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Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4  Fahrbericht: Alfa Romeo Spider 3.2 V6 Q4

Spidermans Rückkehr



Lange mussten die Alfa-Fans darben, nun hat das Warten ein Ende. Die sechste Generation des Spider wird die "Alfisti" nicht enttäuschen. Er ist das perfekte Auto für die italienischen Drehmomente im Leben.

 
Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4
  
Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4 - Foto: Viehmann Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4- Foto: Viehmann Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4- Foto: Viehmann Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4- Foto: Viehmann Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4- Foto: Hersteller Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4- Foto: Viehmann
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Alfa Spider Diesel
[+] Traumhaftes Design, verwindungssteife Karosserie, kraftvolle Motoren, schickes Cockpit, für einen Roadster viel Stauraum, gute Serienausstattung, umfangreiches Sicherheitspaket
[-] Durstige Motoren, wenig Kopffreiheit in geschlossenem Zustand, Sitzposition für große Fahrer nicht optimal einstellbar

In dem immer härter werdenden Konkurrenzkampf sind Autohersteller froh, wenn sie eine echte Ikone im Stall stehen haben. Der Spider ist nicht nur ein Synonym für die Marke Alfa Romeo. Er ist auch ein jung gebliebenes Roadster-Urgestein. Als Dustin Hoffman im Film "Die Reifeprüfung" anno 1967 im knallroten Spider zu den Klängen von Simon & Garfunkel durch San Francisco fuhr, war der kleine Roadster noch ein Geheimtipp für Ausgeflippte und Extravagante.

40 Jahre und fünf Generationen später hat der Spider seine eigene Reifeprüfung längst hinter sich. Er ist größer, stärker und praktischer geworden. Zwei Ausstattungslinien (Spider und Exclusive) sowie zwei Motoren (2.2-Liter Vierzylinder mit 185 PS und 3.2-Liter V6 mit 260 PS) stehen zur Wahl. Außerdem hat Alfa einen 2.4-Liter Dieselmotor mit 200 PS und satten 400 Newtonmetern Drehmoment angekündigt. Das wird der erste Diesel-Spider der Firmengeschichte.

Der Erfolg schein programmiert: Auf dem Genfer Salon 2006 wurde der neue Spider, gebaut auf der Basis des Brera Coupé, zum "Cabrio des Jahres" gekürt. Alfa-Sprecher Malte Klingenberg, den seine Kollegen neuerdings schon mal "Spiderman" rufen, sieht man den Stolz auf das neue Alfa-Baby an. Der Spider sei das "Urmeter im Roadster-Segment", schwärmt er.

Es fällt in der Tat ausgesprochen schwer, dieses Auto nicht schön zu finden. Die neue Alfa-Front mit der gepfeilten Haube und den sechs Hauptscheinwerfern steht dem Spider deutlich besser als das etwas unbeholfene Knopfaugen-Gesicht des Vorgängers. Auch das breite Heck mit den schlitzförmigen Rückleuchten wirkt dynamischer. Der Italiener scheint sich sprungbereit auf den Asphalt zu ducken.

Der erste Eindruck setzt sich im Innenraum nahtlos fort, besonders in der Exclusive-Version. Angenehme und bequeme Ledersitze sowie schicke Blenden und Zierleisten aus Aluminium schaffen genau die Atmosphäre, die man sich für einen edlen Roadster wünscht. Die nach klassischer Alfa-Manier in der Mittelkonsole vergrabene Uhren-Sammlung (Tankanzeige, Kühlwasser- und Öltemperatur) lässt sich zwar nicht immer optimal ablesen, sieht aber cool aus. In der einfachen Ausstattungsversion Spider wird die Freude an schicken Sachen leider ein wenig gedämpft. Einfache Kunststoff-Blenden, schmucklose Klima-Regler und weiche Sitze wollen nicht so recht zur attraktiven Außenhaut des Alfa passen.

Dafür muss man bei der Alltagstauglichkeit in allen Versionen wenig Abstriche machen. Im ganzen Innenraum sind zahlreiche – wenn auch ziemlich kleine – Ablagen verteilt, das Handschuhfach ist für einen Roadster recht ordentlich. Besonders praktisch sind die beiden abschließbaren Staufächer hinter den Sitzen. Darüber ist bis zum Windschott noch genügend Platz für Jacken, leichtes Gepäck oder ein Golfbag. Und der neue Spider hat einen richtigen Kofferraum – 100 Liter größer als beim Vorgänger. 253 Liter stehen zur Verfügung, drei Liter mehr als beispielsweise im Audi TT Roadster. Will man ein Notrad mitführen, schrumpft das Gepäckabteil des Spider allerdings auf 200 Liter.

Die Sitze sind in Höhe und Neigung verstellbar. Man sitzt aber auch in der niedrigsten Position noch recht hoch. Größere Fahrer lugen so knapp über die Kante der Windschutzscheibe. Das weit höhenverstellbare Lenkrad lässt aber genügend Platz bis zu den Knien. Raum an den Seiten gibt es reichlich, der Beifahrer kann sich bei ganz zurückgestelltem Sitz zudem bequem ausstrecken. Nur der Hebel für den Tempomaten ist so tief angebracht, dass der Fahrer manchmal mit dem linken Knie daran stößt.

