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Audi Q7 3.0 TDI  Neuvorstellung: Audi Q7 3.0 TDI

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Drei Jahre nach seiner Markteinführung bekommt der Audi Q7 eine, nun ja, dezente Modellpflege. Einige neue Details außen und innen und weniger Verbrauch sollen ihn aus der düsteren Ecke der Groß-SUV holen.

 
Audi Q7 3.0 TDI
  
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Audi Q7
Audi Q7 Tests

Der Q7 ist für Audi ein riesiger Erfolg. Die quattro-Marke kam zwar spät mit einem SUV - doch das erste Modell der Q-Familie wurde dafür fast über Nacht zum Bestseller. Nachdem der kleinere Bruder Q5 dann folgte und hinter verschlossenen Türen bereits ein noch kleinerer Q3 mit quattro-Antrieb wartet, ist es angesichts der starken Konkurrenz Zeit für eine Frischzellenkur des Q7. Die zeigt sich im Modelljahr 2010 dezenter als erwartet.

An der Front fällt der leicht geschärfte Singleframe-Kühlergrill auf: Vertikale Chromstäbe kontrastieren nunmehr mit seiner schwarzen Hochglanzlackierung. Zudem wurden die Stoßfänger überarbeitet und sind nun im unteren Bereich in schwarzer oder grauer Kontrastfarbe lackiert. Der integrierte Unterfahrschutz im Mittelteil des Stoßfängers trägt markante Rippen.

Neben den - kaum marktrelevanten - Halogenscheinwerfern bietet Audi seinen Q7 künftig auch mit neuen Xenon-Scheinwerfern an. Sie integrieren neben dem Abblend-, Fern- und einem speziellen Autobahnlicht auch ein Abbiege- und Kurvenlicht. Zusammen mit den Xenons erzeugen Leuchtdioden das charakteristische Optik für das Tagfahrlicht. Auch Blinker und die Rückleuchten arbeiten beim neuen Modell mit LED-Technik.

Am Heck ist der untere Teil des Stoßfängers in Kontrastfarbe lackiert. Die nunmehr aus Aluminium gefertigte Heckklappe ist im Bereich des Kennzeichens neu geformt. Um das Übergewicht des Audi Q7 zu minimieren, wurden auch Motorhaube und Kotflügel aus Aluminium gefertigt.

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Sauberversion mit Clean-Diesel
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Der überarbeitete Audi Q7 rollt mit einer Auswahl von sechs Direkteinspritzer-Motoren an: zwei Benziner und vier Diesel. Alle Modelle schicken ihre Kräfte über eine Sechsstufen-Automatik zum permanenten Allradantrieb, der sie bei normaler Fahrt im Verhältnis 40:60 zugunsten der Hinterachse verteilt.

Topmodell bleibt der Audi Q7 V12 TDI mit 500 Diesel-PS. Der bekannte Q7 3.0 TDI leistet 176 kW/240 PS und stemmt ab 2.000 U/min. bis zu 550 Nm an die Kurbelwelle. Im EU-Zyklus soll er sich mit 9,1 Litern auf 100 km zufrieden geben. 0,2 Liter weniger verbraucht der auf Wunsch lieferbare 3.0 TDI clean diesel. Trotz der aufwändigen Abgasnachbereitung und der damit laut Audi verbundenen "saubersten Selbstzünder-Technologie der Welt" verbraucht er nur 8,9 Liter/100 km. Er erfüllt die strenge US-Norm LEV II Bin 5 und auch schon die für 2014 angekündigten Euro 6-Grenzwerte.

Seine weiterentwickelte Common Rail-Einspritzanlage mit 2.000 bar Druck, neue Brennraumsensoren und eine Hochleistungs-Abgasrückführungsanlage sorgen für eine hocheffiziente Verbrennung. Die Reduktion der verbleibenden Stickoxide übernimmt ein neuartiger DeNox-Katalysator. Direkt vor ihm spritzt eine Pumpe ein Additiv mit der Bezeichnung "AdBlue" ein. Im heißen Abgasstrom zerfällt die Lösung zu Ammoniak, der die Stickoxide in harmlosen Stickstoff und Wasser aufspaltet. Die Audi-Partner füllen das Additiv im Rahmen der Service-Intervalle nach.

Auch beim Q7 4.2 TDI ist der Verbrauch gesunken - von 11,1 auf 9,9 Liter pro 100 km. Gleichzeitig hat der V8-Diesel an Kraft zugelegt – er schiebt mit 250 kW/340 PS und mit 760 Nm kraftvoll an. Das maximale Drehmoment steht von 1.750 bis 3.000 Touren bereit.

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Modularen Effizienzbaukasten
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Der Basisbenziner verzichtet zunächst auf den jüngst in S4 und A6 vorgestellten Dreiliter-V6 mit Kompressoraufladung und setzt weiterhin auf den bekannten 3.6 FSI, der 206 kW/280 PS leistet. Im Mittel verbraucht er 12,1 Liter Kraftstoff auf 100 km. Der 4.2 FSI, ein V8, gibt 257 kW/350 PS sowie 440 Nm bei 3.500 Touren ab – sein Verbrauch: 12,7 Liter/100 km.

Eine neue Technologie aus dem Modularen Effizienzbaukasten verringert bei allen Motoren den Verbrauch weiter – das Rekuperationssystem, das in Brems- und Ausrollphasen die mechanische Energie in Strom umwandelt und in der Batterie zwischenspeichert. Es senkt den CO2-Ausstoß um bis zu 5 g/km.

Im Interieur findet sich ebenfalls eine Vielzahl von Verbesserungen. Der Instrumenteneinsatz präsentiert sich neu gezeichnet. Die großen Runduhren tragen Rähmchen in Metallic. Ambiente-Leuchten in den Türverkleidungen und eine Dekoreinlage auf der Beifahrerseite sorgen für einen distinguierten Look. Zahlreiche Bedien-Details wurden verfeinert und durch Chromelemente aufgewertet. Auch das Programm an Innenraumfarben und -materialien ist neu.

Technologien aus der Luxusklasse runden die Palette der Sonderausstattungen ab. Die radargestützte adaptive cruise control regelt das Tempo und den Abstand zum Vorausfahrenden im Bereich von 30 bis 200 km/h. Falls Gefahr drohen sollte, warnt der integrierte Audi braking guard in zwei Stufen. Der Audi lane assist unterstützt den Fahrer ab 60 km/h beim Halten der Spur - mit einer Kamera, die die Fahrbahnlinien erkennt. Der Audi side assist sichert ab einer Geschwindigkeit über 30 km/h den Spurwechsel per Radar ab: Sensoren beobachten das rückwärtige Geschehen auf 70 Meter Entfernung.

Audi Q7 3.0 TDI
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