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Autoklassiker  Autoklassiker: 50 Jahre Porsche 911 (III)

Auf der Überholspur



Bis zur nächsten Generation (996) lässt sich Porsche nicht viel Zeit, sie erscheint schon 1997. Der Wagen setzt Maßstäbe und sorgt vor allem wegen seiner Spiegelei Scheinwerfer für Gesprächsstoff.

 
 Porsche 911 (Teil 3)
  
 Porsche 911 (Teil 3)  - Foto: Hersteller  Porsche 911 (Teil 3) - Foto: Hersteller  Porsche 911 (Teil 3) - Foto: Hersteller  Porsche 911 (Teil 3) - Foto: Hersteller  Porsche 911 (Teil 3) - Foto: Hersteller  Porsche 911 (Teil 3) - Foto: Hersteller

Der Sechszylinder leistet zunächst 300 und danach 320 PS bei 6.800 U/min und ein maximales Drehmoment von 370 Nm bei 4.250 U/min. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 285 km/h. Neben den deutlich verbesserten Fahrleistungen präsentiert sich der 996 deutlich sparsamer als seine potenten Ahnen.

Für die entsprechende Kühlung des Motors sorgt erstmals Wasser. Die langjährige Luftkühlung ist verschwunden, die Lüftungsgitter am Heck nicht. Die einstige Heckschleuder zeichnet sich bereits seit dem 993 durch ein Fahrwerkspotential und Sicherheitsreserven aus, von denen man bis zu den späten 80er Jahren nur träumen konnte.

Wer sich mit den Standard-911ern nicht zufrieden geben mag, der wird von der Porsche-Rennsportabteilung glücklich gemacht. Auf den Le-Mans-erprobten Porsche 911 GT 1 folgt die Straßenversion des 911 GT 2. Dank Doppelturbolader bringt er nicht nur die Konkurrenz auf den Rennstrecken dieser Welt zum Staunen. Aus 3,6 Litern Hubraum holt das Sportgeschoss 462 PS. Ein maximales Drehmoment von 620 Nm und eine Höchstgeschwindigkeit von 316 km/h sprechen eine deutliche Sprache. Von 0 bis Tempo 100 vergehen rund vier Sekunden. Ebenfalls auf die Rennstrecke abgestimmt: Keramik-Bremsen, Sportfahrwerk und Rennsportschaltung.

Ähnlich sportlich ist der etwas zahmere Porsche 911 GT 3. Er leistet immerhin 381 PS. Die Höchstgeschwindigkeit sprengt ebenfalls die 300er-Grenze. Als erstes Serienfahrzeug der Welt knackt der GT 3 die Acht-Minuten-Marke auf der Nordschleife des Nürburgrings.

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Der Verbrauch sinkt unter zehn Liter
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Der 996 ist eine langlebige 911er-Generation. Erst 2004 schreibt der 997 die Geschichte der Sportwagenlegende weiter und ist dennoch eine konsequente Weiterentwicklung des 996. Eine modifizierte Optik unterscheidet ihn stärker von den PS-schwächeren Boxster-Modellen. Er vereint Elemente der Generationen 964, 993 und 996. Bei Markteinführung ist der 997 als Carrera und Carrera S mit Leistungen von 325 und 355 PS zu bekommen. Neu ist die aktive Dämpfereinstellung, die für ein Höchstmaß an Agilität sorgt.

Der 911 Targa kommt etwas später und verfügt nach wie vor über ein sich weit öffnendes Schiebedach, das Luft und/oder Licht in den Innenraum des 2+0-Sitzers bringt. Serienmäßig ist das Targamodell nur mit Allradantrieb zu bekommen. Immer mehr Kunden entscheiden sich denn auch für einen 911er mit Allradantrieb.

Zur Modellpflege 2008 gibt es neue Motoren mit Direkteinspritzung. Der Normverbrauch des nun auf 345 PS erstarkten 3,8-Liter-Triebwerks sinkt erstmals unter die Zehn-Liter-Marke. Die immer wieder als zu unsportlich kritisierte Getriebeautomatik Tiptronic hat nun ausgedient. Sie wird von einem neu entwickelten Doppelkupplungsgetriebe mit dem Kürzel PDK ersetzt. Der Erfolg ist riesig. Mittlerweile entscheiden sich in vielen Ländern mehr als 80 Prozent für die Kombination aus Fahrspaß, automatischem und manuellem Schalten sowie niedrigem Verbrauch.

Anders sieht es bei den Sportversionen aus. Modelle wie GT3, GT3 R oder GT2 RS setzen nach wie vor auf kompromisslosen Fahrspaß auf Rundkursen und Landstraßen. Die Sportmodelle von Porsche werden nach wie vor per Handschaltung auf Touren gemacht. Nach vielen Jahren legt Porsche erstmals auch wieder einen Speedster, einer Version mit manuellem Dach und flacher Windschutzscheibe, auf. Ebenso wie die Sondereditionen des Carrera GTS und Carrera GTS 4 wird auch er von einem auf 408 PS erstarkten Sauftriebwerk befeuert.

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Das "das Rückgrat des Unternehmens"
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Topmodell bleibt jedoch auch beim überarbeiteten Porsche 997 das Führungsdoppel aus 997 Turbo und 997 Turbo S, 500 bzw. 530 PS stark. Highlight beim Turbo-Doppel ist nicht die pure Leistung oder Höchstgeschwindigkeiten von rund 320 km/h, sondern ein Torque Vectoring und ein besonders fahraktiver Allradantrieb. Das weiterentwickelte Porsche Traction Management (PTM) besteht aus einem aktiven Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter Lamellenkupplung unter Einbeziehung des automatischen Bremsendifferenzials und der Antriebsschlupfregelung.

Für Baureihenleiter August Achleitner ist der 991 der "Übervater des 911er und das Rückgrat unseres Unternehmens". 150 Millionen Euro hat Porsche in neue Designstudios, einen Windkanal und das Integrationszentrum in Weissach investiert. "Wir hatten bei der Entwicklung des 991 deutlich mehr Freiheiten als bisher, wir haben wirklich auf einem weißen Blatt Papier angefangen", sagt Achleitner.

Neue Plattform, größere Abmessungen, effizientere Motoren, konsequenter Leichtbau, ein komplett neues Cockpit - die jüngste 911er-Generation gleicht nur auf den allerersten Blick ihrem Vorgänger wie ein Ei dem anderen.

Mittlerweile hat das Ausrollen der 991er-Baureihe begonnen. Die Versionen Carrera und Carrera S erfreuen sich ebenso großer Beliebtheit wie die Allradler. Das automatisierte Schaltgetriebe PDK hat bei den meisten Modellen einen Verkaufsanteil von über 80 Prozent. Tendenz steigend. Als nächstes können sich die Porsche-911-Fans auf die 475 PS starke GT3-Sportversion freuen. Auf der IAA steht zum 50. Ehrentag dann die Turboversion.

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