer sportlich unterwegs sein will, muss sich bei flottem Tempo mit einer durchaus ordentlichen Geräuschkulisse anfreunden. Die Geschwindigkeitsabhängige Servolenkung ist ausreichend direkt, aber etwas gefühllos.

Leicht zwiespältige Gefühle hinterlässt auch das etwas halbgare Fahrwerk. Einerseits schlagen Bodenwellen bis ins Kreuz durch, andererseits schwabbelt die weiche Federung das Auto mitunter um die Kurven. Auch ohne ESP bleibt der Lacetti mit seinem leicht über die Vorderräder schiebenden Eigenlenkverhalten im Rahmen der Physik immer beherrschbar.

Bleibt als Fazit: Der Lacetti 1.8 CDX ist ein preiswertes Alltagsauto ohne elektronischen Overkill und lange Aufpreisliste, das es mit Golf und Astra durchaus aufnehmen kann - mit 15.780 Euro Einstandspreis allerdings rund 3000 Euro preiswerter.

Daewoo Lacetti 1.8 CDX
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Text:  Eine eMail an Jürgen Wolff schickenDaewoo Auf Artikel linken
Fotos: Hersteller

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