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Eng mit Käppi
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Ziemlich eng wird es, wenn der Spider sein Käppi aufsetzt. Der Lebensraum unter dem Verdeck ist für größere Fahrer arg knapp. Die Übersicht beim Einparken ist im geschlossenen Alfa erwartungsgemäß nicht berauschend, da freut man sich über die Parksensoren (serienmäßig beim Exclusive). Leider dauert das Öffnen und Schließen des elektrischen Verdecks 25 endlose Sekunden. Der TT Roadster wirft sein Häubchen in der Hälfte der Zeit ab.

Außerdem lässt sich das Alfa-Verdeck nur im Stand bedienen. Bei einem plötzlichen Regenschauer beginnt da die hektische Suche nach der nächsten Haltemöglichkeit. Im Audi kann man bis zu einer Geschwindigkeit von 50 Km/h dem Platzregen ein Schnippchen schlagen. Aber: Während das elektrische Verdeck für den TT Aufpreis kostet, ist es beim Spider schon im Basismodell serienmäßig an Bord.

Offen fahren im Alfa ist ein Genuss. Das optionale Plexiglas-Windschott hält die meisten Luftverwirbelungen draußen. Auch bei schnellen Kurvenfahrten und Bodenwellen kann man der Karosserie kein Knacken, Knirschen oder Knarzen entlocken, Der offene Spider wirkt ähnlich verwindungssteif wie der TT Roadster. Erst bei geschlossenem Verdeck knistert es hier und da, vornehmlich im Gestänge.

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Sounds für die Brunftzeit
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Auch bei den Motoren haben Spider und TT etwas gemeinsam: Beide bauen auf einen Vierzylinder und einen V6 mit Allradantrieb. Mit dem 185 PS starken 2.2 JTS 16V ist der Spider schon ausreichend motorisiert, um eine Menge Fahrspaß zu haben. Allerdings muss man ihm hohe Drehzahlen gönnen, damit sich die 230 Newtonmeter auch entfalten können. Leider plant Alfa bislang nicht, das "Q2"-System im Spider anzubieten, ein mechanisches Sperrdifferenzial an der Vorderachse. Damit würde sich die gute Traktion des Fronttrieblers noch weiter verbessern.

Einen ganz anderen Charakter hat der V6 mit Q4-Allradantrieb. Die tiefen, satten Brunft-Laute des Motors bergen eine Menge Sucht-Potenzial. Auch bei Drehzahlen deutlich unter 2000 Umdrehungen geht noch was, ohne dass der Sechszylinder angestrengt wirkt. Der V6 eignet sich perfekt zum entspannten Cruisen. Leider genehmigt er sich dabei einen kräftigen Schluck aus dem Tank. Alfa gibt den Durchschnitts-Durst mit 11,5 Litern Super an, den Stadtverbrauch mit 16,9 Litern. Ziemlich optimistisch: Bei Testfahrten in dicht besiedelten Gebieten zeigte der Bordcomputer allerdings 20,8 Liter als Durchschnittsverbrauch.

Die manuelle Sechsgangschaltung überzeugt mit präzisen und kurzen Schaltwegen. Durch die lange Übersetzung der einzelnen Gänge lässt sich der V6 sehr schaltfaul fahren. Was der Spider gar nicht mag, ist eine schleifende Kupplung. Den nachlässigen Umgang mit dem Pedal bekommt die Nase des Fahrers schnell zu spüren. Wer lieber walten statt schalten möchte, bekommt für den 2.2-Liter Vierzylinder das automatisierte "Selespeed" Sechsgang-Schaltgetriebe. Im V6 gibt es eine optionale Sechs-Stufen-Automatik.

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Nicht billig, aber gut bestückt
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Das Fahrverhalten des neuen Allrad-Alfa ist trotz des hohen Gewichts (mehr als 1,7 Tonnen) souverän. Auch in schnellen Kurven lässt er sich kaum aus der Ruhe bringen. Allerdings geht es im Italiener nicht ganz so agil zur Sache wie im TT Roadster und nicht so leichtfüßig wie im Mazda MX-5. Das hohe Gewicht schmälert auch die Zuladung, wenn der Alfa als V6 mit vielen Extras ausgestattet wird.

Das ist allerdings gar nicht nötig: Die Italiener schnüren für den Spider attraktive Ausstattungspakete. Das Basismodell kostet mit 34.300 Euro etwa soviel wie die Einstiegsversionen des Z4 oder TT Roadster und bietet fünf Airbags, ESP, Nebelscheinwerfer, CD-Radio, Klimaanlage und das komplette Elektro-Paket. Den sehr gut ausgestatteten Exclusive gibt es ab 42.100 Euro.

Der Vorgänger des neuen Spider verkaufte sich zusammen mit der Coupé-Version von 1995 bis 2005 knapp 82.800 mal. Beim neuen Spider hat sich Alfa in Deutschland für 2007 erst einmal 1.500 Verkäufe vorgenommen – angesichts des attraktiven Gesamteindrucks dürften die Italiener diese Zahlen locker erreichen.

Alfa Romeo Spider 3.2 JTS V6 Q4
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Fotos: Viehmann

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